Transparenz

Geschäftskonto für Selbstständige: Wer benötigt welche Lösung?

Selbstständig ist nicht gleich selbstständig. Ob Sie als Freiberufler arbeiten oder ein Gewerbe betreiben, macht im Alltag einen Unterschied – bei Steuern, rechtlichen Vorgaben und der Organisation Ihrer Finanzen. Ihr Geschäftskonto sollte deshalb zu Ihrer tatsächlichen Arbeitssituation passen. Eine fundierte Entscheidung für das passende Firmenkonto setzt voraus, dass Sie wissen, wo Sie stehen – und was Sie wirklich benötigen.
Geschrieben von
Janine El-Saghir

Geschäftskonten-Vergleich für Selbstständige

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Geschäftskonto für Selbstständige – Essentials
  • Vor der Kontoauswahl ist zu klären, welche Art von „Selbstständiger“ Sie sind, denn diese Bezeichnung ist Oberbegriff für verschiedene Arten der selbstständigen Tätigkeiten, die sich untereinander in steuerlichen Aspekten unterscheiden. Dazu gehören Freiberufler und Gewerbetreibende.
  • Für freiberuflich Selbstständige besteht keine gesetzliche Geschäftskontopflicht. Ein separates Firmenkonto schafft jedoch Struktur, erleichtert Buchhaltung und steuerliche Pflichten und vermeidet Konflikte mit der Bank.
  • Die Anforderungen an das Konto richten sich nach Ihrem Geschäftsmodell: Digitale Unternehmen benötigen andere Funktionen als Betriebe mit regelmäßigem Bargeldverkehr.
  • Wichtige Auswahlkriterien sind Gebührenstruktur, Inklusivleistungen, Karten, Bargeldservice, Buchhaltungsintegration, Unterkonten sowie gegebenenfalls Finanzierungsmöglichkeiten.
  • Ein Geschäftskonto für Selbstständige erhalten Sie bei klassischen Banken wie der Commerzbank, bei Hybridanbietern wie FYRST sowie bei FinTechs und Neobanken wie Qonto, Finom oder N26.

Freiberuflich oder gewerblich tätig? Steuerliche Unterschiede und Folgen

Selbstständige sind steuerlich nicht automatisch gleichgestellt. Ob Sie als Freiberufler im Sinne des
§ 18 EStG tätig sind oder ein Gewerbe betreiben, hat konkrete Auswirkungen auf Ihre steuerliche Einordnung, die Kontoeröffnung und die spätere Finanzorganisation.

Sowohl Freiberufler als auch gewerblich tätige Selbstständige unterliegen der Einkommensteuer. Umsatzsteuer fällt an, sofern nicht die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG in Anspruch genommen wird. Gewerbetreibende zahlen zusätzlich Gewerbesteuer.

Unabhängig von der Einordnung leisten Selbstständige regelmäßige Vorauszahlungen auf die Einkommensteuer und – sofern umsatzsteuerpflichtig – auf die Umsatzsteuer. In vielen Fällen erfolgen diese Zahlungen vierteljährlich. Am Jahresende wird die endgültige Steuerlast in der Steuererklärung festgesetzt. Die Bildung von Steuerrücklagen gehört daher zu den finanziellen Grundlagen jedes Unternehmens.

In der Regel sind weder Freiberufler noch gewerbliche Einzelunternehmer zur doppelten Buchführung verpflichtet. Der Gewinn wird meist im Rahmen der Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) ermittelt und gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen.

Mein Experten-Tipp: Privat- und Geschäftskonto trennen

Viele Selbstständige starten mit ihrem Privatkonto. Rechtlich ist das möglich, seitens der Banken jedoch häufig vertraglich ausgeschlossen. Zudem erschwert die Vermischung privater und geschäftlicher Umsätze die Buchhaltung erheblich. Ein separates Geschäftskonto schafft von Beginn an Klarheit.

Freiberufler im Sinne des § 18 EStG

Freiberufler müssen kein Gewerbe anmelden. Ob eine Tätigkeit als freiberuflich gilt, prüft das Finanzamt. Grundlage dieser Bewertung sind die sogenannten Katalogberufe nach § 18 Einkommensteuergesetz (EStG).

Zu den klassischen Katalogberufen zählen unter anderem:

  • Ärzte, Zahnärzte und Apotheker
  • Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater
  • Architekten und Ingenieure
  • Journalisten, Dolmetscher und Übersetzer
  • Beratende Betriebswirte
  • Künstlerische und schriftstellerische Berufe
  • Hebammen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten sowie andere eigenverantwortlich tätige Gesundheitsberufe

Freiberuflichkeit ist auch außerhalb der ausdrücklich genannten Katalogberufe möglich. Voraussetzung ist, dass die Tätigkeit wissenschaftlicher, künstlerischer, schriftstellerischer, unterrichtender oder erzieherischer Art ist und höhere Bildung oder eine besondere fachliche Qualifikation erfordert. Solche Tätigkeiten werden häufig als „katalogähnlich“ bezeichnet. Sie unterliegen ebenfalls nicht der Gewerbesteuer, müssen jedoch im Einzelfall vom Finanzamt geprüft und anerkannt werden.

Spätestens 4 Wochen nach Beginn der selbstständigen Tätigkeit muss diese beim zuständigen Finanzamt angemeldet werden. Dazu wird der „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ elektronisch über das ELSTER-Portal übermittelt. Eine Gewerbeanmeldung ist nicht erforderlich. Nach Prüfung vergibt das Finanzamt eine Steuernummer, die für die Rechnungsstellung benötigt wird.

Gewerbliche Selbstständigkeit – was das konkret bedeutet

Eine gewerbliche Selbstständigkeit liegt vor, wenn eine Tätigkeit dauerhaft, eigenverantwortlich und mit Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird und sich an den allgemeinen Markt richtet. Typische Bereiche sind Handel, Handwerk, Gastronomie und Produktion, aber auch zahlreiche Dienstleistungsunternehmen – von Reinigungs- und Sicherheitsdiensten über Marketing- und Eventagenturen bis zu IT-Dienstleistern und Betreibern von Onlineshops.

Gewerbliche Selbstständige müssen ihr Gewerbe beim zuständigen Gewerbeamt anmelden. Die Anmeldung erfolgt vor oder zeitgleich mit dem Tätigkeitsbeginn und ist gebührenpflichtig. Nach der Anmeldung informiert das Gewerbeamt automatisch weitere Stellen wie das Finanzamt sowie die Industrie- und Handelskammer oder die Handwerkskammer. Zusätzlich ist auch hier der Fragebogen zur steuerlichen Erfassung über ELSTER einzureichen.

Gewerblich tätige Selbstständige unterliegen grundsätzlich der Gewerbesteuer. Pro Jahr gilt ein Freibetrag von 24.500 € (Stand 2026). Die konkrete Steuerhöhe hängt vom Hebesatz der jeweiligen Gemeinde ab.

Gemischte Tätigkeiten – steuerlich sauber trennen

Tatsächlich sind diese erwähnten, selbstständigen Tätigkeiten nicht immer eindeutig einer freiberuflichen oder gewerblichen Selbstständigkeit zuzuordnen. Ein IT-Berater kann freiberuflich beraten, zugleich jedoch Softwareprodukte vertreiben. Während die beratende Tätigkeit freiberuflich sein kann, gilt der Verkauf in der Regel als gewerblich.

In solchen Konstellationen ist eine klare steuerliche Trennung zwingend erforderlich. Werden die verschiedenen Umsätze nicht sauber getrennt erfasst, kann es zur sogenannten „gewerblichen Infizierung“ kommen. Das bedeutet: Die gesamte Tätigkeit wird als gewerblich eingestuft und unterliegt damit der Gewerbesteuer.

Entscheidend ist daher eine strikt getrennte Buchführung für diese Tätigkeitsbereiche – einschließlich separater Rechnungsstellung und nachvollziehbarer Gewinnermittlung. Auch die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG bezieht sich auf die Gesamttätigkeit und kann nicht je nach Bereich isoliert angewendet werden.

Für die Kontostruktur kann das relevant sein. Wer freiberufliche und gewerbliche Tätigkeiten parallel ausübt, sollte eine klare finanzielle Trennung prüfen – etwa über separate Unterkonten oder in bestimmten Konstellationen sogar über 2 Geschäftskonten. In diesem Fall empfiehlt sich mindestens ein multibankingfähiges Konto, über das sämtliche geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben zentral überwacht werden können. So bleibt die Gesamtliquidität transparent, auch wenn mehrere Konten parallel geführt werden.

Aus meiner Erfahrung mit Gründern

In der Praxis scheitern viele nicht an der Gründung, sondern an der steuerlichen Abgrenzung. Sobald neben freiberuflicher Tätigkeit gewerbliche Umsätze hinzukommen, sollte die Struktur überprüft werden. Eine unklare Trennung kann dazu führen, dass die gesamte Tätigkeit gewerbesteuerpflichtig wird – mit spürbaren finanziellen Folgen.

Worauf Selbstständige beim Geschäftskonto wirklich achten sollten

Ist die steuerliche Einordnung geklärt, geht es um die praktische Umsetzung. Welche Funktionen ein Geschäftskonto bieten sollte, hängt von Ihrem Geschäftsmodell, dem damit verbundenen Zahlungsverkehr und Ihrer Arbeitsweise ab. Je nachdem, ob Sie sich für eine Filialbank, eine klassische Direktbank oder einen rein digitalen Anbieter wie ein FinTech oder eine Neobank entscheiden, können sich Leistungsumfang und Struktur deutlich unterscheiden.

Die folgenden Kriterien sind für ein Konto für Selbstständige besonders relevant:

Kostenstruktur und Gebührenmodell

Für die Kosten eines Geschäftskontos zählt nicht nur die Grundgebühr. Entscheidend ist, was Sie im Alltag für Überweisungen, Karten, Bargeld und Zusatzleistungen tatsächlich bezahlen.

Wichtige Kostenpositionen eines Geschäftskontos sind:

  • Monatliche Kontoführungsgebühren
  • Anzahl der Inklusivbuchungen (die Ihrem monatlichen Aufkommen an SEPA-Überweisungen entsprechen sollte)
  • Kosten pro zusätzlicher SEPA-Transaktion
  • Gebühren für Karten, Bargeld und Zusatzleistungen
  • Falls benötigt: Konditionen und Verfügbarkeit von SWIFT-Auslandsüberweisungen

Nahezu alle Anbieter bieten mehrere Kontomodelle mit gestaffeltem Leistungsumfang an. Sie unterscheiden sich in der Grundgebühr, der Anzahl der enthaltenen Buchungen sowie in den Konditionen für Einzeltransaktionen.

Einige FinTechs und Neobanken bieten Selbstständigen neben kostenpflichtigen Tarifen auch ein kostenloses Geschäftskonto ohne monatliche Grundgebühr an. Vor einer Entscheidung sollten Sie jedoch prüfen, ob Leistungsumfang und Preisstruktur zu Ihrem tatsächlichen Buchungsvolumen sowie zu Ihren generellen Anforderungen an das Konto passen. Der Verzicht auf einen monatlichen Grundpreis zeigt sich häufig in höheren Transaktionsgebühren oder in begrenzten Inklusivbuchungen. Zusatzleistungen wie Buchhaltungsfunktionen oder erweiterte Kartenoptionen sind teilweise eingeschränkt oder nur in höherpreisigen Tarifen enthalten.

Geschäftskonten bei klassischen Filialbanken werden grundsätzlich kostenpflichtig angeboten.

Bargeld und Zahlungsverkehr

Ob ein Konto im Alltag funktioniert, entscheidet sich oft am Bargeld. Wer regelmäßig Ein- oder Auszahlungen in bar tätigt, benötigt andere Strukturen als rein digital arbeitende Selbstständige. Prüfen sollten Sie daher:

  • Gebühren für Bargeldabhebungen und Freikontingente
  • Möglichkeit und Kosten für Bargeldeinzahlungen (Zugang zu Filialen und Partnerbanken)

Zu den Leistungen von Filialbanken gehören fast immer kostenfreie Bargeldauszahlungen an eigenen Geldautomaten oder in einem Automatennetzwerk. Bargeldeinzahlungen sind zu günstigen Konditionen möglich. Bei reinen Online-Anbietern müssen Sie hingegen in beiden Bereichen mit Einschränkungen rechnen.

Kartenmodelle und Zahlungsfunktionen

Die Art der angebotenen Karten unterscheidet sich je nach Anbietersegment deutlich. Ein genauer Blick auf Ausstattung und Konditionen lohnt sich daher.

Filialbanken stellen für gewöhnlich eine Girocard bereit und bieten zusätzlich Debitkarten von Visa oder MasterCard an. Kreditkarten sind meist optional erhältlich. Umfang und Ausgestaltung hängen vom jeweiligen Kontomodell ab.

FinTechs und Neobanken setzen überwiegend auf Debitkarten. Je nach Kontotarif können mehrere physische und oft auch virtuelle Karten ausgegeben werden. Virtuelle Karten eignen sich insbesondere für Online-Zahlungen, Software-Abonnements oder projektbezogene Ausgaben. Sie lassen sich einzelnen Personen oder Kostenbereichen zuordnen und können bei Bedarf schnell gesperrt oder neu erstellt werden.

Sie sollten zudem auch mögliche Fremdwährungsgebühren bei Kartenzahlungen im Ausland berücksichtigen – insbesondere, wenn Sie regelmäßig international tätig sind.

Buchhaltung und Zusammenarbeit mit dem Finanzamt

Ein Geschäftskonto sollte die finanzielle und steuerliche Organisation Ihres Unternehmens erleichtern, nicht verkomplizieren. Automatisierte Abläufe und saubere Exporte sparen Zeit und reduzieren Fehlerquellen. Für die Automatisierung Ihrer Buchhaltung stehen – je nach Anbieter und Kontomodell – unter anderem folgende Funktionen zur Verfügung:

  • Digitale Belegerfassung und automatische Kategorisierung
  • Digitale Rechnungsstellung
  • Integrationen von Buchhaltungsprogrammen (zum Beispiel Lexware Office, DATEV oder sevDesk)
  • DATEV-Schnittstelle oder standardisierte CSV-Exporte für Steuerdaten
  • Echtzeit-Übersicht über Einkommensteuer- und Umsatzsteuerbelastungen sowie Vorauszahlungen
  • Möglichkeit, dem Steuerberater eigene Zugänge einzurichten

Gerade digitale Anbieter legen hier häufig einen Schwerpunkt. Viele FinTechs und Neobanken kombinieren Kontoführung und buchhalterische Funktionen auf einer Plattform. Einstiegsmodelle enthalten ebenfalls oft bereits digitale Tools zur Belegerfassung und Rechnungsstellung.

Bei klassischen Banken werden solche Funktionen dagegen über separate Softwarelösungen und kostenpflichtige Zusatzmodule bereitgestellt.

Kontokorrentkredit, Investitionskredite und öffentliche Fördermittel

Wenn Sie für Ihre Selbstständigkeit Finanzierungsspielräume benötigen, sollten Sie die Kreditmöglichkeiten der Banken, die für Sie infrage kommen, vor der Entscheidung über Ihr Geschäftskonto ebenfalls prüfen. Abhängig von Ihren individuellen Zielen sind hier die folgenden Punkte relevant:

  • Verfügbarkeit eines Kontokorrentkredits
  • Angebot klassischer Geschäftskredite
  • Zugang zu öffentlichen Fördermitteln

Bei Filialbanken können Geschäftskunden ein breites Spektrum an Finanzierungslösungen in Anspruch nehmen. Die Konditionen werden häufig individuell verhandelt.

Öffentliche Fördermittel – etwa Programme der KfW oder regionaler Förderbanken – werden ausschließlich über Filialbanken oder spezialisierte Direktbanken vermittelt. FinTechs und Neobanken bieten diese Möglichkeit derzeit nicht an.

Auch ein Kontokorrentkredit oder Wachstumsfinanzierungen gehören nicht bei allen FinTechs und Neobanken zum Leistungsangebot. Falls sie Geschäftskredite vergeben, kooperieren sie hierfür häufig mit externen Partnern und treten lediglich als Kreditvermittler auf.

Unterkonten zur Budgetstrukturierung

Unterkonten – häufig als „Pockets“ oder „Spaces“ bezeichnet – ermöglichen es, innerhalb eines Geschäftskontos separate Bereiche für bestimmte Zwecke einzurichten. Typische Anwendungsfälle sind Rücklagen für Steuern, Investitionen, größere Anschaffungen sowie projektbezogene Budgets. Bei Geschäftskonten verfügen Unterkonten in der Regel über eine eigene IBAN; rein interne Buchungsbereiche ohne eigene Kontonummer sind eher die Ausnahme.

Bei vielen digitalen Anbietern sind – je nach gewähltem Tarif – ein oder mehrere Unterkonten ohne zusätzliche Grundgebühr enthalten. Klassische Filialbanken erheben für jedes zusätzliche Konto meist eine eigene Kontoführungsgebühr.

Ein Hinweis aus der Gründungspraxis: Steuerrücklagen werden häufig unterschätzt

Ich sehe regelmäßig, dass fehlende Steuerrücklagen zur größten Belastung im zweiten oder dritten Geschäftsjahr werden. Unterkonten schaffen hier Klarheit. Wer Einkommensteuer, Umsatzsteuer oder Gewerbesteuer konsequent separat zurücklegt, reduziert den Liquiditätsdruck und gewinnt Planungssicherheit.

Bonität, Schufa und Kontoeröffnung

Filialbanken führen vor der Kontoeröffnung grundsätzlich eine Schufa-Abfrage durch. Eine ausreichende Bonität ist hier Voraussetzung für die Einrichtung des Geschäftskontos sowie für spätere Finanzierungsmöglichkeiten.

Einige FinTechs und Neobanken ermöglichen die Kontoeröffnung auch ohne Schufa-Prüfung. Spätestens wenn ein Kontokorrentkredit oder eine andere Finanzierung beantragt wird, erfolgt ebenfalls eine interne oder externe Bonitätsprüfung. Für Selbstständige mit eingeschränkter Bonität oder ohne umfangreiche Schufa-Historie kann ein solches Kontomodell dennoch eine praktikable Lösung sein – insbesondere, wenn zunächst kein Kreditrahmen benötigt wird.

Die 5 wichtigsten Geschäftskonten für Selbstständige

Der Markt für Geschäftskonten hat sich stark ausdifferenziert. Neben klassischen Filialbanken stehen heute zahlreiche digitale Anbieter zur Wahl. Mit FYRST existiert zudem ein Hybridmodell, das digitale Kontoführung mit der Infrastruktur einer etablierten Bank verbindet.

Die folgenden fünf Anbieter decken unterschiedliche Bedürfnisse ab – vom bargeldintensiven Handwerksbetrieb bis zur vollständig digital arbeitenden Einzelunternehmerin.

Commerzbank

Grundgebühr p. M.
ab
15,90 €
Kosten / Buchung
ab
0,10 €
Guthabenzins
0 %
ab 10,2 % auf Dispo
Konto für alle Rechtsformen bei einer der führenden Banken
Kostenlos an Cash Group Automaten Geld abheben
Sehr professionelle Beratung in den Filialen
Zum Teil kaum kommunizierte und schlecht auffindbare Konditionen
Bank Commerzbank Aktiengesellschaft
Bankenart Privatbank
Sicherheit
Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einlagensicherung 100.000 €
Bank mit Filialen JaJa
Verifizierung
PostIdent NeinNein
VideoIdent JaJa
eIdent NeinNein
Commerzbank Klassik
Commerzbank Gründer
Commerzbank Premium
Commerzbank Premium Plus
Grundgebühr p. M.
15,90 €
34,90 €
34,90 €
54,90 €
Kostenlos bis 10 Transaktionen 50 Transaktionen 50 Transaktionen 250 Transaktionen
SEPA-Gebühr 0,20 € 0,15 € 0,15 € 0,10 €
Sofortüberweisung 0,20 € 0,15 € 0,15 € 0,10 €
Deutschland ab
1,95 %
ab
1,95 %
ab
1,95 %
ab
1,95 %
Eurozone ab
1,95 %
ab
1,95 %
ab
1,95 %
ab
1,95 %
Fremdwährung in EWR
ab
2,54 %
ab
2,54 %
ab
2,54 %
ab
2,54 %
Ausserhalb EWR / Weltweit
ab
2,54 %
ab
2,54 %
ab
2,54 %
ab
2,54 %
Deutschland 0 € 0 € 0 € 0 €
Eurozone
Fremdwährung in EWR
ab 2,09 % ab 2,09 % ab 2,09 % ab 2,09 %
Ausserhalb EWR / Weltweit
ab 2,09 % ab 2,09 % ab 2,09 % ab 2,09 %
Hinweis zur Karteneinsatz:
Ausgehende SWIFT Überweisung
2,50 € + 1,5 %
2,50 € + 1,5 %
2,50 € + 1,5 %
2,50 € + 1,5 %
Eingehende SWIFT Überweisung
2,50 € + 1,5 %
2,50 € + 1,5 %
2,50 € + 1,5 %
2,50 € + 1,5 %
Gebühr Bargeldeinzahlung 2,50 € 2,50 € 2,50 € 2,50 €
Einzahlungen per Kartenzahlung
Unterkonten
Kontokorrentkredit 12,2 % 10,2 % 10,2 % 10,2 %
Geduldete Kontoüberziehung 12,2 % 10,2 % 10,2 % 10,2 %
Zinsen auf Guthaben 0 % 0 % 0 % 0 %
Hinweis
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
Commerzbank Klassik
Commerzbank Gründer
Commerzbank Premium
Commerzbank Premium Plus
DATEV Schnittstelle JaJa JaJa JaJa
Zugang für Buchhaltung JaJa JaJa JaJa NeinNein
Rechnungen erstellen NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
SevDesk NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Debitoor NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Easybill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Fastbill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
LexOffice NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Commerzbank Klassik
Commerzbank Gründer
Commerzbank Premium
Commerzbank Premium Plus
Freiberufler JaJa JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH JaJa JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) JaJa JaJa JaJa JaJa
Aktiengesellschaft (AG) JaJa JaJa JaJa JaJa
Unternehmergesellschaft (UG) JaJa JaJa JaJa JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) JaJa JaJa JaJa JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) JaJa JaJa JaJa JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH & Co. KG JaJa JaJa JaJa JaJa
Verein JaJa JaJa JaJa JaJa
Genossenschaften (eG) JaJa JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft (KG) JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH in Gründung JaJa JaJa JaJa JaJa
UG in Gründung JaJa JaJa JaJa JaJa

Die Commerzbank steht für das klassische Geschäftskonto mit Filialstruktur, persönlicher Beratung und einem breiten Finanzierungsspektrum. Neben dem laufenden Zahlungsverkehr können Selbstständige einen Kontokorrentkredit, Investitionskredite sowie öffentliche Fördermittel beantragen.

Die Bargeldversorgung erfolgt über das eigene Filialnetz sowie über das Automatennetz der Cash Group. Zum Kartenangebot gehören eine Girocard sowie Debit- und optional Kreditkarten. Digitale Schnittstellen zu Buchhaltungsprogrammen sind vorhanden, stehen jedoch nicht im Zentrum des Kontomodells, das in 3 Varianten verfügbar ist.

Besonders geeignet für:

Selbstständige mit regelmäßigem Bargeldverkehr, mit geplantem Finanzierungsbedarf oder mit dem Wunsch nach persönlicher Beratung und langfristiger Bankbeziehung.

FYRST

Grundgebühr p. M.
ab
0 €
Kosten / Buchung
ab
0,08 €
Guthabenzins
0 %
Für Start-ups geeignet, alle gängigen Rechtsformen
Bargeldlösung und Kreditangebote
Support durch erfahrene Banker via Mail oder Telefon
Bank FYRST - ein Angebot der Deutsche Bank AG
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einlagensicherung 100.000 €
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent JaJa
VideoIdent JaJa
eIdent NeinNein
FYRST Base
FYRST Gründerkonto
FYRST Vereinskonto
FYRST Complete
Grundgebühr p. M.
ab
0 €
10 €
10 €
10 €
Kostenlos bis 50 Transaktionen 75 Transaktionen 75 Transaktionen 75 Transaktionen
SEPA-Gebühr 0,19 € 0,08 € 0,08 € 0,08 €
Sofortüberweisung 0,19 € 0,08 € 0,08 € 0,08 €
Deutschland
0 €
k.A. k.A.
0 €
Eurozone ab
1 %
k.A. k.A. ab
1 %
Fremdwährung in EWR
ab
1,5 %
k.A. k.A. ab
1,5 %
Ausserhalb EWR / Weltweit
ab
1,5 %
k.A. k.A. ab
1,5 %
Deutschland 0 € 0 €
Eurozone
Fremdwährung in EWR
ab 2,35 % ab 2,35 %
Ausserhalb EWR / Weltweit
ab 2,35 % ab 2,35 %
Hinweis zur Karteneinsatz: Bei Kartenzahlung in Fremdwährung:
1,85 %, zzgl. 0,5 % Fremdwährungsgebühr
Bei Kartenzahlung in Fremdwährung:
1,85 %, zzgl. 0,5 % Fremdwährungsgebühr
Ausgehende SWIFT Überweisung
1,5 %
1,2 %
1,2 %
1,2 %
Eingehende SWIFT Überweisung
1,5 %
1,2 %
1,2 %
1,2 %
Gebühr Bargeldeinzahlung
3 €
2,50 €
2,50 €
2,50 €
Einzahlungen per Kartenzahlung
Anzahl inkludierter Unterkonten 0 0 1
Preis je Unterkonto 6 € 6 € k.A. 6 €
Unterkonten mit eigener IBAN JaJa JaJa NeinNein JaJa
Kontokorrentkredit 9,95 % 9,95 % k.A. 9,95 %
Geduldete Kontoüberziehung 14,95 % 14,95 % 14,95 %
Zinsen auf Guthaben 0 % 0 % 0 % 0 %
Hinweis Je Unterkonto sind 50 beleglose Buchungsposten pro Monat inkludiert. Je Unterkonto sind 50 beleglose Buchungsposten pro Monat inkludiert. Je Unterkonto sind 50 beleglose Buchungsposten pro Monat inkludiert.
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
FYRST Base
FYRST Gründerkonto
FYRST Vereinskonto
FYRST Complete
DATEV Schnittstelle
5 €p.M.
5 €p.M.
5 €p.M.
5 €p.M.
Zugang für Buchhaltung JaJa JaJa JaJa JaJa
Rechnungen erstellen NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
SevDesk NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Debitoor NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Easybill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Fastbill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
LexOffice NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
FYRST Base
FYRST Gründerkonto
FYRST Vereinskonto
FYRST Complete
Freiberufler JaJa JaJa NeinNein JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa NeinNein JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa NeinNein JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) JaJa JaJa NeinNein JaJa
GmbH JaJa NeinNein NeinNein JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Aktiengesellschaft (AG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Unternehmergesellschaft (UG) JaJa NeinNein NeinNein JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) JaJa NeinNein NeinNein JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) JaJa NeinNein NeinNein JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) JaJa NeinNein NeinNein JaJa
GmbH & Co. KG JaJa NeinNein NeinNein JaJa
Verein JaJa NeinNein JaJa JaJa
Genossenschaften (eG) JaJa NeinNein NeinNein JaJa
Kommanditgesellschaft (KG) JaJa NeinNein NeinNein JaJa
GmbH in Gründung JaJa NeinNein NeinNein JaJa
UG in Gründung JaJa NeinNein NeinNein JaJa

FYRST – eine Digitalmarke der Deutschen Bank – kombiniert ein digitales Leistungsprofil mit der Infrastruktur der Postbank.

Bargeldtransaktionen können in den Postbank-Filialen sowie im Cash-Group-Automatennetzwerk getätigt werden. FYRST gehört damit zu den wenigen FinTech-Anbietern, die kostengünstige Bargeldeinzahlungen unterstützen.

Zum Kartenangebot gehören eine Girocard sowie eine MasterCard-Debitkarte. Zusätzlich können FYRST Kunden die Kreditkarten der Postbank nutzen. Optionale Leistungen umfassen unter anderem Buchhaltungsintegration, einen Kontokorrentkredit und Investitionsdarlehen.

Besonders geeignet für:

Freiberufler und gewerbliche Selbstständige, die digitale Prozesse nutzen, aber nicht auf den Bargeldservice einer etablierten Bank verzichten möchten.

Qonto

Qonto
Grundgebühr p. M.
ab
9 €
*
Kosten / Buchung
ab
0,10 €
*
Guthabenzins
0 %
30 Tage kostenlos & unverbindlich testen
Geschäftskonten für fast alle Rechtsformen
Transparente Preisstrukturen
Hohe Freikontingente für SEPA-Überweisungen
Günstige SWIFT-Überweisungen
Kein kostenloses Konto
Bank Olinda SAS
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Französische Aufsichtsbehörde,
Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (ACPR)
Einlagensicherung 100.000 €
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent NeinNein
VideoIdent JaJa
eIdent NeinNein
Qonto Basic
Qonto Smart
Qonto Premium
Qonto Essential
Qonto Business
Qonto Enterprise
Grundgebühr p. M.
ab
9 €
*
ab
19 €
*
ab
39 €
*
ab
49 €
*
ab
99 €
*
ab
199 €
*
Kostenlos bis 30 Transaktionen 60 Transaktionen 100 Transaktionen 150 Transaktionen 500 Transaktionen 1000 Transaktionen
SEPA-Gebühr 0,40 € * 0,40 € * 0,10 € * 0,25 € * 0,25 € * 0,10 € *
Sofortüberweisung 0,40 € * 0,40 € * 0,10 € * 0,25 € * 0,25 € * 0,10 € *
Deutschland 2 € * 2 € * 2 € * 2 € * 2 € * 2 € *
Eurozone 2 € * 2 € * 2 € * 2 € * 2 € * 2 € *
Fremdwährung in EWR
2 € + 2 % * 2 € + 2 % * 2 € + 2 % * 2 € + 2 % * 2 € + 2 % * 2 € + 2 % *
Ausserhalb EWR / Weltweit
2 € + 2 % * 2 € + 2 % * 2 € + 2 % * 2 € + 2 % * 2 € + 2 % * 2 € + 2 % *
Deutschland 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 €
Eurozone
Fremdwährung in EWR
ab 2 % * ab 2 % * ab 2 % * ab 2 % * ab 2 % * ab 2 % *
Ausserhalb EWR / Weltweit
ab 2 % * ab 2 % * ab 2 % * ab 2 % * ab 2 % * ab 2 % *
Hinweis zur Karteneinsatz:
Ausgehende SWIFT Überweisung
0,8 %
*
0,8 %
*
0,56 %
*
0,56 %
*
0,56 %
*
0,56 %
*
Eingehende SWIFT Überweisung 5 € * 5 € * 5 € * 5 € * 5 € * 5 € *
Gebühr Bargeldeinzahlung
Einzahlungen per Kartenzahlung
Anzahl inkludierter Unterkonten 1 4 4 9 24
Unterkonten mit eigener IBAN NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Kontokorrentkredit
Geduldete Kontoüberziehung
Zinsen auf Guthaben 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 %
Hinweis * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
Qonto Basic
Qonto Smart
Qonto Premium
Qonto Essential
Qonto Business
Qonto Enterprise
DATEV Schnittstelle JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Zugang für Buchhaltung NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Rechnungen erstellen JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
SevDesk JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Debitoor JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Easybill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Fastbill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
LexOffice JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Stripe JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Qonto Basic
Qonto Smart
Qonto Premium
Qonto Essential
Qonto Business
Qonto Enterprise
Freiberufler JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Aktiengesellschaft (AG) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Unternehmergesellschaft (UG) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH & Co. KG JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Verein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Genossenschaften (eG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Kommanditgesellschaft (KG) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH in Gründung JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
UG in Gründung JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa

Qonto ist eine französische Neobank mit 6 Kontomodellen für Selbstständige sowie für kleine und mittlere Unternehmen. Die Konten verfügen über eine deutsche IBAN. Anders als viele andere FinTechs bietet Qonto auch Selbstständigen kein kostenloses Konto an.

Zum Leistungsumfang der Bank zählen günstige Bargeldabhebungen und Auslandstransaktionen sowie ein differenziertes Angebot an Business-Debitkarten. Die monatlichen Kontingente für kostenlose SEPA-Transaktionen sind, ebenso wie die Anzahl der Unterkonten, großzügig bemessen.

Ein klarer Schwerpunkt liegt auf der Buchhaltungsintegration. Qonto bietet integrierte Funktionen zur Belegverwaltung, zur Rechnungsstellung und zur automatischen Kategorisierung von Transaktionen. Ergänzend bestehen Schnittstellen zu externer Buchhaltungssoftware.

Besonders geeignet für:

Digital arbeitende Selbstständige mit Fokus auf Buchhaltungsintegration, Teamzugänge und Unterkonten.

Finom

Finom
Grundgebühr p. M.
ab
0 €
*
Kosten / Buchung
0 €
Guthabenzins
0 %
All-in-One: Banking, Rechnungsstellung, Buchhaltung
Bank PNL Fintech B.V.
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Niederländische Aufsichtsbehörde für die Finanzmärkte (AFM)
Einlagensicherung 100.000 € Niederländische Einlagesicherung
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent NeinNein
VideoIdent JaJa
eIdent NeinNein
Finom Solo
Finom Basic
Finom Smart
Finom Pro
Grundgebühr p. M.
0 €
ab
8,99 €
*
ab
23,99 €
*
ab
119 €
*
Kostenlos bis 2.500 € Volumen 25.000 € Volumen 50.000 € Volumen 100.000 € Volumen
SEPA-Gebühr
0,3 %
*
0,03 %
*
0,025 %
*
0,025 %
*
Sofortüberweisung
0,3 %
*
0,03 %
*
0,025 %
*
0,025 %
*
Deutschland ab
1 %
*
0 €
0 €
0 €
Eurozone ab
1 %
*
0 €
0 €
0 €
Fremdwährung in EWR
3 % * 2 % * 1 % * 1 % *
Ausserhalb EWR / Weltweit
3 % * 2 % * 1 % * 1 % *
Deutschland 0 € 0 € 0 € 0 €
Eurozone
Fremdwährung in EWR
ab 3 % * ab 2 % * ab 1 % * ab 1 % *
Ausserhalb EWR / Weltweit
ab 3 % * ab 2 % * ab 1 % * ab 1 % *
Hinweis zur Karteneinsatz:
Ausgehende SWIFT Überweisung 5 € + 1 % * 5 € + 0,5 % * 5 € + 0,4 % *
5 € + 0,2 %
*
Eingehende SWIFT Überweisung 5 € * 5 € * 5 € * 5 € *
Gebühr Bargeldeinzahlung
Einzahlungen per Kartenzahlung
Anzahl inkludierter Unterkonten 1 2 3 10
Preis je Unterkonto k.A. k.A. 1 € 15 €
Unterkonten mit eigener IBAN JaJa JaJa JaJa JaJa
Kontokorrentkredit
Geduldete Kontoüberziehung
Zinsen auf Guthaben 0 % 0 % 0 % 0 %
Hinweis * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
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Finom Solo
Finom Basic
Finom Smart
Finom Pro
DATEV Schnittstelle JaJa JaJa JaJa JaJa
Zugang für Buchhaltung JaJa JaJa JaJa JaJa
Rechnungen erstellen JaJa JaJa JaJa JaJa
SevDesk JaJa JaJa JaJa JaJa
Debitoor NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Easybill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Fastbill JaJa JaJa JaJa JaJa
LexOffice JaJa JaJa JaJa JaJa
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Finom Solo
Finom Basic
Finom Smart
Finom Pro
Freiberufler JaJa JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) NeinNein JaJa JaJa JaJa
GmbH NeinNein JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) NeinNein JaJa JaJa JaJa
Aktiengesellschaft (AG) NeinNein JaJa JaJa JaJa
Unternehmergesellschaft (UG) NeinNein JaJa JaJa JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) NeinNein JaJa JaJa JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) NeinNein JaJa JaJa JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) NeinNein JaJa JaJa JaJa
GmbH & Co. KG NeinNein JaJa JaJa JaJa
Verein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Genossenschaften (eG) NeinNein JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft (KG) NeinNein JaJa JaJa JaJa
GmbH in Gründung NeinNein JaJa JaJa JaJa
UG in Gründung NeinNein JaJa JaJa JaJa

Finom bietet ein Geschäftskonto mit integrierten Rechnungs- und Buchhaltungsfunktionen. Für Selbstständige sind insbesondere die Kontomodelle Solo (dauerhaft kostenlos) und Basic geeignet. Das Finom Cashback-Programm gilt mit abgestuften Leistungen für alle kostenpflichtigen Tarife.

In allen Kontomodellen sind digitale Tools für die Belegverwaltung und die Rechnungsstellung integriert. Zusätzlich stehen externe Buchhaltungsintegrationen zur Verfügung.

Besonders geeignet für:

Preisbewusste Selbstständige, die Wert auf integrierte Buchhaltungsfunktionen und einfache digitale Prozesse legen.

N26 Business

Grundgebühr p. M.
ab
0 €
Kosten / Buchung
0 €
Guthabenzins
0 %
13,4 % auf Dispo
bis zu 8 kostenlose Abhebungen im Monat
bis 0,5 % Cashback auf alle Einkäufe
bis 10 Unterkonten mit je eigener IBAN
Nur für Selbstständige & Freiberufler
Nicht nutzbar, wenn schon ein Privatkonto bei N26 besteht
Bank N26 Bank AG
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einlagensicherung 100.000 €
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent JaJa
VideoIdent JaJa
eIdent JaJa
N26 Business Standard
N26 Business Smart
N26 Business Go
N26 Business Metal
Grundgebühr p. M.
0 €
4,90 €
9,90 €
16,90 €
Kostenlos bis
SEPA-Gebühr
Sofortüberweisung
Deutschland
0 €
0 €
0 €
0 €
Eurozone 0 € 0 € 0 € 0 €
Fremdwährung in EWR
1,7 % 0 € 0 € 0 €
Ausserhalb EWR / Weltweit
1,7 % 0 € 0 € 0 €
Deutschland 0 € 0 € 0 € 0 €
Eurozone
Fremdwährung in EWR
Ausserhalb EWR / Weltweit
Hinweis zur Karteneinsatz:
Ausgehende SWIFT Überweisung
Eingehende SWIFT Überweisung
12,50 € + 0,1 %
12,50 € + 0,1 %
12,50 € + 0,1 %
0 €
Gebühr Bargeldeinzahlung
1,5 %
1,5 %
1,5 %
1,5 %
Einzahlungen per Kartenzahlung
3 %
3 %
3 %
3 %
Anzahl inkludierter Unterkonten 10 10 10
Unterkonten mit eigener IBAN NeinNein JaJa JaJa JaJa
Kontokorrentkredit 13,4 % 13,4 % 13,4 % 13,4 %
Geduldete Kontoüberziehung
Zinsen auf Guthaben 0 % 0 % 0 % 0 %
Hinweis
N26 Business Standard
N26 Business Smart
N26 Business Go
N26 Business Metal
DATEV Schnittstelle
Zugang für Buchhaltung NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Rechnungen erstellen NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
SevDesk NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Debitoor NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Easybill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Fastbill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
LexOffice NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
N26 Business Standard
N26 Business Smart
N26 Business Go
N26 Business Metal
Freiberufler JaJa JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
GmbH NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Aktiengesellschaft (AG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Unternehmergesellschaft (UG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Offene Handelsgesellschaft (OHG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
GmbH & Co. KG NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Verein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Genossenschaften (eG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Kommanditgesellschaft (KG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
GmbH in Gründung NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
UG in Gründung NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein

N26 Business ist ein vollständig mobiles Geschäftskonto für Freiberufler und Einzelunternehmer. Der Schwerpunkt liegt auf einfacher Kontoeröffnung, App-basierter Kontoführung und 4 klar strukturierten Tarifen.

In allen kostenpflichtigen N26 Business-Tarifen sind bis zu 10 Unterkonten („Spaces“) verfügbar; ausgenommen ist hier lediglich das kostenlose Standard-Konto. SEPA-Überweisungen sind in unbegrenzter Anzahl kostenlos. Ein intelligentes Dashboard ermöglicht einfache Analysen der geschäftlichen Finanzen. Bei Bedarf kann ein Kontokorrentkredit eingerichtet werden.

Für günstige Auslandsüberweisungen kooperiert N26 mit Wise.

Besonders geeignet für:

Freiberufler und digital arbeitende Selbstständige mit geringem Bargeldbedarf.

Geschäftskonto eröffnen – Ablauf und Unterlagen

Die Eröffnung eines Geschäftskontos für Selbstständige erfolgt bei den meisten Banken und FinTechs vollständig online. Filialbanken ermöglichen zusätzlich die persönliche Antragstellung vor Ort. Die Identifikation erfolgt in der Regel per VideoIdent.

Für die Kontoeröffnung benötigen Sie einen gültigen Personalausweis oder Reisepass sowie Ihre Steuernummer. Gewerbetreibende legen zusätzlich die Gewerbeanmeldung vor. Freiberufler weisen ihre Tätigkeit über den steuerlichen Erfassungsbogen oder einen geeigneten Tätigkeitsnachweis nach.

Viele Anbieter eröffnen Geschäftskonten nur für Personen mit Wohn- oder Firmensitz in Deutschland. Einzelne Banken, etwa N26, ermöglichen die Kontoeröffnung auch bei Wohnsitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat.

Wenn Sie einen Kontokorrentkredit oder eine andere Finanzierung beantragen möchten, verlangen Banken zusätzliche Unterlagen zur wirtschaftlichen Situation. Dazu zählen etwa Steuerbescheide, betriebswirtschaftliche Auswertungen oder – bei Gründungen – ein Businessplan.

Fazit

Meiner Erfahrung nach unterschätzen viele Selbstständige, wie stark ein passendes Geschäftskonto den Arbeitsalltag beeinflusst. Es geht nicht nur um Gebühren oder Karten, sondern auch um Struktur, Transparenz und die Frage, wie gut sich Buchhaltung, Zahlungsverkehr und Finanzierung in die eigene Arbeitsweise einfügen.

Wenn Sie freiberuflich tätig sind, reicht oft ein schlankes, digitales Modell mit klarer Kostenstruktur. Bei wachsender Teamgröße, mehreren Projekten oder komplexeren Zahlungsströmen gewinnen Unterkonten, Rollenrechte und Automatisierungen an Bedeutung. Und wer regelmäßig im Ausland tätig ist oder Finanzierungen benötigt, sollte die entsprechenden Funktionen von Anfang an prüfen.

Bevor Sie also einen ausführlichen Geschäftskonto-Vergleich starten, machen Sie sich unbedingt über die Anforderungen Ihres Unternehmens bewusst – angefangen mit der genauen Art Ihrer Selbstständigkeit.

Ein Geschäftskonto ist kein reines Abwicklungskonto. Es ist ein zentrales Werkzeug Ihrer unternehmerischen Organisation. Wer hier sauber trennt und bewusst auswählt, erspart sich spätere Umstellungen – und schafft die Grundlage für stabile Prozesse.

Häufig gestellte Fragen – FAQ

Die Einordnung ergibt sich aus der Art der Tätigkeit; über die Anerkennung der Freiberuflichkeit entscheidet das Finanzamt. Relevant ist die Unterscheidung vor allem steuerlich. Für das Geschäftskonto hat sie nur indirekte Bedeutung: Gewerbetreibende legen bei der Kontoeröffnung zusätzlich eine Gewerbeanmeldung vor. Bei gemischten Tätigkeiten ist eine saubere steuerliche Abgrenzung besonders wichtig.

Für Einzelunternehmer und Solo-Selbstständige besteht keine gesetzliche Verpflichtung zur Führung eines separaten Geschäftskontos. Viele Banken untersagen jedoch die geschäftliche Nutzung von Privatkonten in ihren AGB. Zudem erleichtert ein getrenntes Konto die Buchhaltung, die Steuererklärung und die Liquiditätsplanung erheblich.

Selbstständige verfügen in der Regel nicht über eine eigene Buchhaltungsabteilung. Funktionen wie digitale Belegerfassung, automatische Kategorisierung, Rechnungsfunktionen, Schnittstellen zu DATEV oder Exporte in Buchhaltungsprogramme wie Lexware Office oder sevDesk reduzieren den manuellen Aufwand und minimieren Fehlerquellen. Anbieter wie Qonto oder Finom setzen hier einen klaren funktionalen Schwerpunkt.

Entscheidend ist nicht allein die monatliche Grundgebühr, sondern das Verhältnis zwischen Kosten und tatsächlichem Leistungsumfang. Höhere Tarife können sinnvoll sein, wenn sie ausreichend viele Inklusivbuchungen, Karten, Unterkonten oder Buchhaltungsfunktionen enthalten.

Bei kostenlosen Konten entfällt zwar die Grundgebühr, einzelne Transaktionen oder Zusatzleistungen werden jedoch häufig separat berechnet. Gerade bei hohem Zahlungsaufkommen können diese Einzelkosten die Einsparung durch den fehlenden Grundpreis deutlich übersteigen. Maßgeblich ist daher die Gesamtkalkulation aller regelmäßig anfallenden Kosten.

Regelmäßige Bargeldein- und -auszahlungen erfordern eine entsprechende Infrastruktur. Reine Online-Anbieter bieten hier häufig eingeschränkte Möglichkeiten. Filialbanken sowie hybride Modelle wie FYRST ermöglichen Bargeldtransaktionen über eigene Filialen oder Automatennetzwerke.

Filialbanken führen vor der Kontoeröffnung grundsätzlich eine Schufa-Abfrage durch. Einige FinTechs und Neobanken ermöglichen die Kontoeröffnung ohne klassische Schufa-Prüfung. Spätestens bei der Beantragung eines Kredits erfolgt jedoch eine interne oder externe Bonitätsprüfung. Ein Geschäfts-Girokonto ohne vorherige Schufa-Abfrage bieten beispielsweise Qonto, Finom oder N26 an.

Über die Autorin
Janine El-Saghir Janine El Saghir ist bei gruendung.de die Spezialistin für die konkreten, praktischen Schritte auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Sie hat das besondere Talent, trockene...