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Geschäftskonto-Kosten: Mit diesen Kosten und Gebühren müssen Sie rechnen

von Charlotte Ruzanski
Freiberufler, Solo-Selbstständige und Unternehmen benötigen ein Business-Konto, um ihren geschäftlichen Zahlungsverkehr darüber abzuwickeln. Bei der Kontoauswahl spielen die Geschäftskonto-Kosten eine wichtige Rolle. Mit unserem Geschäftskonto-Vergleich finden Sie ein Firmenkonto, dessen Leistungen und Konditionen Ihre Anforderungen optimal erfüllen. Dabei ist vorrangig das Preis-Leistungs-Verhältnis des Kontos von Bedeutung.
Inhalt

Geschäftskonto-Kosten: Leistungsstarke Konten zu günstigen Konditionen

Qonto Basic
Benotung
1,4
30 Tage kostenlos & unverbindlich testen
Für Freiberufler, Solo-Selbstständige und registrierte Einzelunternehmer
30 kostenlose SEPA-Überweisungen und SEPA-Lastschriften pro Monat
Papierlose Belegverwaltung
Grundgebühr / Monat
13,09 €
Kosten / Buchung
0,40 €
Kosten / Monat
13,09 €
Allgemeine Informationen
Bank Olinda SAS
Kontobezeichnung Qonto Basic
Schufaprüfung
Finanzaufsicht
Französische Aufsichtsbehörde,
Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (ACPR)
Einlagensicherung 100.000,00 €
Kontoführungsgebühren
Kontoführungsgebühr / Monat brutto 13,09 €
Kontoführungsgebühr / Monat netto 11,00 €
Kontoführungsgebühren bei jährlicher Zahlung
Kontoführungsgebühr / Jahr netto 108,00 €
Kontoführungsgebühr / Jahr brutto 128,52 €
Entspricht / Monat brutto 10,71 €
Entspricht / Monat netto 9,00 €
Guthaben- & Überziehungszins
Dispo- / Kontokorrentkredit Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
Guthabenszins Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
Unterkonten
Unterkonten Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
SEPA-Überweisung
Kostenlose Buchungen / Monat 30
Überweisung - Online (beleglos) 0,40 €
Überweisung - Offline (beleghaft) Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
Überweisung - Telefon Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
SEPA-Sofortüberweisung
Inkludierte Sofortüberweisungen / Monat 30
Kosten je weiterer Sofortüberweisung 0,40 €
Auslandszahlungsverkehr - SWIFT-Überweisung
Kostenlose SWIFT-Überweisungen 0
SWIFT - eingehende Überweisung 5,00 €
SWIFT - ausgehende Überweisung 5,00 € + 1 %
Unterstützte SWIFT Gebührenverfahren k.A.
Kosten Bargeldeinzahlung
Bargeldeinzahlung
Einzelunternehmer & Selbstständige
Freiberufler
Gewerbetreibende
Einzelunternehmer
Einzelkaufleute (eK)
Kapitalgesellschaften
GmbH
GmbH & Co. KG
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
Aktiengesellschaft (AG)
Unternehmergesellschaft (UG)
Limited (Ltd)
Personengesellschaften & Sonstige
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Offene Handelsgesellschaft (OHG)
Partnerschaftsgesellschaft (PartG)
Verein
Genossenschaften (eG)
Kommanditgesellschaft (KG)
Kapitalgesellschaften in Gründung / i.G.
GmbH in Gründung
Unternehmergesellschaft (UG) in Gründung
Allgemein
Jahresgebühr 14 von 15
Onlinebanking & -gebühren 21 von 22
Telefonbanking & beleghafte Buchungen 0 von 6
Überziehungskredit­möglichkeiten 0 von 5
Kreditkarte & Bankkarte
Geld abheben 12 von 14
Kartenzahlungen 12 von 20
Mobile Payment 3 von 3
Nutzerfreundlichkeit & Internationalität
Flexibilität bei Rechtsformen 11,5 von 12
Apps, Useraccounts & Einlagenversicherung 15 von 25
Internationalität 1 von 2
Buchhaltung-, Rechnungsstellung & mehr 6 von 10
Punktezahl 95,5 von 134
Note 1,4
Für alle gängigen Rechtsformen verfügbar
Aktion: 6 Monate kein Kontoführungsentgelt
Unlimitierte Anzahl an Nutzeraccounts
Vorteile einer Onlinebank & Filialbank in Einem
Telefonbanking & Telefonsupport
Grundgebühr / Monat
9,90 €
Kosten / Buchung
0,22 €
Kosten / Monat
12,10 €
Allgemeine Informationen
Bank Postbank – eine Niederlassung der Deutsche Bank AG
Kontobezeichnung Postbank Business Giro
Schufaprüfung
Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einlagensicherung 100.000,00 €
Kontoführungsgebühren
Kontoführungsgebühr / Monat 9,90 €
Guthaben- & Überziehungszins
Zinssatz eingeräumte Überziehung ab 9,95 %
Guthabenszins Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
Unterkonten
Unterkonten Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
SEPA-Überweisung
Kostenlose Buchungen / Monat Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
Überweisung - Online (beleglos) 0,22 €
Überweisung - Offline (beleghaft) 2,50 €
Überweisung - Telefon Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
SEPA-Sofortüberweisung
Inkludierte Sofortüberweisungen / Monat 0.45
Auslandszahlungsverkehr - SWIFT-Überweisung
Kostenlose SWIFT-Überweisungen 0
SWIFT - ausgehende Überweisung (Gebühr min.) 6,00 €
SWIFT - ausgehende Überweisung (Gebühr max.) 40,00 €
Unterstützte SWIFT Gebührenverfahren k.A.
Kosten Bargeldeinzahlung
Kosten Bargeldeinzahlung 3,00 €
Hinweis Je angefangene 5000 € werden 3 € berechnet
Einzelunternehmer & Selbstständige
Freiberufler
Gewerbetreibende
Einzelunternehmer
Einzelkaufleute (eK)
Kapitalgesellschaften
GmbH
GmbH & Co. KG
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
Aktiengesellschaft (AG)
Unternehmergesellschaft (UG)
Limited (Ltd)
Personengesellschaften & Sonstige
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Offene Handelsgesellschaft (OHG)
Partnerschaftsgesellschaft (PartG)
Verein
Genossenschaften (eG)
Kommanditgesellschaft (KG)
Kapitalgesellschaften in Gründung / i.G.
GmbH in Gründung
Unternehmergesellschaft (UG) in Gründung
Allgemein
Jahresgebühr 14 von 15
Onlinebanking & -gebühren 5 von 22
Telefonbanking & beleghafte Buchungen 4 von 6
Überziehungskredit­möglichkeiten 5 von 5
Kreditkarte & Bankkarte
Geld abheben 14 von 14
Kartenzahlungen 11 von 20
Mobile Payment 0 von 3
Nutzerfreundlichkeit & Internationalität
Flexibilität bei Rechtsformen 12 von 12
Apps, Useraccounts & Einlagenversicherung 17 von 25
Internationalität 0 von 2
Buchhaltung-, Rechnungsstellung & mehr 0 von 10
Punktezahl 82 von 134
Note 2,1
FYRST Base
Benotung
1,6
Kontoeröffnung in 7 Minuten mit sofortiger IBAN
Für Start-ups geeignet, alle gängigen Rechtsformen
Bargeldlösung und Kreditangebote
Support durch erfahrene Banker via Mail oder Telefon
Grundgebühr / Monat
6,00 €
Kosten / Buchung
0,19 €
Kosten / Monat
6,00 €
Allgemeine Informationen
Anbieter FYRST - ein Angebot der Deutsche Bank AG
Bank Deutsche Bank AG
Kontobezeichnung FYRST Base
Schufaprüfung
Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einlagensicherung 100.000,00 €
Kontoführungsgebühren
Kontoführungsgebühr / Monat 6,00 €
Guthaben- & Überziehungszins
Zinssatz eingeräumte Überziehung ab 9,95 %
Guthabenszins Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
Unterkonten
Anzahl kostenloser Unterkonten 0
Preis je Unterkonto 6,00 €
Unterkonten mit eigener IBAN
SEPA-Überweisung
Kostenlose Buchungen / Monat 50
Überweisung - Online (beleglos) 0,19 €
Überweisung - Offline (beleghaft) 5,00 €
Überweisung - Telefon Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
SEPA-Sofortüberweisung
Kosten / Sofortüberweisung 0,40 €
Auslandszahlungsverkehr - SWIFT-Überweisung
SWIFT-Überweisung 1,5 %
Kostenlose SWIFT-Überweisungen 0
SWIFT-Überweisung (Min. Gebühr) 6,00 €
SWIFT-Überweisung (Max. Gebühr) 40,00 €
Unterstützte SWIFT Gebührenverfahren OUR: Überweisender / Zahler trägt alle Entgelte
BEN: Begünstigter / Zahlungsempfänger trägt alle Entgelte
SHA: Begünstigter/ Zahlungsempfänger und Überweisender / Zahler teilen die GebührenSHA: Begünstigter/ Zahlungsempfänger und Überweisender / Zahler teilen die Gebühren
Kosten Bargeldeinzahlung
Kosten Bargeldeinzahlung 3,00 €
Hinweis Je angefangene 5000 € werden 3 € berechnet
Einzelunternehmer & Selbstständige
Freiberufler
Gewerbetreibende
Einzelunternehmer
Einzelkaufleute (eK)
Kapitalgesellschaften
GmbH
GmbH & Co. KG
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
Aktiengesellschaft (AG)
Unternehmergesellschaft (UG)
Limited (Ltd)
Personengesellschaften & Sonstige
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Offene Handelsgesellschaft (OHG)
Partnerschaftsgesellschaft (PartG)
Verein
Genossenschaften (eG)
Kommanditgesellschaft (KG)
Kapitalgesellschaften in Gründung / i.G.
GmbH in Gründung
Unternehmergesellschaft (UG) in Gründung
Allgemein
Jahresgebühr 14 von 15
Onlinebanking & -gebühren 18 von 22
Telefonbanking & beleghafte Buchungen 4 von 6
Überziehungskredit­möglichkeiten 5 von 5
Kreditkarte & Bankkarte
Geld abheben 8 von 14
Kartenzahlungen 16 von 20
Mobile Payment 0 von 3
Nutzerfreundlichkeit & Internationalität
Flexibilität bei Rechtsformen 12 von 12
Apps, Useraccounts & Einlagenversicherung 12 von 25
Internationalität 0 von 2
Buchhaltung-, Rechnungsstellung & mehr 6 von 10
Punktezahl 92 von 134
Note 1,6
Finom Start
Benotung
1,8
Für kleiner Unternehmen & Selbstständige
inkl. 2 Nutzerzugänge & 5 Bargeldabhebungen
100 SEPA-Transaktionen im Grundpreis inkludiert
2 % Cashback auf Einkäufe
All-in-One: Banking, Rechnungsstellung, Buchhaltung
Keine ausgehende SWIFT-Überweisungen
Grundgebühr / Monat
10,71 €
Kosten / Buchung
0,20 €
Kosten / Monat
10,71 €
Allgemeine Informationen
Anbieter PNL Fintech B.V.
Bank SolarisBank
Kontobezeichnung Finom Start
Schufaprüfung
Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einlagensicherung 100.000,00 €
Kontoführungsgebühren
Kontoführungsgebühr / Monat brutto 10,71 €
Kontoführungsgebühr / Monat netto 9,00 €
Kontoführungsgebühren bei jährlicher Zahlung
Kontoführungsgebühr / Jahr netto 84,00 €
Kontoführungsgebühr / Jahr brutto 99,96 €
Entspricht / Monat brutto 8,33 €
Entspricht / Monat netto 7,00 €
Guthaben- & Überziehungszins
Dispo- / Kontokorrentkredit Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
Guthabenszins Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
Unterkonten
Anzahl kostenloser Unterkonten 2
Preis je weiteres Unterkonto 2,00 €
Maximal buchbare Unterkonten 15
Unterkonten mit eigener IBAN Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
SEPA-Überweisung
Kostenlose Buchungen / Monat 100
Überweisung - Online (beleglos) 0,20 €
Überweisung - Offline (beleghaft) Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
Überweisung - Telefon Wird nicht angebotenWird nicht angeboten
SEPA-Sofortüberweisung
Kosten / Sofortüberweisung 1,00 €
Hinweis
Gebühr für SEPA-Sofortüberweisungen:
Überweisungssumme Gebühr
0 - 500 € 1 €
501 - 2000 € 3 €
2001 € oder mehr 5 €
Auslandszahlungsverkehr - SWIFT-Überweisung
Kostenlose SWIFT-Überweisungen 0
SWIFT - eingehende Überweisung 0,00 €
Hinweis Aktuell kann man bei Finom keine ausgehende SWIFT-Überweisungen tätigen. Eingehende SWIFT-Überweisungen sind gebührenfrei.
Unterstützte SWIFT Gebührenverfahren k.A.
Kosten Bargeldeinzahlung
Bargeldeinzahlung
Einzelunternehmer & Selbstständige
Freiberufler
Gewerbetreibende
Einzelunternehmer
Einzelkaufleute (eK)
Kapitalgesellschaften
GmbH
GmbH & Co. KG
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA)
Aktiengesellschaft (AG)
Unternehmergesellschaft (UG)
Limited (Ltd)
Personengesellschaften & Sonstige
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
Offene Handelsgesellschaft (OHG)
Partnerschaftsgesellschaft (PartG)
Verein
Genossenschaften (eG)
Kommanditgesellschaft (KG)
Kapitalgesellschaften in Gründung / i.G.
GmbH in Gründung
Unternehmergesellschaft (UG) in Gründung
Allgemein
Jahresgebühr 15 von 15
Onlinebanking & -gebühren 17 von 22
Telefonbanking & beleghafte Buchungen 0 von 6
Überziehungskredit­möglichkeiten 0 von 5
Kreditkarte & Bankkarte
Geld abheben 9 von 14
Kartenzahlungen 10 von 20
Mobile Payment 3 von 3
Nutzerfreundlichkeit & Internationalität
Flexibilität bei Rechtsformen 11,5 von 12
Apps, Useraccounts & Einlagenversicherung 12 von 25
Internationalität 2 von 2
Buchhaltung-, Rechnungsstellung & mehr 4 von 10
Punktezahl 83,5 von 134
Note 1,8

Separates Geschäftskonto – für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmen sinnvoll

Wer eine eigene Firma gründet oder führt, benötigt auch ein Geschäftskonto. Zwar ist ein Firmenkonto nicht für alle Gesellschaftsformen gesetzlich vorgeschrieben, dennoch lohnt sich ein separates Konto, um geschäftliche Einnahmen und Ausgaben getrennt von den privaten Finanzen zu verwalten.

Geschäftskonten werden von Filial- und Direktbanken und zunehmend auch von FinTechs angeboten. FinTechs und Neobanken, die ebenfalls aus dem FinTech-Umfeld stammen, fokussieren sich auf innovative Banking-Lösungen sowie mobile und einfache Online-Kontoeröffnung und Kontoführung. Neben klassischem Online-Banking steht dafür meist eine mobile Banking-App zur Verfügung. Das Konto ist so völlig ortsunabhängig nutzbar.

Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl des passenden Geschäftskontos sind die Kosten, die durch die Nutzung des Kontos und der dazugehörigen Leistungen entstehen. Wir erklären, welche Kosten und Gebühren für ein Geschäftskonto entstehen, worauf Sie bei der Wahl Ihres geschäftlichen Kontos besonders achten sollten und wie unser Geschäftskonto-Vergleich Sie bei Ihrer Kontoentscheidung unterstützt.

Geschäftskonto – für eine effiziente Buchhaltung und größere Transparenz

Bereits Gründer sollten ein Geschäftskonto eröffnen, um geschäftliche und private Zahlungsströme von Anfang an strikt voneinander abzugrenzen. Diese Trennung erleichtert Ihnen die Buchhaltung und die Erstellung von Finanzunterlagen für das Finanzamt und den Steuerberater. Außerdem gewinnen Sie durch das Konto einen deutlich transparenteren Überblick über Ihre geschäftlichen Finanzen.

Gründer, Freiberufler und Selbstständige sind nicht verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen. Solange ihre Geschäftstätigkeit noch überschaubar ist, können sie gegebenenfalls auch ihr privates Girokonto für geschäftliche Transaktionen nutzen. Allerdings akzeptieren die meisten Banken diese Praxis nicht oder nur bei einem sehr geringen Transaktionsaufkommen. Die meisten Banken schließen die Nutzung eines privaten Kontos für geschäftliche Zwecke in ihren AGB ausdrücklich aus – bei Zuwiderhandlungen ist die Kündigung des privaten Kontos möglich.

Wenn Sie Ihr privates Konto für geschäftliche Zahlungsvorgänge nutzen, verschenken Sie zudem viele Vorteile und mögliche Zusatzleistungen, die ein separates Geschäftskonto bietet. Hierzu gehören insbesondere eine effiziente Abwicklung kundenbezogener Zahlungstransaktionen, die Einbindung moderner digitaler Bezahlsysteme oder die Integration von Buchhaltungssoftware in das Konto. Auch größeren finanziellen Spielraum für Ihr Unternehmen durch einen Kontokorrentkredit können Sie nur mit einem separaten Geschäftskonto erhalten.

Geschäftskonto schon in der Gründungsphase

Geschäftskonto Kosten
Bereits für Start-ups in der Gründungsphase ist es sinnvoll, ein Geschäftskonto zu führen. / jacoblund, iStockFoto: jacoblund / iStock

Die Eröffnung eines Geschäftskontos ist bereits während der Gründung sinnvoll. Auch wenn Sie eine Bank finden, bei der Sie ein privates Konto als Geschäftskonto nutzen dürfen, werden Sie früher oder später Ihr Konto wechseln müssen. Spätestens dann, wenn Ihr Unternehmen eine bestimmte Größe erreicht hat, Sie höhere Umsätze erzielen und Mitarbeiter beschäftigen, reicht ein Privatkonto für die Verwaltung der geschäftlichen Finanzen und eine korrekte Buchhaltung nicht mehr aus. Ein späterer Kontowechsel ist jedoch mit zusätzlichem Aufwand verbunden, da Sie alle Zahlungspartner über das neue Konto informieren und auch Vorlagen für Briefe und Rechnungen ändern müssen.

Um diesen Aufwand zu vermeiden, sollten Sie schon in der Gründungsphase ein Firmenkonto wählen, das optimal zu Ihren geschäftlichen Anforderungen passt. Mit unserem Geschäftskonto-Vergleich finden Sie alle Informationen, um das für Ihr Unternehmen optimale Geschäftskonto zu finden.

Geschäftskonto zum Teil gesetzlich vorgeschrieben

Für einige Rechtsformen ist die Eröffnung eines Geschäftskontos gesetzlich vorgeschrieben. Kapitalgesellschaften wie GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) und UG (Unternehmergesellschaft, haftungsbeschränkt) sind bereits während des Gründungsprozesses verpflichtet, ein Geschäftskonto einzurichten – die Nutzung eines privaten Kontos als Firmenkonto ist diesen Unternehmen aus rechtlichen Gründen untersagt.

Mit einem Geschäftskonto profitieren Sie von besonderen Leistungen, die viele Banken exklusiv für Business-Kunden vorgesehen haben. Allerdings sind die Kosten für ein Geschäftskonto deshalb und auch wegen höherer Risiken für die Bank meist höher als für ein privates Girokonto.

Verschiedene Arten von Geschäftskonten

Firmenkonten lassen sich in verschiedene Kategorien einteilen. Die Differenzierung in kostenfreie und gebührenpflichtige Konten ist eine Variante. Kostenlose Geschäftskonten bieten derzeit nur fünf Direktbanken und FinTechs an.

Zudem differenzieren Banken und FinTech-Unternehmen ihre Geschäftskonten häufig nach Zielgruppen. Vor allem bei FinTechs und Neobanken können zum Teil ausschließlich Freiberufler und Solo-Selbstständige ein Geschäftskonto führen – dies gilt zum Beispiel für Kontist und die N26 Business-Konten. Andere Anbieter in diesem Marktsegment und alle Filialbanken bieten ihre Geschäftskonten dagegen Freiberuflern, Einzelunternehmern und Unternehmen der meisten anderen Rechtsformen an. Mit unserem Geschäftskonto-Vergleich finden Sie Konten, die sich für die Rechtsform Ihres Unternehmens eignen.

Nach der Rechtsform des Antragstellers richtet sich, welche Unterlagen für die Kontoeröffnung vorzulegen sind. Für Freiberufler und Solo-Selbstständige gelten hier andere Regelungen als für Unternehmen.

Geschäftskonten ohne Schufa-Prüfung

Geschäftskonten ohne Schufa-Abfrage werden zunehmend nachgefragt. Gründe dafür können ein negativer Schufa-Eintrag, aber auch ein bisher fehlender Schufa-Eintrag sein – Unternehmer haben es in solchen Fällen schwer, ein Geschäftskonto zu eröffnen.

Geschäftskonten ohne Schufa-Auskunft werden ausschließlich von Direktbanken und FinTechs – beispielsweise von N26, Qonto, Finom und Kontist – angeboten. Oft sind sie etwas teurer als Schufa-pflichtige Konten. Zumindest in der Anfangsphase werden sie als reine Guthabenkonten geführt. Zu einem späteren Zeitpunkt ist jedoch auch für ein Konto ohne Schufa-Prüfung zum Teil die Einrichtung eines Kontokorrentkredits oder die Vergabe einer individuellen Unternehmensfinanzierung möglich.

Filialbank, Direktbank oder FinTech – großes Angebot an Firmenkonten

Differenziert werden Geschäftskonten auch nach der Art der kontoführenden Bank. Angeboten werden die Konten von Filialbanken, Direktbanken/Neobankenund FinTech-Unternehmen..

Filialbanken

Zeichnet sich ab, dass Sie mit Ihrem Unternehmen stark wachsen werden, ist eine Filialbank mit einem persönlichen Ansprechpartner oft die bessere Alternative für Ihr Firmenkonto. Ihr Bankberater ist dann Ihr kompetenter Ansprechpartner für alle Bankgeschäfte und begleitet die finanzielle Entwicklung Ihres Unternehmens auf individueller Basis, was insbesondere bei Finanzierungen wichtig ist. Öffentlich geförderte Unternehmenskredite werden derzeit ausschließlich durch Filialbanken vermittelt.

Auch Unternehmen mit einem bargeldintensiven Geschäftsmodell sind mit einem Filialbank-Konto oft besser beraten, da Bargeldeinzahlungen ebenso wie beleghafte Buchungen von vielen Direktbanken und FinTechs nicht angeboten werden.

Der zusätzliche Service, den Filialbanken ihren Business-Kunden bieten, ist jedoch meist mit höheren Kosten verbunden. Für die Kontoführung fallen bei Filialbanken Gebühren ab 5 € pro Monat an, jedoch können sich die monatlichen Kontoführungsgebühren auch im zwei- oder sogar dreistelligen Bereich bewegen.

Direktbanken/Neobanken

Geschäftskonto Kosten
Einen persönlichen Bankberater vor Ort können Direktbanken nicht bieten. / seb_ra, iStockFoto: seb_ra / iStock

Direktbanken bieten ihren Kunden ausschließlich Online-Banking und heute meist auch Mobile Banking an. Sie verfügen über kein eigenes Filialnetz. Daher haben Sie bei einer solchen Online-Bank keinen persönlichen Ansprechpartner – Ausnahmen gelten je nach Anbieter für Kunden, die sich für ein Premium-Konto entschieden haben und dann mit einem festen Kundenbetreuer zusammenarbeiten können.

Dass die Kontoführung bei Direktbanken ausschließlich im Online-Banking und heute meist auch mit mobilen Banking-Apps erfolgt, bedeutet jedoch nicht, dass Sie auf persönlichen Kontakt und Beratungsleistungen komplett verzichten müssen. Persönliche Beratung erhalten Sie bei Direktbanken telefonisch, per E-Mail und in Live-Chats.

Die Online-Banken bieten oft günstigere Geschäftskonten als Filialbanken an. Allerdings gehören Bargeldeinzahlungen und beleghafte Buchungen oft nicht zu ihrem Leistungsumfang und müssen zu hohen Kosten über eine Fremdbank vorgenommen werden.

In den Bereich der Direktbanken fallen auch die sogenannten Neobanken, deren Leistungen ebenfalls nur im Online-Banking und mit mobilen Banking-Apps verfügbar sind. Ebenso wie FinTech-Konten sind diese Geschäftskonten oft mit innovativen digitalen Zusatzleistungen ausgestattet.

Als Faustregel kann gelten: Wenn Sie wissen, dass Sie Ihr Geschäftskonto vorrangig online nutzen und nicht auf Filialdienstleistungen wie Bargeldeinzahlungen und beleghafte Buchungen angewiesen sind, kann ein Geschäftskonto bei einer Direktbank/Neobank oder einem FinTech für Sie eine optimale Lösung sein.

FinTechs

Seit einiger Zeit bieten auch vermehrt FinTechs Geschäftskonten an. FinTech steht für „Finanztechnologie“, die Unternehmen bieten Konten an, bei denen Online-Banking und Mobile Banking mittels moderner digitaler Technologien besonders optimiert ist.

Kontotransaktionen werden hauptsächlich über eine mobile Banking-App abgewickelt, die alle Leistungen des Kontos bündelt. Die gesamte Organisation des Kontos und der geschäftlichen Finanzen kann so besonders schnell und unkompliziert vorgenommen werden.

Wenn Sie Wert auf besondere Zusatzleistungen wie die Integration von Buchhaltungssoftware, eine DATEV-Schnittstelle, API-Schnittstellen oder die Ausstattung des Kontos mit Unterkonten legt, finden Sie solche E-Banking-Services besonders oft bei FinTechs. Vor allem, wenn Sie ein digitales Business betreiben, buchen Sie damit ein modernes All-in-one-Konto, das Sie dabei mit innovativen Banking-Lösungen unterstützt.

Ähnlich wie bei Direktbanken sind die Angebote für Geschäftskonten bei FinTechs preislich günstiger als bei einer Filialbank. Allerdings werden nicht immer alle Rechtsformen unterstützt – ein Teil der FinTechs und Neobanken sehen ausschließlich ein Geschäftskonto für Freiberufler und Einzelunternehmer vor.

Kostenlose Geschäftskonten

Vor allem für Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer in der Gründungsphase spielen die Kosten für das Geschäftskonto eine große Rolle. Wenn die Einnahmen bis jetzt nicht regelmäßig fließen, versuchen sie, die Ausgaben für ihre Firma in einem überschaubaren Rahmen zu halten. Vor diesem Hintergrund sind kostenlose Geschäftskonten sehr beliebt, allerdings nur in geringer Anzahl auf dem Markt verfügbar.

Geschäftskonto Kosten
Eine kostenlose Kontoführung bedeutet noch kein kostenloses Geschäftskonto. / Tippapatt, iStockFoto: Tippapatt / iStock

Nur fünf Anbieter von kostenlosen Konten

Derzeit bieten nur fünf Banken ein kostenloses Firmenkonto an. Im Einzelnen handelt es sich dabei um N26, die GRENKE Bank sowie die FinTechs Finom, Kontist und FYRST. FYRST wurde als FinTech-Tochter von der Deutschen Bank gegründet.

Vier der kostenlosen Konten dieser Anbieter können bisher ausschließlich Freiberufler und Selbstständige eröffnen. FYRST ermöglicht im Kontomodell FYRST Base zusätzlich auch Personengesellschaften eine kostenlose Kontoführung. Unternehmen anderer Rechtsformen steht auf dem deutschen Markt grundsätzlich kein kostenloses Firmenkonto zur Verfügung. Finom plant derzeit, sein kostenloses Geschäftskonto Finom Solo ab dem Jahresende 2023 auch Unternehmen anderer Rechtsformen anzubieten.

Konten ohne Kontoführungsgebühr – nicht immer völlig kostenlos

Zudem sind auch bei einem kostenlosen Firmenkonto zusätzliche Kosten und Gebühren nicht ausgeschlossen. Die Bezeichnung bedeutet lediglich, dass für das Konto keine Kontoführungsgebühren erhoben werden. Für Einzelleistungen fallen häufig trotzdem Kosten an. Als Faustregel kann gelten, dass eine wirklich kostenlose Kontoführung nur möglich ist, wenn Sie ein solches Konto ausschließlich im Online-Banking nutzen.

Inklusivleistungen berücksichtigen

Zunächst einmal bedeutet „kostenlos“ beim Geschäftskonto ausschließlich, dass für das Konto keine Kontoführungsgebühr pro Monat oder pro Jahr berechnet wird. Kosten für Einzeltransaktionen wie beleglose Buchungen, das Abheben von Bargeld, die Nutzung von Karten und andere Bankdienstleistungen fallen trotzdem an. Beleghafte Buchungen, Bargeldeinzahlungen und Fremdwährungstransaktionen sind grundsätzlich kostenpflichtig und werden zudem nicht von allen Anbietern kostenloser Konten unterstützt. Freikontingente für beleglose Buchungen sind bei kostenlosen Konten zum Teil äußerst knapp bemessen.

Achten Sie daher bei der Kontowahl neben den Gebühren auch auf die Leistungen, die das Geschäftskonto bietet. Wie hoch sind die Kosten für die Leistungen, die Sie im Wesentlichen nutzen werden? Welche Leistungen sind inklusive, welche sind nicht inbegriffen? Häufig bieten Geschäftskonten mit höheren Grundgebühren insbesondere im Hinblick auf beleglose Buchungen und das Abheben von Bargeld auch einen deutlich höheren Umfang an Inklusivleistungen.

Kostenlose Geschäftskonten im direkten Vergleich

In der folgenden Tabelle finden Sie einen direkten Vergleich der Angebote für ein kostenloses Geschäftskonto auf dem deutschen Markt.

Wichtig: Das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Business-Kontos

Die Frage nach dem günstigsten und für das eigene Unternehmen besten Firmenkonto ist immer auch eine Rechenaufgabe:

  • Bietet das Konto ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis – also Inklusivleistungen, die in einer sinnvollen Relation zur Höhe der Kontoführungsgebühren stehen?
  • Kommt für Sie ein kostenloses Geschäftskonto infrage, für das möglicherweise mehr Zusatzkosten berechnet werden, die jedoch vor allem für Leistungen fällig werden, die Sie nicht oder nur selten in Anspruch nehmen?
  • Welche Inklusivleistungen sind Ihnen bei Ihrem Geschäftskonto besonders wichtig?

Vor der Entscheidung für ein bestimmtes Kontoangebot müssen Sie Antworten auf diese Fragen finden – unser Geschäftskonto-Vergleich gibt Ihnen dabei Hilfestellung.

Die wichtigsten Leistungen eines Geschäftskontos

Die Kosten für Geschäftskonten hängen von den inkludierten Leistungen sowie von kostenpflichtigen Zusatzleistungen ab. In der Praxis weichen die Kosten und Gebühren der Anbieter von Geschäftskonten zum Teil sehr stark voneinander ab. Wenn Sie auf der Suche nach dem optimalen Konto für Ihr Unternehmen sind, sollten Sie sich zunächst überlegen, welche Leistungen Sie benötigen.

Sind Sie sich über die wichtigsten Leistungen, auf die Ihr Unternehmen angewiesen ist, im Klaren, können Sie mit unserem Geschäftskonto-Vergleich die Leistungen und Konditionen verschiedener Anbieter und Kontomodelle ermitteln. Mit einem solchen Geschäftskonto-Vergleich finden Sie mit überschaubarem Aufwand das optimale Geschäftskonto für Ihr Unternehmen und einen Bankpartner, der Ihren individuellen Bedarf passgenau erfüllt.

Wichtige Kostenpositionen bei einem Geschäftskonto

Auf die folgenden Kostenpositionen beim Geschäftskonto sollten Sie bei Ihrer Suche nach einem passenden Konto für Ihr Unternehmen und im Geschäftskonto-Vergleich besonders achten:

  • Kontoführungsgebühren
  • Kosten pro Buchung (beleglose und beleghafte Buchungen)
  • Gebühren für Bargeldabhebungen und Bargeldeinzahlungen
  • Gebühren für Geldkarten (EC-Karten/Girocard, Debit-Karten, Kreditkarten mit Überziehungsrahmen) – Ausgabegebühren und Kartennutzung
  • Sollzinsen für einen Kontokorrentkredit
  • Kosten und Gebühren für Fremdwährungstransaktionen
  • Kosten für Zusatzleistungen – etwa die Integration von Buchhaltungssoftware oder kundenbezogenen Bezahlsystemen
  • Kosten für einen EBICS-Zugang für den Datenaustausch mit der Bank
  • Kosten für Kontoauszüge, Echtzeitüberweisungen und gegebenenfalls Telefon-Banking.

Kosten für die Kontoführung

Einige Banken bieten ein Geschäftskonto kostenlos an. Während die meisten Banken pro Monat eine Kontoführungsgebühr berechnen, verzichten diese Banken bei einzelnen Kontomodellen auf diesen Posten.

Bei der Kontoführungsgebühr handelt es sich um eine Grundgebühr, die pro Monat, pro Quartal oder pro Jahr berechnet wird. Ob das Konto tatsächlich aktiv genutzt wird oder nicht, ist für die Berechnung der Kontoführungsgebühr irrelevant.

Kostenlose Kontoführung bedeutet lediglich, dass für die Kontonutzung keine Grundgebühr erhoben wird. Einzeltransaktionen wie beleglose Buchungen, das Abheben von Bargeld sowie Bargeldeinzahlungen und beleghafte Buchungen können trotzdem kostenpflichtig sein.

Für Bargeldeinzahlungen und beleghafte Buchungen wird grundsätzlich eine Gebühr erhoben. Eine Ausnahme im Hinblick auf Bargeldeinzahlungen ist das FinTech FYRST – die Deutsche-Bank-Tochter ermöglicht kostenlose Bargeldeinzahlungen an den Automaten der Cash-Group (Deutsche Bank, Commerzbank, HBV).

Insbesondere für Unternehmen mit mehreren Gesellschaftern ist die Frage zu klären, ob bei einem bestimmten Konto zusätzliche Kosten durch weitere Kontoinhaber entstehen, das Gleiche gilt, wenn Mitarbeiter zur Kontonutzung bevollmächtigt werden sollen.

Kosten für Buchungen

Ein wichtiger Kostenfaktor beim Geschäftskonto sind die Gebühren für Buchungen. Dabei handelt es sich um ein- und ausgehende Zahlungstransaktionen auf dem Konto. Neben individuellen Zahlungen von und an Kunden oder Geschäftspartner werden von einem Geschäftskonto regelmäßige Zahlungen, beispielsweise für Mieten, Telefon und Internet oder die Gehälter von Mitarbeitern, von einem Business-Konto abgebucht.

Beleghafte versus beleglose Buchungen

Buchungen werden in beleghafte und beleglose Buchungen unterteilt.

Die meisten Transaktionen auf einem Geschäftskonto werden bargeldlos als beleglose Buchungen durchgeführt. Beleglose Überweisungen werden im Online-Banking vorgenommen.

Daneben gibt es Buchungen, die schriftlich bei der Bank beauftragt und als beleghafte Buchungen bezeichnet werden. Für beleghafte Buchungen kommen Überweisungsträger oder Schecks zum Einsatz. Sie sind immer kostenpflichtig, da an ihrer Bearbeitung ein Bankmitarbeiter im Filialgeschäft beteiligt ist.

Da Direktbanken und FinTechs über keine Bankfilialen verfügen, werden beleghafte Buchungen von diesen Anbietern häufig nicht unterstützt und müssen über eine Fremdbank abgewickelt werden, was zu hohen Zusatzkosten führt.

Gebührenstruktur bei Buchungen

Geschäftskonto Kosten
Die Gebühren für Buchungen fallen je nach Bank ganz unterschiedlich aus. / zest_marina, iStockFoto: zest_marina / iStock

Manche Banken staffeln die Gebühren für beleglose Buchungen nach der Anzahl der Zahlungen. Je mehr Buchungen vorgenommen werden, desto günstiger ist die Gebühr pro Buchung. Diese Gebührenstruktur ist insbesondere für Unternehmen mit einem hohen Aufkommen an Überweisungen interessant.

Andere Anbieter gewähren Freikontingente für beleglose Buchungen. Kosten pro Buchung fallen erst an, wenn diese Kontingente überschritten werden. Höherpreisige Geschäftskonten sind im Vergleich zu günstigeren Konten meist mit einer größeren Anzahl an Gratis-Buchungen ausgestattet, für zusätzliche Buchungen fallen in der Regel geringere Gebühren an.

Mit unserem Geschäftskonto-Vergleich ermitteln Sie Konten, deren Freikontingente für Buchungen Ihrem tatsächlichen Transaktionsaufkommen entsprechen. Hierfür geben Sie Ihre Unternehmensgröße und Ihr tatsächliches Buchungsaufkommen als Filterkategorien ein.

Besondere Buchungsleistungen

Für Ihr Unternehmen können auch einige weitere Buchungsleistungen sinnvoll und wichtig sein. Hierzu gehören Daueraufträge und Lastschriften, für die je nach Bank ebenfalls unterschiedliche Kostenstrukturen gelten. Wenn Sie kundenbezogene Lastschrifteinzüge benötigen, sollten Sie prüfen, welche Geschäftskonten diese Leistung unterstützen, da sie nicht von allen Banken und FinTechs angeboten wird.

Echtzeitüberweisungen gehören inzwischen bei den meisten Geschäftskonten zum Leistungsumfang, sind jedoch fast immer gebührenpflichtig.

International tätige Unternehmen benötigen ein Geschäftskonto, das Fremdwährungstransaktionen unterstützt. Mit wenigen Ausnahmen sind Auslandsüberweisungen kostenpflichtig. Lediglich die britische Neobank Revolut hat ihre kostenpflichtigen Geschäftskonten mit Freikontingenten für Auslandsüberweisungen ausgestattet, die allerdings eher knapp bemessen sind. Einige FinTechs – beispielsweise Kontist und Finom – ermöglichen bisher grundsätzlich keine Fremdwährungstransaktionen.

Die wichtigsten Fragen zum Thema Buchungen:

Bei einem Geschäftskonto-Vergleich sind im Hinblick auf Buchungen die folgenden Punkte besonders wichtig:

  • Welche Kosten fallen für beleglose und beleghafte Buchungen an?
  • Wie viele Buchungen nehmen Sie pro Monat vor?
  • Wie viele Buchungen davon sind beleghaft und wie viele beleglos?
  • Besteht die Möglichkeit für einen Lastschrifteinzug?
  • Welche Kosten entstehen durch einen Lastschrifteinzug?
  • Werden Fremdwährungstransaktionen angeboten?
  • Welche Kosten entstehen für Auslandsüberweisungen / Nicht-SEPA-Überweisungen?
  • Welche Kosten entstehen für eine Echtzeitüberweisung?

Kosten für Kontoauszüge

Als Kontoinhaber wollen Sie regelmäßig über Ihren Kontostand informiert sein. Hierfür stellt die Bank einen Kontoauszug aus. Wenn Ihnen Kontoauszüge in Papierform zugestellt werden, werden dafür fast immer Gebühren fällig. Viele Banken ermöglichen das Ausdrucken von Kontoauszügen an Automaten in ihren Filialen sowie die Zusendung per E-Mail oder im Online-Banking. Beide Varianten sind kostengünstiger oder bleiben völlig kostenfrei. Mit einer mobilen Banking-App können Sie ebenfalls Kontoauszüge anfordern oder bedarfsgerecht selbst erfüllen.

Zu den Vorteilen von Online-Banking und Mobile-Banking per Smartphone gehört, dass Sie jederzeit einen Zugang zu Ihrem Geschäftskonto haben und so einen guten Überblick über die Buchungen und Ihren Kontostand behalten. Transaktionen können jederzeit und ortsunabhängig vorgenommen werden, sodass Sie Ihr Geschäftskonto sehr flexibel nutzen können.

Wer sein Geschäftskonto bei einer Direktbank oder einem FinTech eröffnet, nutzt sein Geschäftskonto ausschließlich im Online-Banking und mobil per Smartphone. Die Zugänge dafür werden bei der Kontoeröffnung automatisch eingerichtet.

Kunden von Filialbanken müssen zum Teil für den Zugang zum Online-Banking einen separaten Antrag stellen. Informieren Sie sich in einem solchen Fall unbedingt darüber, ob dafür zusätzliche Kosten anfallen.

Kosten für Bargeldabhebungen

Wenn Sie von Ihrem Firmenkonto Bargeld abheben müssen, können Sie das am Schalter in einer Bankfiliale machen oder dafür einen Geldautomaten nutzen. Bei Bargeldabhebungen am Schalter fallen immer Gebühren an, auch Automatenabhebungen sind nicht grundsätzlich kostenfrei. Hier müssen Sie darauf achten, wie die Gebühren berechnet werden: Manche Banken erheben einen pauschalen Betrag pro Abhebung, andere berechnen einen prozentualen Anteil des abgehobenen Betrages.

Auch den Gebühren für das Geld abheben am Automaten gibt Ihnen unser Geschäftskonto-Vergleich Aufschluss. Manche Banken bieten ein Kontingent an kostenlosen Abhebungen pro Monat an, jede Verfügung, die darüber hinausgeht, kostet Geld.

Einzahlung von Bargeld

Firmen mit einem hohen Bargeldfluss wie Gastronomen oder Einzelhändler sind bei der Auswahl eines passenden Geschäftskontos deutlich eingeschränkter als Unternehmer mit überwiegend digitalen Geschäftsmodellen. Der Grund liegt darin, dass bei den meisten Direktbanken und FinTechs keine Bargeldeinzahlungen möglich sind und bei Fremdbanken mit sehr hohen Kosten verbunden sind.

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten zur Bargeldeinzahlung:

  • Bankschalter
  • Einzahlautomat
  • externer Anbieter

Die Gebühren können stark variieren, und es werden auch nicht immer alle Optionen angeboten.

Die wichtigsten Fragen zum Thema Bargeldabhebungen / Bargeldeinzahlungen:

In Bezug auf Bargeldtransaktionen müssen Sie zunächst den Bedarf Ihres Unternehmens definieren – im nächsten Schritt zeigt Ihnen unser Geschäftskonto-Vergleich dazu passende Business-Konten an. Relevant sind hier die folgenden Fragen:

  • Benötigen Sie für Ihr Unternehmen Bargeld?
  • Welche Möglichkeiten zur Bargeldabhebung gibt es?
  • Gibt es Möglichkeiten für kostenfreie Bargeldabhebungen?
  • Gibt es mehrere Geldautomaten, an denen kostenfreie Abhebungen möglich sind?
  • Kann auch bei externen Dienstleistern (bspw. Supermarktkasse) Geld abgehoben werden?
  • Müssen Sie regelmäßig Bargeld einzahlen?
  • Welche Möglichkeiten zur Bargeldeinzahlung gibt es?
  • Welche Gebühren fallen für Abhebungen / Einzahlungen an?

Kosten für Geldkarten

Wenn Sie Bargeld an einem Automaten abheben oder Kontoauszüge am Automaten ausdrucken möchten, brauchen Sie eine Geldkarte wie eine EC-Karte/Girocard, eine Debit-Karte oder – gegebenenfalls zusätzlich – eine echte Kreditkarte mit Überziehungsrahmen. Viele Banken geben diese Karten kostenlos heraus, jedoch gibt es auch Anbieter, die dafür eine einmalige oder regelmäßige Gebühr berechnen.

Direktbanken und FinTechs statten ihre Geschäftskonten oft nicht mit EC-Karten, sondern mit Debit-Karten (VISA oder Mastercard) aus, die auch international für Bargeldabhebungen und Kartenzahlungen verwendet werden können. Umsätze auf einer Debit-Karte werden direkt vom Konto abgebucht. Ein Kreditrahmen ist für diese Karten nicht vorgesehen.

Je nach der für ein Geschäftskonto vorgesehenen Nutzeranzahl bleiben eine oder mehrere Debit-Karten kostenlos. Bei den meisten Anbietern können Sie gebührenpflichtig zusätzliche Karten bestellen. Kostenlose oder sehr preiswerte Geschäftskonten sind zum Teil nur mit virtuellen Karten ausgestattet, die Ausgabe physischer Karten ist dann nur kostenpflichtig möglich.

Kosten für eine Kreditkarte

Falls Sie für Ihr Unternehmen eine Kreditkarte mit Überziehungsrahmen benötigen, kann für die Karte eine Jahresgebühr anfallen. Für Bargeldabhebungen und Kartenzahlungen werden je nach Bank weitere Entgelte und Transaktionsgebühren fällig. Als Transaktionsgebühr wird in der Regel als Prozentsatz des jeweiligen Kartenumsatzes berechnet, ihre Höhe variiert bei den einzelnen Banken.

Zusätzlich zu dieser Gebühr fallen für die Nutzung der Kreditkarte für Bargeldabhebungen und Kartenzahlungen im In- und Ausland) je nach Bank zusätzliche Entgelte und Transaktionsgebühren an, die üblicherweise als Prozentsatz der jeweiligen Umsatzsumme erhoben werden.

Geschäftskonto Kosten
Für Kreditkarten berechnen viele Anbieter zusätzliche Gebühren. / Khanisorn Chaokla, iStockFoto: Khanisorn Chaokla / iStock

Wenn Sie Ihre Kreditkarte häufig nutzen, sollten Sie die Gebühren dafür in unserem Geschäftskonto-Vergleich aufmerksam betrachten. In diesem Fall kann es sich lohnen, ein Konto mit einer Kreditkarte auszuwählen, mit der gebührenfreie Bargeldabhebungen und Kartentransaktionen möglich sind.

Zu klären ist auch, ob eine Kredit- oder Debitkarte ausreichend ist oder ob für Geschäftspartner und bevollmächtigte Mitarbeiter zusätzliche Karten benötigt werden.

Die wichtigsten Fragen zum Thema Karten:

Für Ihr Business benötigen Sie auch ein Konto, dessen Ausstattung mit Karten Ihre Anforderungen optimal erfüllt:

  • Welche Karten brauchen Sie für Ihr Unternehmen? (EC-Karte, Debit-Karte und / oder Kreditkarte)
  • Welche Kosten entstehen für die Ausstellung und Nutzung der Karten?
  • Benötigen Sie eine echte Kreditkarte mit Überziehungsrahmen oder reicht für Ihre Zwecke eine Debit-Karte aus?
  • Benötigen Sie physische oder lediglich virtuelle Karten?
  • Benötigen Sie Möglichkeiten zum kontaktlosen Bezahlen (Apple Pay, Google Pay, NFC)?
  • Welche Fremdwährungsgebühren fallen bei der Nutzung der Karte im Ausland an?

Verfügbarkeit und Kosten für EC-Karten, Debit-Karten und Kreditkarten lassen sich mit unserem Geschäftskonto-Vergleich ebenfalls ermitteln.

Kosten für einen Kontokorrentkredit

Wenn Sie ein privates Girokonto nutzen, haben Sie die Möglichkeit, einen Dispokredit einzurichten, sofern auf Ihrem Konto regelmäßige Geldeinzahlungen verbucht werden. Der Überziehungsrahmen für ein Geschäftskonto wird dagegen als Kontokorrentkredit bezeichnen. Mit diesem Kredit können Sie den Verfügungsrahmen Ihres Kontos erweitern und gewinnen größeren finanziellen Spielraum. Genau wie bei einem Dispo fallen für einen Kontokorrentkredit sehr hohe Zinsen an. Wenn Sie wissen, dass Sie von einem Kontokorrentkredit Gebrauch machen werden, sollten Sie die Konditionen für diesen Überziehungsrahmen genau prüfen.

Möglicherweise benötigen Sie in der ersten Zeit nach der Gründung zunächst keinen Überziehungsrahmen, möchten sich diese Option jedoch offenhalten. In diesem Fall ist es sinnvoll, bereits vor der Kontoeröffnung zu prüfen, ob ein Kontokorrentkredit auch nachträglich eingerichtet werden kann und ob die Konditionen abhängig vom Einkommen der Firma verhandelbar sind.

In unserem Geschäftskonto-Vergleich weisen wir aus, für welche Geschäftskonten ein Kontokorrent eingerichtet werden kann. Bei wichtigen und beliebten Konten geben wir auch den Sollzins für den Überziehungsrahmen an.

Zinsen und Verwahrentgelt

Guthabenzinsen für private und geschäftliche Girokonten spielten in den letzten Jahren durch das Niedrigzins-Umfeld in Deutschland und Europa keine Rolle. Angesichts steigender Zinsen könnten sie jedoch wieder an Relevanz gewinnen.

Negativ-Zinsen – das sogenannte Verwahrentgelt für Kundenguthaben – wird seit Mitte 2022 von keinem Anbieter mehr erhoben.

Geschäftskonto eröffnen: So gehen Sie vor

Die Eröffnung eines Geschäftskontos erledigen Sie vor allem bei Direktbanken und FinTechs schnell und einfach. Viele dieser Konten können Sie online eröffnen. Bei Filialbanken hängt es oft von der Rechtsform Ihres Unternehmens ab, ob eine Online-Kontoeröffnung akzeptiert wird.

Allgemeine Voraussetzungen für eine Kontoeröffnung sind Volljährigkeit und ein deutscher Wohn- und Unternehmenssitz. Einige Banken und FinTechs akzeptieren auch einen Wohn- und Geschäftssitz in der EU. Diese Möglichkeit bieten beispielsweise Qonto, nach individueller Absprache FYRST sowie die N26 Business-Konten.

Die Eröffnung eines Geschäftskontos geht in mehreren Schritten vor sich:

Antrag auf Kontoeröffnung

Wenn Sie sich für ein Geschäftskonto entschieden haben, füllen Sie zunächst ein Antragsformular für die Kontoeröffnung aus. Je nach Anbieter können Sie den Antrag im Online-Banking, per Smartphone in der mobilen Banking-App oder in einer Bankfiliale stellen. Einige Filialbanken akzeptieren nur bei Freiberuflern und Selbstständigen, dass sie ihr Geschäftskonto online eröffnen. Unternehmen anderer Rechtsformen benötigen dafür einen Filialtermin.

Im Kontoantrag werden zunächst die persönlichen Daten des Kontoinhabers, die E-Mail-Adresse sowie allgemeine Daten zum Unternehmen und seiner finanziellen Lage abgefragt. Wenn Sie Ihr Firmenkonto online eröffnen, stehen dafür digitale Formulare zur Verfügung.

Übermittlung der erforderlichen Dokumente

Als nächsten Schritt reichen Sie die von der Bank geforderten Dokumente ein. Sofern Sie Ihren Kontoantrag nicht in einer Bankfiliale stellen, übermitteln Sie die Unterlagen direkt im Antragsformular, per E-Mail, per Smartphone in der App oder in ausgedruckter Form per Post. Welche Unterlagen für die Eröffnung eines Geschäftskontos benötigt werden, richtet sich nach der Rechtsform Ihres Unternehmens. Auskunft darüber erhalten Sie auf der Webseite des Anbieters oder durch den Kundenservice.

Freiberufler und Selbstständige, die ein Geschäftskonto eröffnen wollen, benötigen dafür lediglich ihren Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldebestätigung, ihre persönliche Steuernummer und gegebenenfalls die Bescheinigung des örtlichen Gewerbeamts über die Anmeldung des Gewerbes. Unternehmen reichen je nach Rechtsform beispielsweise den Gesellschaftervertrag, eine Gesellschafterliste und – falls vorhanden – einen aktuellen Handelsregisterauszug ein. Von Gesellschaften in Gründung verlangt die Bank stattdessen die notariell beglaubigten Gründungsdokumente.

Legitimation

Bevor Sie Ihr Geschäftskonto eröffnen können, ist immer eine Legitimation erforderlich. Sie kann im Online-Banking oder per App im Video-Ident-Verfahren sowie im Post-Ident-Verfahren durchgeführt werden. Hierfür benötigen Sie Ihren Personalausweis oder Reisepass als Identitätsnachweis. Die meisten Banken ermöglichen heute jedoch die Video-Ident-Legitimation an, sofern sie eine Online-Kontoeröffnung akzeptieren.

Zeitraum bis zur Kontoeröffnung

Bei Filialbanken und auch bei manchen Direktbanken dauert es meist einige Tage, bis über den Kontoantrag entschieden wird – vor allem dann, wenn für die Kontoeröffnung eine Schufa-Prüfung nötig ist. Auch wenn Sie zur Legitimation das Postident-Verfahren nutzen, müssen Sie bis zur endgültigen Kontoeröffnung mit einigen Arbeitstagen rechnen.

Andere Online-Banken und FinTechs schicken Ihnen per E-Mail oder App bereits wenige Minuten nach der Legitimation im Video-Ident-Verfahren Ihre Kontodaten zu, sodass Sie Ihr Geschäftskonto direkt nutzen können. Geldkarten und Karten-PINs treffen etwas später in separaten Schreiben auf dem Postweg ein. Bei einigen Anbietern können Sie im Online-Banking oder in der App Ihre individuelle Wunsch-PIN wählen.

Fazit: Kosten und Gebühren sind wichtige Faktoren beim Geschäftskonto-Vergleich

Obwohl das Angebot an Geschäftskonten weniger umfangreich ist als für Privatkonten, sollten Sie vor der Kontoeröffnung verschiedene Anbieter und Kontomodelle vergleichen. Hierfür steht Ihnen unser Geschäftskonto-Vergleich zur Verfügung.

Kosten, Gebühren und Leistungen von Geschäftskonten unterscheiden sich zum Teil erheblich. Durch unseren Geschäftskonto-Vergleich finden Sie das optimale Geschäftskonto für Ihr Unternehmen. Wichtig ist, dass das gewählte Konto Ihre Anforderungen und Bedürfnisse optimal und zu einem angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis erfüllt. Für eine optimale Kontoauswahl sind daher auch Ihre Branche und Ihr Geschäftsmodell von Bedeutung. Handwerker, Gastronomen oder Einzelhändler benötigen zum Teil andere Kontoleistungen als ein Unternehmer, der einen Online-Shop betreibt.

Häufig gestellte Fragen

Nicht für jede Unternehmensform ist ein Geschäftskonto gesetzlich vorgeschrieben. Freiberufler, Selbstständige und Personengesellschaften, sind nicht verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen und können auch ein privates Girokonto für geschäftliche Zwecke nutzen.

Auch für diese Unternehmer ist jedoch empfehlenswert, durch ein separates Firmenkonto geschäftliche und private Einnahmen und Ausgaben vollständig voneinander abzugrenzen. Hierdurch gewinnen Sie einen transparenten Überblick über berufliche Einnahmen und Ausgaben. Buchhaltung und Finanzverwaltung werden durch ein Geschäftskonto stark vereinfacht.

Für Kapitalgesellschaften stellt sich die Frage „Brauche ich ein Geschäftskonto?“ dagegen nicht – für sie gilt die gesetzliche Geschäftskonto-Pflicht.

Unser Geschäftskonto-Vergleich ermöglicht die Auswahl von Kontoangeboten, die optimal auf die Rechtsform Ihres Unternehmens zugeschnitten sind.

Die Frage nach dem günstigsten Geschäftskonto lässt sich nicht pauschal beantworten. Am wichtigsten für Ihre Kontoauswahl ist nicht der Preis, sondern der Leistungsumfang des Kontos, der den Anforderungen Ihres Unternehmens optimal entsprechen sollte. Hier wirken sich unter anderem die Rechtsform, die Unternehmensgröße, die Anzahl monatlicher Buchungen sowie das Cash-Szenario (bargeldintensiv oder weitgehend digital) aus. Wer ein digitales Business wie einen Online-Shop betreibt, benötigt ein anderes Konto als Unternehmer mit weitgehend analogen Geschäftsmodellen.

Einen umfassenden Überblick über verfügbare Angebote für ein Firmenkonto erhalten Sie durch unseren Geschäftskonto-Vergleich. Hier können Sie die Leistungen unterschiedlicher Anbieter miteinander vergleichen und sich das Angebot heraussuchen, dessen Leistungen und Konditionen am besten zu Ihrem Unternehmen passen.

Für eine möglichst einfache Nutzung und einen besonders guten Überblick stehen Ihnen in unserem Geschäftskonto-Vergleich verschiedene Filter zur Verfügung, sodass Ihnen nur Konten angezeigt werden, die Ihre Kriterien erfüllen.

Nicht nur Direktbanken und FinTechs, sondern auch alle Filialbanken unterstützen heute eine digitale-Kontoführung. Ihr Geschäftskonto können Sie meist auch online eröffnen. Für die alltägliche Kontonutzung stehen browserbasiertes Online-Banking und größtenteils auch eine mobile Banking-App zur Verfügung.

Ein rein digitales Geschäftskonto bei einer Direktbank oder einem FinTech ist in den meisten Bereichen ebenso leistungsfähig wie ein Filialbank-Konto. Vor allem FinTechs bieten für ihre Business-Konten innovative Zusatzleistungen wie digitale Tools für Buchhaltung und Rechnungsstellung an.

Durch den Verzicht dieser Anbieter auf eine Filialstruktur sind rein digitale Angebote oft auch günstiger, dafür müssen Sie aber auf einen persönlichen Ansprechpartner in einer Bankfiliale verzichten.

Ein großer Nachteil vieler Online-Angebote ist die fehlende Möglichkeit, Bargeldeinzahlungen vorzunehmen, für bargeldintensive Unternehmen sind diese Konten daher nur eingeschränkt zu empfehlen.

Die Kosten und Gebühren für Geschäftskonten unterscheiden sich im Einzelnen sehr stark. Bei einem Geschäftskonto-Vergleich werden Sie – neben einigen kostenlosen Konten – sehr preisgünstige Firmenkonten mit monatlichen Grundgebühren ab 5 €, aber auch Angebote mit Kontoführungsgebühren finden, die deutlich über 100 € pro Monat liegen. Ab einer bestimmten Unternehmensgröße und hohem Buchungsaufkommen kann sich auch ein solches Konto lohnen.

Über die Autorin
Charlotte Ruzanski
Charlotte Ruzanski hat nach ihrem Bachelor-Studium der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft / Skandinavistik an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau im Sommersemester 2013 ihren Master der allgemeinen Sprachwissenschaft abgeschlossen. Seit Oktober 2013 ist sie Teil der Redaktion der qmedia GmbH.