Transparenz

Geschäftskonto für Einzelunternehmer: ab wann es sich lohnt

Ein Einzelunternehmen entsteht mit der Gewerbeanmeldung, und ein Geschäftskonto verlangt dabei niemand – die Anbieter sagen das selbst. Die Bedingungen der meisten Privatkonten schließen geschäftliche Nutzung trotzdem aus, und ein Basiskonto steht nur Verbrauchern offen. Die Seite zeigt, welche vier Anlässe den Wechsel auslösen, was die Eintragung als eingetragener Kaufmann ändert und welche Konten Einzelunternehmern offenstehen.
Geschrieben von
Janine El-Saghir
Geprüft von
Erkan Boga
Bearbeitet von
Sabine Zimmermann
6 Geschäftskonten
Sortierung nach:
Empfehlung
Finom Solo
Grundgebühr p. M.
0 €
Kosten / Buchung
0,3 %
*
Geschäftskonto für Freiberufler/Selbstständige
All-in-One: Rechnungsstellung & Buchhaltung
Kein Kontokorrentkredit
Tide Business
Grundgebühr p. M.
0 €
Kosten / Buchung
0,20 €
Geschäftskonto für Selbstständige und Unternehmen
Keine Jahresgebühr
Kostenlose Debitkarte
Nicht für jede Rechtsform
Qonto Starter
Grundgebühr p. M.
0 €
Kosten / Buchung
0,20 €
*
Keine Jahresgebühr
Inklusive DATEV-Integration
Kostenlose virtuelle Karte
5 kostenlose SEPA-Überweisungen pro Monat
Nur für Freiberufler & Einzelunternehmer
Qonto Basic
Grundgebühr p. M.
ab
9 €
*
Kosten / Buchung
0,20 €
*
Für alle gängigen Rechtsformen
30 kostenlose SEPA-Überweisungen & SEPA-Lastschriften pro Monat
Inkl. 1 Qonto One Mastercard
Integration von Buchhaltung, Stripe, Datev, Slack, etc.
Keine Bargeldeinzahlung
N26 Business Standard
Grundgebühr p. M.
0 €
Kosten / Buchung
0 €
Geschäftskonto für Selbstständige & Freiberufler
2 kostenlose Abhebungen / Monat in Deutschland
0,1 % Cashback auf alle Einkäufe
Keine ausgehende SWIFT-Überweisungen
Nicht nutzbar, wenn schon ein Privatkonto bei N26 besteht
FYRST Base
Grundgebühr p. M.
ab
0 €
Kosten / Buchung
0,19 €
Kontoeröffnung in 7 Minuten mit sofortiger IBAN
Für Start-ups geeignet, alle gängigen Rechtsformen
Bargeldlösung und Kreditangebote
Support durch erfahrene Banker via Mail oder Telefon
Kontokorrentkredit nicht direkt verfügbar

Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.

Das Wichtigste in Kürze
  • Ein Einzelunternehmen entsteht mit der Gewerbeanmeldung – ein Geschäftskonto verlangt dabei niemand. Auch die Anbieter sagen das offen: „Sind Sie selbstständig oder freiberuflich tätig, ist ein Geschäftskonto für Sie freiwillig.“
  • Die Bedingungen der meisten Privatkonten schließen geschäftliche Nutzung trotzdem aus. Und ein Basiskonto nach dem Zahlungskontengesetz steht nur Verbrauchern offen, nicht dem Unternehmen.
  • Für Einzelunternehmer ist die Auswahl am größten: Qonto Starter, Kontist Free, N26 Business Standard, Finom Solo, Holvi Flex, der kostenlose Tide-Tarif und FYRST Base stehen natürlichen Personen offen – FYRST Base sogar dauerhaft ohne Grundpreis.
  • Die Buchführungspflicht kommt nicht mit der Rechtsform, sondern mit der Größe: Erst über 800.000 Euro Umsatz oder 80.000 Euro Gewinn an zwei Stichtagen wird aus der Einnahmen-Überschuss-Rechnung eine Bilanz.
  • Wer bar kassiert, hat die strengsten Anforderungen: Kasseneinnahmen und -ausgaben sind täglich festzuhalten – ein Konto mit günstiger Bargeldeinzahlung spart hier echte Arbeit.

Ein Einzelunternehmen ist die Gründung mit dem kürzesten Weg: Gewerbeamt, Formular, Gebühr – und man ist selbstständig. Kein Notar, kein Stammkapital, kein Register. Genau deshalb stellt sich die Kontofrage hier anders als bei einer Gesellschaft: Nicht „welches Konto nimmt mich an?“, sondern „brauche ich überhaupt eins – und ab wann?“.

Pflicht oder Kür: was wirklich verlangt wird

Für ein Einzelunternehmen gibt es keine gesetzliche Kontopflicht. Keine Norm im Einkommensteuer-, Umsatzsteuer- oder Handelsrecht schreibt ein getrenntes Konto vor, und die Anbieter formulieren das selbst so – die ING schreibt auf ihrer Seite für Selbstständige: „Sind Sie selbstständig oder freiberuflich tätig, ist ein Geschäftskonto für Sie freiwillig.“

Die Einschränkung kommt aus dem Vertrag statt aus dem Gesetz. Die Bedingungen der meisten Girokonten beschränken sie auf private Zwecke; wer gewerbliche Umsätze darüber laufen lässt, verstößt gegen den Vertrag, und die Bank darf ihn kündigen oder auf ein Geschäftskonto umstellen. Zwei Wege sind ausdrücklich verschlossen: Das Basiskonto nach dem Zahlungskontengesetz steht nur Verbrauchern zu (§ 31 Abs. 1 in Verbindung mit § 1 ZKG), und Direktbanken ohne Geschäftskundenangebot lehnen offen ab – die norisbank antwortet auf die Frage nach geschäftlicher Nutzung mit „Leider nein.“ und begründet ihr Girokonto damit, dass der Kunde „eine nicht selbstständige Privatperson“ sein muss.

Praktisch spricht ein dritter Grund am lautesten: die Betriebsausgaben. Abziehbar ist, was durch den Betrieb veranlasst ist (§ 4 Abs. 4 EStG) – und dieser Nachweis gelingt aus einem Kontoauszug, auf dem Wocheneinkauf und Materialrechnung nebeneinanderstehen, nur mit Mühe. Was eine Bank tun kann, wenn sie geschäftliche Umsätze auf dem Privatkonto entdeckt, steht auf der Seite Privatkonto als Geschäftskonto nutzen.

Ab wann sich das eigene Konto lohnt

Vier Punkte machen aus der Kür eine vernünftige Entscheidung. Sie haben nichts mit einer Umsatzgrenze zu tun, sondern mit dem, was im Alltag anfällt.

Anlässe, die für ein eigenes Konto sprechen, und was dann jeweils zählt (Stand: 07.10.2026)
Anlass Warum es das Konto braucht Worauf zu achten ist
Umsatzsteuer wird fällig Voranmeldung, Zahllast und Erstattung laufen über ein Konto, das dem Betrieb zugeordnet ist Lastschrifteinzug für das Finanzamt; Rücklage für die Zahllast
Der Steuerberater kommt dazu Die Kanzlei holt Umsätze über eine Schnittstelle ab, statt Auszüge zu sortieren DATEV- oder Lexware-Anbindung; Lesezugriff für die Kanzlei
Erste Rechnung an einen Geschäftskunden Firmenname als Kontoinhaber wirkt verbindlicher als ein Privatkonto Ob der Anbieter den Firmennamen überhaupt aufs Konto nimmt
Bargeld im Spiel Kasseneinnahmen und -ausgaben sind täglich festzuhalten (§ 146 Abs. 1 AO); Einzahlungen gehören nachvollziehbar aufs Betriebskonto Kosten je Einzahlung und je angefangene 5.000 Euro
Die Aufzählung ist keine Rechtsberatung, sondern eine Einordnung der Anforderungen, die in der Gründungsphase erfahrungsgemäß zuerst auftreten.

Eine Faustregel, die sich bewährt: Solange die Selbstständigkeit nebenher läuft, wenige Rechnungen im Monat entstehen und kein Bargeld fließt, trägt ein zweites Privatkonto – sofern die Bedingungen der Bank es zulassen. Sobald Umsatzsteuer, eine Kanzlei oder regelmäßige Kundenzahlungen dazukommen, ist das eigene Konto die günstigere Variante, auch wenn es erst einmal Geld kostet.

Kleingewerbe, Kannkaufmann, e.K.: was für das Konto zählt

Ein Einzelunternehmen ist nicht automatisch ein Handelsgewerbe. § 1 Abs. 2 HGB stellt zwar jeden Gewerbebetrieb dem Handelsgewerbe gleich, nimmt davon aber Betriebe aus, die „nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht“ erfordern. Wer darunter bleibt, führt ein Kleingewerbe – und kann sich trotzdem eintragen lassen: „Der Unternehmer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Eintragung … herbeizuführen“ (§ 2 HGB). Mit der Eintragung wird aus dem Kleingewerbetreibenden ein eingetragener Kaufmann, der die Firma mit dem Zusatz „e.K.“, „e.Kfm.“ oder „e.Kfr.“ führt (§ 19 Abs. 1 Nr. 1 HGB) und auf Geschäftsbriefen Rechtsform, Sitz, Registergericht und Registernummer angeben muss (§ 37a Abs. 1 HGB).

Für die Kontowahl hat dieser Schritt zwei Folgen. Erstens ändert sich der Name des Kontoinhabers: Aus „Maria Berger“ wird „Maria Berger e.K.“, und der Anbieter braucht dafür den Handelsregisterauszug. Zweitens öffnet der Eintrag Tarife, die an die Firma geknüpft sind – der kostenlose Starter-Tarif von Qonto etwa gilt laut Preisverzeichnis „nur für Eingetragene Kaufmänner (e.K./e.Kfm.), Einzelunternehmer und Freiberufler“, und die ING verlangt für e.K., GmbH, OHG, KG und UG eine gesonderte Registrierung. Umgekehrt bleibt ohne Eintragung alles beim Namen der Person; Konten, die nur einen Firmennamen akzeptieren, scheiden dann aus.

Ein Sonderfall bei N26

Die Business-Konten von N26 sind „ausschließlich für Selbstständige und Freelancer gedacht, die unter ihrem eigenen Namen arbeiten. Du kannst den Namen deines Unternehmens nicht für das Konto oder deine Karte nutzen.“ Für einen Einzelunternehmer ohne Firma passt das genau; wer sich als e.K. eintragen lässt und den Firmennamen auf dem Konto führen will, braucht einen anderen Anbieter. Dazu kommt: Neben einem privaten N26 Konto lässt sich kein N26 Business-Konto eröffnen – dafür bietet N26 seit dem 08.04.2025 das Freelancer-Konto, das parallel zum Privatkonto in derselben App läuft.

Wann aus der Einnahmen-Überschuss-Rechnung eine Bilanz wird

Die Buchführungspflicht hängt nicht an der Rechtsform, sondern an der Größe – das ist der Unterschied zur GmbH, die vom ersten Tag an Bücher führt. Nach § 241a HGB sind Einzelkaufleute von der Buchführungs- und Bilanzierungspflicht befreit, solange sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht mehr als 800.000 Euro Umsatzerlöse und 80.000 Euro Jahresüberschuss aufweisen; bei einer Neugründung genügt es, wenn die Werte am ersten Abschlussstichtag darunter liegen. Dieselben Schwellen zieht § 141 Abs. 1 AO für das Steuerrecht nach. Bis dahin genügt die Einnahmen-Überschuss-Rechnung – und für die ist der Kontoauszug das wichtigste Dokument des Jahres.

Zwei Pflichten gelten allerdings von Anfang an. Aufzeichnungen müssen „einzeln, vollständig, richtig, zeitgerecht und geordnet“ vorgenommen werden, und „Kasseneinnahmen und Kassenausgaben sind täglich festzuhalten“ (§ 146 Abs. 1 AO). Und aufbewahrt wird gestaffelt: Bücher und Aufzeichnungen zehn Jahre, Buchungsbelege acht Jahre, die übrigen Unterlagen sechs Jahre (§ 147 Abs. 3 AO; wortgleich § 257 Abs. 4 HGB). Kontoauszüge zählen zu den Buchungsbelegen – acht Jahre lang. Wer sein Konto wechselt, lädt die alten Auszüge vorher herunter; nach der Kündigung ist der Zugang oft schnell zu.

Welche Konten Einzelunternehmern offenstehen

Grundgebühr p. M.
ab
0 €
*
Kosten / Buchung
0 €
Guthabenzins
0 %
2 Monate kostenlos testen
Leistungsstarkes digitales Geschäftskonto für alle Rechtsformen
Parallel private und geschäftliche Kontoführung möglich
Buchhaltungsintegration
Bank Vivid Money S.A.
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Finanzaufsicht in Luxemburg, Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF)
Einlagensicherung 100.000 €
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent NeinNein
VideoIdent JaJa
eIdent JaJa
Vivid Business Free Start
Vivid Business Basic
Vivid Business Pro
Grundgebühr p. M.
0 €
ab
6,90 €
*
ab
18,90 €
*
Kostenlos bis 999999 Transaktionen — —
SEPA-Gebühr
0 €
0 €
0 €
Sofortüberweisung
0 €
*
0 €
*
0 €
*
Deutschland 2,00 % 1,00 % 1,00 %
Eurozone 2,00 % 1,00 % 1,00 %
Fremdwährung in EWR
2,00 % 1,00 % 1,00 %
Außerhalb EWR / Weltweit
2,00 % 1,00 % 1,00 %
Deutschland 0 € 0 € 0 €
Eurozone — — —
Fremdwährung in EWR
— — —
Außerhalb EWR / Weltweit
— — —
Hinweis zur Karteneinsatz: — — —
Ausgehende SWIFT Überweisung 5 €*
5 €
*
5 €
*
Eingehende SWIFT Überweisung 0 € 0 € 0 €
Gebühr Bargeldeinzahlung
—
—
—
Anzahl inkludierter Unterkonten 0 0 0
Unterkonten mit eigener IBAN JaJa JaJa JaJa
Kontokorrentkredit — — —
Geduldete Kontoüberziehung — — —
Zinsen auf Guthaben 0 % 4 % p. a. Zinsen für die ersten 4 Monate, danach 0,1 % 0 % 4 % p. a. Zinsen für die ersten 4 Monate, danach 0,5% 0 % 4 % p. a. Zinsen für die ersten 4 Monate, danach 1.3 %
Hinweis * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
Vivid Business Free Start
Vivid Business Basic
Vivid Business Pro
DATEV Schnittstelle JaJa JaJa JaJa
Zugang für Buchhaltung JaJa JaJa JaJa
Rechnungen erstellen JaJa JaJa JaJa
SevDesk JaJa JaJa JaJa
Easybill JaJa JaJa JaJa
Fastbill JaJa JaJa JaJa
LexOffice JaJa JaJa JaJa
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein
Vivid Business Free Start
Vivid Business Basic
Vivid Business Pro
Freiberufler JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) JaJa JaJa JaJa
GmbH JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) JaJa JaJa JaJa
Aktiengesellschaft (AG) JaJa JaJa JaJa
Unternehmergesellschaft (UG) JaJa JaJa JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) JaJa JaJa JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) JaJa JaJa JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) JaJa JaJa JaJa
GmbH & Co. KG JaJa JaJa JaJa
Verein JaJa JaJa JaJa
Genossenschaften (eG) JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft (KG) JaJa JaJa JaJa
GmbH in Gründung JaJa JaJa JaJa
UG in Gründung JaJa JaJa JaJa
Qonto
Grundgebühr p. M.
ab
0 €
*
Kosten / Buchung
ab
0,10 €
*
Guthabenzins
0 %
10 % auf Dispo
Geschäftskonten für fast alle Rechtsformen
Transparente Preisstrukturen
Hohe Freikontingente für SEPA-Überweisungen
Günstige SWIFT-Überweisungen
Bank Qonto SA
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Französische Aufsichtsbehörde,
Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (ACPR)
Einlagensicherung 100.000 €
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent NeinNein
VideoIdent JaJa
eIdent NeinNein
Qonto Starter
Qonto Basic
Qonto Smart
Qonto Premium
Qonto Essential
Qonto Business
Qonto Enterprise
Grundgebühr p. M.
0 €
ab
9 €
*
ab
19 €
*
ab
39 €
*
ab
49 €
*
ab
109 €
*
ab
199 €
*
Kostenlos bis 5 Transaktionen 30 Transaktionen 100 Transaktionen 200 Transaktionen 250 Transaktionen 500 Transaktionen 10000 Transaktionen
SEPA-Gebühr 0,20 €* 0,20 €* 0,20 €* 0,10 €* 0,15 €* 0,15 €* 0,10 €*
Sofortüberweisung 0,20 €* 0,20 €* 0,20 €* 0,10 €* 0,15 €* 0,15 €* 0,10 €*
Deutschland 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 €
Eurozone 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 €
Fremdwährung in EWR
2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 %
Außerhalb EWR / Weltweit
2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 %
Deutschland 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 €
Eurozone — — — — — — —
Fremdwährung in EWR
ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %*
Außerhalb EWR / Weltweit
ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %*
Hinweis zur Karteneinsatz: — — — — — — —
Ausgehende SWIFT Überweisung
1,2 %
*
0,8 %
*
0,8 %
*
0,56 %
*
0,56 %
*
0,56 %
*
0,56 %
*
Eingehende SWIFT Überweisung 5 €* 5 €* 5 €* 5 €* 5 €* 5 €* 5 €*
Gebühr Bargeldeinzahlung
—
—
—
—
—
—
—
Anzahl inkludierter Unterkonten 0 0 1 4 9 29 99
Unterkonten mit eigener IBAN NeinNein NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Kontokorrentkredit 10 %* 10 %* 10 %* 10 %* 10 %* 10 %* 10 %*
Geduldete Kontoüberziehung — — — — — — —
Zinsen auf Guthaben 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 %
Hinweis * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
Qonto Starter
Qonto Basic
Qonto Smart
Qonto Premium
Qonto Essential
Qonto Business
Qonto Enterprise
DATEV Schnittstelle — — JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Zugang für Buchhaltung JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Rechnungen erstellen JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
SevDesk JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Easybill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Fastbill JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
LexOffice JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Qonto Starter
Qonto Basic
Qonto Smart
Qonto Premium
Qonto Essential
Qonto Business
Qonto Enterprise
Freiberufler JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Aktiengesellschaft (AG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Unternehmergesellschaft (UG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH & Co. KG NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Verein NeinNein JaJa NeinNein JaJa NeinNein JaJa NeinNein
Genossenschaften (eG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Kommanditgesellschaft (KG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH in Gründung NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
UG in Gründung NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Kontist
Grundgebühr p. M.
ab
0 €
*
Kosten / Buchung
0,25 €
*
Guthabenzins
0 %
11 % auf Dispo
Konto für Selbständige & Freiberufler mit Steuer-Funktionen
Optionaler Überziehungsrahmen bis 3.000 € (nur Start/Plus, ab 3 Monaten)
Keine ausgehende SWIFT-Überweisungen
Bank Shine Germany GmbH
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einlagensicherung 100.000 €
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent NeinNein
VideoIdent JaJa
eIdent NeinNein
Kontist Free
Kontist Start
Kontist Plus
Grundgebühr p. M.
0 €
11 €
*
25 €
*
Kostenlos bis 5 Transaktionen 30 Transaktionen 100 Transaktionen
SEPA-Gebühr 0,25 €* 0,25 €* 0,25 €*
Sofortüberweisung 0,25 €* 0,25 €* 0,25 €*
Deutschland 2,00 € 2,00 € 2,00 €
Eurozone 2,00 € 2,00 € 2,00 €
Fremdwährung in EWR
2,00 € + 1,70 % 2,00 € + 1,70 % 2,00 € + 1,70 %
Außerhalb EWR / Weltweit
2,00 € + 1,70 % 2,00 € + 1,70 % 2,00 € + 1,70 %
Deutschland 0 € 0 € 0 €
Eurozone — — —
Fremdwährung in EWR
ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %*
Außerhalb EWR / Weltweit
ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %*
Hinweis zur Karteneinsatz: — — —
Ausgehende SWIFT Überweisung
—
—
—
Eingehende SWIFT Überweisung
—
—
—
Gebühr Bargeldeinzahlung
—
—
—
Kontokorrentkredit 11 %* 11 %* 11 %*
Geduldete Kontoüberziehung 14 %* 14 %* 14 %*
Zinsen auf Guthaben 0 % 0 % 0 %
Hinweis * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
Kontist Free
Kontist Start
Kontist Plus
DATEV Schnittstelle JaJa JaJa JaJa
Zugang für Buchhaltung JaJa JaJa JaJa
Rechnungen erstellen JaJa JaJa JaJa
SevDesk JaJa JaJa JaJa
Easybill NeinNein NeinNein NeinNein
Fastbill JaJa JaJa JaJa
LexOffice JaJa JaJa JaJa
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein
Kontist Free
Kontist Start
Kontist Plus
Freiberufler JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) JaJa JaJa JaJa
GmbH JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) NeinNein NeinNein NeinNein
Aktiengesellschaft (AG) JaJa JaJa JaJa
Unternehmergesellschaft (UG) JaJa JaJa JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) JaJa JaJa JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) JaJa JaJa JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) JaJa JaJa JaJa
GmbH & Co. KG NeinNein NeinNein NeinNein
Verein NeinNein NeinNein NeinNein
Genossenschaften (eG) NeinNein NeinNein NeinNein
Kommanditgesellschaft (KG) JaJa JaJa JaJa
GmbH in Gründung JaJa JaJa JaJa
UG in Gründung JaJa JaJa JaJa
Finom
Grundgebühr p. M.
ab
0 €
*
Kosten / Buchung
0 €
Guthabenzins
0 %
All-in-One: Banking, Rechnungsstellung, Buchhaltung
Kostenloses Kontomodell für Freiberufler
Firmenkarten mit Cashback
Bank PNL Fintech B.V.
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Zentralbank der Niederlande (DNB)
Einlagensicherung Kundengelder als E-Geld gesichert (keine gesetzliche Einlagensicherung). Niederländische Einlagesicherung
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent NeinNein
VideoIdent JaJa
eIdent NeinNein
Finom Solo
Finom Basic
Finom Smart
Finom Pro
Finom Grow
Grundgebühr p. M.
0 €
ab
7 €
*
ab
17 €
*
ab
119 €
*
ab
249 €
*
Kostenlos bis 2.500 € Volumen 25.000 € Volumen 50.000 € Volumen 100.000 € Volumen —
SEPA-Gebühr
0,3 %
*
0,03 %
*
0,025 %
*
0 €
0 €
Sofortüberweisung
0,3 %
*
0,03 %
*
0,025 %
*
0 €
*
0 €
*
Deutschland
1,00 %
0,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 € + 0,00 %
Eurozone
1,00 %
0,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 € + 0,00 %
Fremdwährung in EWR
3,00 % 2,00 % 1,00 % 1,00 % 1,00 %
Außerhalb EWR / Weltweit
3,00 % 2,00 % 1,00 % 1,00 % 1,00 %
Deutschland 0 € 0 € 0 € 0 € —
Eurozone — — — — —
Fremdwährung in EWR
ab 3 %* ab 2 %* ab 1 %* ab 1 %* —
Außerhalb EWR / Weltweit
ab 3 %* ab 2 %* ab 1 %* ab 1 %* —
Hinweis zur Karteneinsatz: — — — — —
Ausgehende SWIFT Überweisung 5 € + 1 %* 5 € + 0,5 %* 5 € + 0,4 %*
5 € + 0,2 %
*
5 €
*
Eingehende SWIFT Überweisung 5 €* 5 €* 5 €* 5 €* 5 €*
Gebühr Bargeldeinzahlung
—
—
—
—
—
Anzahl inkludierter Unterkonten 1 2 3 10 15
Preis je Unterkonto k.A. k.A. 1 € 15 € 15 €
Unterkonten mit eigener IBAN JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Kontokorrentkredit — — — — —
Geduldete Kontoüberziehung — — — — —
Zinsen auf Guthaben 0 % 0 % 0 % 0 % 0 %
Hinweis * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
Finom Solo
Finom Basic
Finom Smart
Finom Pro
Finom Grow
DATEV Schnittstelle JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Zugang für Buchhaltung JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Rechnungen erstellen JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
SevDesk JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Easybill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Fastbill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
LexOffice JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Finom Solo
Finom Basic
Finom Smart
Finom Pro
Finom Grow
Freiberufler JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
Aktiengesellschaft (AG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
Unternehmergesellschaft (UG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH & Co. KG NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
Verein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Genossenschaften (eG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft (KG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH in Gründung NeinNein JaJa JaJa JaJa NeinNein
UG in Gründung NeinNein JaJa JaJa JaJa NeinNein

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Einzelunternehmer haben die größte Auswahl aller Rechtsformen – gerade die Tarife, die bei Gesellschaften ausscheiden, sind für sie gemacht.

Konten für Einzelunternehmer: Grundpreis, inklusive SEPA-Buchungen und Preis je weiterer Buchung aus unserer eigenen Produktdatenbank (Stand: 07.10.2026)
Konto Grundpreis je Monat SEPA-Buchungen inklusive Jede weitere Buchung Bemerkung
FYRST Base 0 € 50 0,19 € für natürliche Personen dauerhaft ohne Grundpreis; Bargeld am Schalter der Deutschen Bank
Qonto Starter 0 € 5 0,20 € ausdrücklich für e.K., Einzelunternehmer und Freiberufler; eine virtuelle Karte inklusive, die physische kostet extra
Kontist Free 0 € 5 0,25 € mehrere Buchhaltungsfunktionen sind laut Preistabelle Einzelunternehmern vorbehalten
N26 Business Standard 0 € keine Begrenzung ausgewiesen 0 € nur unter eigenem Namen, kein Firmenname; Bareinzahlung im Handel für 1,5 Prozent
Finom Solo 0 € keine Angabe des Anbieters keine Angabe des Anbieters Tarif ausdrücklich „für Freiberufler:innen“; keine Bareinzahlung
Tide 0 € 5 0,20 € Einzelunternehmer ausdrücklich zugelassen; Gewerbeschein erforderlich
Commerzbank Klassik 15,90 € 10 0,20 € Filiale und Kasse; für Neukunden zwölf Monate ohne Grundpreis
Grundpreise, Freiposten und Buchungsentgelte aus unserer eigenen Produktdatenbank, abgerufen und gegen die Preisverzeichnisse geprüft am 07.10.2026; Zielgruppen- und Rechtsformangaben aus den Preisverzeichnissen und Hilfeseiten der Anbieter, gesichert am 06./07.09.2026. Ein Sternchen am Preis heißt: zuzüglich Umsatzsteuer.

Die Tabelle zeigt, warum der Grundpreis allein wenig aussagt. FYRST Base und Qonto Starter stehen beide bei 0 Euro, unterscheiden sich aber um den Faktor zehn bei den Freiposten – und Qonto rechnet netto, FYRST macht zu Netto oder Brutto gar keine Angabe. Umgekehrt bringt Qonto Starter die Buchhaltungsanbindung an DATEV und Lexware schon im kleinsten Tarif mit, die bei anderen erst eine Stufe höher beginnt. Wer wenige Rechnungen schreibt und die Kanzlei anbinden will, fährt mit dem einen besser; wer täglich bucht, mit dem anderen.

Bargeld: der Punkt, an dem sich die Anbieter trennen

Commerzbank Klassik
Grundgebühr p. M.
15,90 €
Kosten / Buchung
0,20 €
Konto für alle Rechtsformen bei einer der führenden Banken
Gutes Konto, für sehr kleine Unternehmen
Kostenlos Geld abheben an über 10.000 Geldautomaten deutschlandweit
Keine kostenlose Kreditkarte inkludiert
Postbank Business Giro
Grundgebühr p. M.
12,90 €
Kosten / Buchung
0,28 €
0,00 € Grundpreis, bis 31.12.2027
Für alle gängigen Rechtsformen verfügbar
Unlimitierte Anzahl an Nutzeraccounts
Vorteile einer Onlinebank & Filialbank in Einem
Telefonbanking & Telefonsupport
Keine Unterkonten
Postbank Business Giro aktiv
Grundgebühr p. M.
16,90 €
Kosten / Buchung
0,22 €
0,00 € Grundpreis, bis 31.12.2027
Für alle gängigen Rechtsformen verfügbar
Unlimitierte Anzahl an Nutzeraccounts
Vorteile einer Onlinebank & Filialbank in Einem
Telefonbanking & Telefonsupport
Keine Unterkonten
FYRST Base
Grundgebühr p. M.
ab
0 €
Kosten / Buchung
0,19 €
Kontoeröffnung in 7 Minuten mit sofortiger IBAN
Für Start-ups geeignet, alle gängigen Rechtsformen
Bargeldlösung und Kreditangebote
Support durch erfahrene Banker via Mail oder Telefon
Kontokorrentkredit nicht direkt verfügbar
FYRST Complete
Grundgebühr p. M.
10 €
Kosten / Buchung
0,08 €
Kontoeröffnung in 7 Minuten mit sofortiger IBAN
Für Start-ups geeignet, alle gängigen Rechtsformen
Inkl. Auftragsmanagement
Bargeldlösung und Kreditangebote
Kontokorrentkredit nicht direkt verfügbar

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Handwerk, Handel, Markt, Gastronomie, Friseurhandwerk: Wer bar kassiert, hat beim Konto die engste Auswahl. Qonto nimmt nach eigener Angabe kein Bargeld an, Finom verneint die Bareinzahlung, Tide führt sie als „derzeit noch nicht verfügbar“. Bleiben drei Wege. Bei FYRST kosten Ein- und Auszahlung am Schalter keinen Postenpreis, das Betragsentgelt liegt bei 3 € je angefangene 5.000 Euro; die Postbank verlangt am Schalter 3 Euro je angefangene 5.000 Euro, die Commerzbank 2,50 Euro je Einzahlung am Automaten und 5 Euro je Kassenvorgang. N26 bietet mit einer Einzahlung im Einzelhandel eine vierte Variante: 1,5 Prozent des Betrags, mindestens 50 Euro je Einzahlung und höchstens 999 Euro in 24 Stunden – für gelegentliche Beträge praktisch, für Tageseinnahmen zu eng.

Wer täglich einzahlt, rechnet das hoch: 3 Euro je Einzahlung sind bei 20 Einzahlungen im Monat 60 Euro – mehr als jeder Grundpreis in diesem Vergleich. In solchen Fällen lohnt es, die Einzahlungen zu bündeln und den Tarif nach dem Bargeldentgelt auszuwählen statt nach dem Grundpreis.

Was vom Konto abgeht: Steuern und Vorauszahlungen

Ein Einzelunternehmer zahlt sich keinen Lohn – er entnimmt. Was auf dem Geschäftskonto liegt, ist deshalb nie ganz das eigene Geld, und die Termine dafür stehen fest. Einkommensteuer-Vorauszahlungen sind am 10. März, 10. Juni, 10. September und 10. Dezember zu entrichten (§ 37 Abs. 1 EStG); das Finanzamt setzt sie durch Bescheid fest und bemisst sie grundsätzlich nach der letzten Veranlagung. Wer im ersten Jahr gründet, hat noch keine – und bekommt im zweiten Jahr die Nachzahlung für das erste Jahr und die erste Vorauszahlung für das laufende in kurzem Abstand. Das ist der Moment, in dem ein Konto ohne Rücklage unangenehm wird.

Dazu kommen, je nach Tätigkeit, die Zahllast aus der Umsatzsteuer-Voranmeldung und bei gewerblicher Tätigkeit die Gewerbesteuer – für natürliche Personen kürzt das Gesetz den Gewerbeertrag um einen Freibetrag von 24.500 € (§ 11 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 GewStG), darüber wird auch sie vorausgezahlt. Und der Krankenversicherungsbeitrag läuft bei Selbstständigen als eigene Zahlung, nicht über einen Arbeitgeber.

Für das Konto folgt daraus eine sehr praktische Anforderung: ein zweiter Topf. Wer nach jeder Kundenzahlung einen festen Anteil auf ein Unterkonto schiebt, muss im März nicht rechnen. Unterkonten mit eigener IBAN führen mehrere Anbieter; bei Kontist ist der Steuerservice mit automatischer Rücklagenschätzung laut Preistabelle ausdrücklich für Einzelunternehmer gedacht – eine der wenigen Funktionen, bei denen diese Rechtsform bevorzugt wird. Was Unterkonten leisten und wer sie führt, steht auf der Seite zu Unterkonten.

Karte, Dispo, Puffer

Die zweite Frage nach der Steuerrücklage ist der Puffer für den Monat, in dem ein Kunde später zahlt. Einzelunternehmer bekommen ihn eher als eine junge Gesellschaft, weil die Anbieter auf eine natürliche Person mit Einkommenshistorie blicken – aber selten sofort. Kontist bietet einen Dispositionskredit bis 3.000 Euro, verfügbar drei Monate nach der Kontoeröffnung und nur in den Tarifen Start und Plus, dazu Kredite bis 50.000 Euro. Qonto nennt für seinen Dispositionskredit einen Rahmen bis 15.000 Euro zu 10 % effektivem Jahreszins. Bei N26 liegt der Sollzinssatz für den Dispokredit bei 13,4 %, FYRST bietet eine Geschäfts-Kreditlinie ab 9,95 % effektivem Jahreszins von 3.000 bis 250.000 Euro. Finom vergibt nach eigener Angabe keine Kredite.

Bei den Karten lohnt der Blick auf die Zahl der enthaltenen Stücke: FYRST Base, Kontist Free, N26 Business Standard und der kostenlose Tide-Tarif bringen je eine Karte mit, Qonto Starter nur eine virtuelle – die physische kostet dort extra. Ausgegeben werden durchweg Debitkarten, das Geld geht also sofort vom Konto ab. Eine Karte mit Zahlungsziel ist im Geschäftskundenbereich die Ausnahme und an eine Bonitätsprüfung geknüpft. Was ein Kontokorrentkredit kostet und wann Anbieter ihn Gründern einräumen, steht auf der Seite zum Kontokorrentkredit.

Woran man merkt, dass das Privatkonto ausgedient hat

Drei Signale sind eindeutig. Erstens die Rückfrage der Bank: Sobald regelmäßige Zahlungseingänge mit Rechnungsnummern auftauchen, melden sich viele Institute – spätestens dann ist die Entscheidung keine mehr. Zweitens die Zeit, die das Sortieren kostet: Wer am Jahresende Auszüge markiert, statt sie zu exportieren, zahlt die Kontogebühr in Arbeitsstunden. Drittens die Kanzlei: Wenn der Steuerberater nach privaten Buchungen fragt, um sie auszusortieren, fehlt die Trennung.

Der Wechsel selbst ist bei einem Einzelunternehmen so einfach wie bei keiner anderen Rechtsform – ein Kontoinhaber, eine Unterschrift, keine Registeränderung. Zu tun bleibt, die IBAN bei Kunden, Finanzamt, Versicherungen und Zahlungsdienstleistern zu ändern und alte Auszüge zu sichern. Wie das abläuft, steht auf der Seite zum Kontowechsel; welche Form für die eigene Tätigkeit überhaupt passt, klärt die Seite Unterschied freiberuflich und selbstständig.

Nebenberuflich gegründet? Dann reicht meist ein zweites Konto – zunächst

Wer neben einer Anstellung gründet, hat in den ersten Monaten oft nur eine Handvoll Buchungen. Ein zweites Konto ohne Grundpreis, das geschäftliche Nutzung ausdrücklich zulässt, trennt die Zahlungsströme dann ausreichend. Der Wechsel auf ein richtiges Geschäftskonto steht spätestens an, wenn die Umsatzsteuer beginnt, die Kanzlei Schnittstellen verlangt oder Kunden auf einen Firmennamen überweisen sollen. Wichtig ist nur, dass es nicht das Konto ist, über das Miete und Einkauf laufen – die Nachbereitung kostet mehr, als jedes Konto verlangt.

Häufige Fragen zum Geschäftskonto für Einzelunternehmer

Nein. Für ein Einzelunternehmen gibt es keine gesetzliche Kontopflicht, und die Anbieter sagen das selbst – die ING schreibt: „Sind Sie selbstständig oder freiberuflich tätig, ist ein Geschäftskonto für Sie freiwillig.“ Die Einschränkung steht im Vertrag: Die Bedingungen der meisten Girokonten beschränken sie auf private Zwecke. Ein Basiskonto nach dem Zahlungskontengesetz kommt ohnehin nicht in Betracht, es steht nur Verbrauchern zu (§ 31 Abs. 1 in Verbindung mit § 1 ZKG).

Solange es die Vertragsbedingungen zulassen und die Tätigkeit klein bleibt: ja. Praktisch wird es schnell teuer in Arbeitszeit. Abziehbar sind Ausgaben, die durch den Betrieb veranlasst sind (§ 4 Abs. 4 EStG) – dieser Nachweis gelingt aus einem Auszug, auf dem Wocheneinkauf und Materialrechnung nebeneinanderstehen, nur mit Mühe. Entdeckt die Bank gewerbliche Umsätze, darf sie das Konto kündigen oder auf ein Geschäftskonto umstellen.

Fast alle – Einzelunternehmer haben die größte Auswahl aller Rechtsformen. FYRST Base ist für natürliche Personen dauerhaft ohne Grundpreis und bringt 50 Freiposten mit, Qonto Starter gilt laut Preisverzeichnis ausdrücklich für eingetragene Kaufleute, Einzelunternehmer und Freiberufler, Kontist Free hält mehrere Buchhaltungsfunktionen sogar Einzelunternehmern vor. Dazu kommen N26 Business Standard, Finom Solo, Holvi Flex, der kostenlose Tide-Tarif und die Konten der Filialbanken.

Der Kontoinhaber. Aus dem Namen der Person wird die Firma mit dem Zusatz „e.K.“, „e.Kfm.“ oder „e.Kfr.“ (§ 19 Abs. 1 Nr. 1 HGB), und der Anbieter braucht dafür den Handelsregisterauszug. Die Eintragung ist für Kleingewerbetreibende freiwillig: „Der Unternehmer ist berechtigt, aber nicht verpflichtet, die Eintragung … herbeizuführen“ (§ 2 HGB). Dazu kommen Pflichtangaben auf Geschäftsbriefen (§ 37a Abs. 1 HGB) – und bei manchen Anbietern eine gesonderte Registrierung für eingetragene Rechtsformen.

Nicht wegen der Rechtsform, sondern wegen der Größe. Einzelkaufleute sind von Buchführung und Bilanz befreit, solange sie an zwei aufeinanderfolgenden Abschlussstichtagen nicht mehr als 800.000 Euro Umsatzerlöse und 80.000 Euro Jahresüberschuss aufweisen (§ 241a HGB); bei einer Neugründung genügt der erste Stichtag. Dieselben Schwellen nennt § 141 Abs. 1 AO für das Steuerrecht. Bis dahin reicht die Einnahmen-Überschuss-Rechnung, für die der Kontoauszug das wichtigste Dokument ist.

Acht Jahre. Die Abgabenordnung staffelt die Fristen: Bücher und Aufzeichnungen zehn Jahre, Buchungsbelege acht Jahre, sonstige Unterlagen sechs Jahre (§ 147 Abs. 3 AO; wortgleich § 257 Abs. 4 HGB). Kontoauszüge zählen zu den Buchungsbelegen. Praktisch heißt das: Vor einem Kontowechsel die alten Auszüge herunterladen und sichern – nach der Kündigung ist der Online-Zugang bei vielen Anbietern schnell geschlossen.

Über die Autoren
Janine El-Saghir Janine El Saghir ist bei gruendung.de die Spezialistin für die konkreten, praktischen Schritte auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Sie hat das besondere Talent, trockene...
Erkan Boga Als Gründer der qmedia GmbH und Initiator von gruendung.de ist Erkan Boga die treibende Kraft hinter dem Portal. gruendung.de entstand aus seiner eigenen unternehmerischen Erfahrung... Mehr erfahren
Sabine Zimmermann Die Finanzen im Griff – von der Gründung bis zum Wachstum Sabine Zimmermann ist im Finanz-Ressort bei gruendung.de. Als Expertin für Firmenkunden-Banking und Unternehmensfinanzierung weiß... Mehr erfahren