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Geschäftskonto im Ausland eröffnen: Das sollten Sie wissen
Empfehlenswerte Geschäftskonten im Ausland
0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung):
108 € / Jahr (128,52 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 9 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
11 € / Monat (13,09 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
10 € / Monat
Monatliche Abrechnung
- Unternehmen mit Sitz in Deutschland können grundsätzlich auch ein Geschäftskonto im Ausland eröffnen.
- Gesetzliche Hindernisse bestehen nicht. Je nach Anbieter gelten jedoch unterschiedliche Voraussetzungen für Wohnsitz, Firmensitz und Rechtsform.
- Auch bei einem Auslandskonto müssen alle steuerlichen Pflichten in Deutschland erfüllt und Zahlungseingänge ordnungsgemäß erfasst werden.
- Ein Auslandskonto kann sich insbesondere für international tätige Unternehmen, Fremdwährungsgeschäfte oder den Wunsch nach einer ausländischen IBAN lohnen.
- Schufafreie Angebote sind ein weiterer möglicher Anwendungsfall.
Bei der Recherche zu Geschäftskonten stelle ich immer wieder fest, dass sich viele Unternehmer für ein Auslandskonto interessieren, obwohl sie gar keine Niederlassung außerhalb Deutschlands haben. Häufig geht es vielmehr um internationale Kunden, Fremdwährungsgeschäfte, eine ausländische IBAN oder die Frage, welche Anbieter Unternehmen mit Wohn- oder Firmensitz in Deutschland überhaupt akzeptieren. Deshalb zeige ich in diesem Ratgeber nicht nur, welche Geschäftskonten infrage kommen, sondern auch, welche rechtlichen, steuerlichen und praktischen Aspekte Sie vor der Kontoeröffnung kennen sollten.
Die wichtigsten Geschäftskonten im Ausland im Kurzvergleich
Die folgende Übersicht zeigt die wichtigsten Eckdaten der vorgestellten Anbieter. Im Fokus stehen IBAN-Land, Schufa-Prüfung und Einstiegskosten.
| Anbieter | IBAN-Land | Schufa-Prüfung | Einstiegskosten |
|---|---|---|---|
| Qonto | Je nach Firmensitz: Deutschland, Frankreich, Italien oder Spanien | Nein | ab 0 € monatlich |
| Wise Business | Belgien | Nein | 0 € monatlich, einmalige Eröffnungsgebühr |
| Revolut Business | Deutschland (Neukunden seit Ende 2024) | Nein | ab 10 € monatlich |
Geschäftskonto im Ausland – rechtlich ohne Hindernisse
Unternehmer in Deutschland gehen häufig davon aus, dass sie kein ausländisches Geschäftskonto eröffnen dürfen. Rechtlich steht der Entscheidung für ein Geschäftskonto im Ausland jedoch nichts entgegen. Die Eröffnung eines Geschäftskontos im Ausland ist für Freiberufler, Solo-Selbstständige und Unternehmen EU-weit möglich, sofern die Bank Ausländer als Business-Kunden akzeptiert.
Im Vergleich zu den etablierten Banken ist es meist einfacher, das Auslandskonto bei einem FinTech oder einer Neobank zu eröffnen. Zum Teil sind diese Konten nicht nur in Deutschland, sondern in mehreren EU-Ländern oder sogar europaweit verfügbar. Die Kontoeröffnung erfolgt bei diesen Anbietern vollständig online, sodass kein Termin in einer Bankfiliale nötig ist.
Verschiedene Gründe für ein Geschäftskonto im Ausland
Unternehmen in Deutschland sind aus unterschiedlichen Gründen an einem Geschäftskonto im Ausland interessiert. Beispielsweise ist ein Konto im Ausland in den folgenden Szenarien sinnvoll:
Vertrieb von Produkten oder Dienstleistungen in der EU
Firmen, die online oder mit einer Offline-Vertriebsstruktur nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen EU-Ländern auf dem Markt präsent sind, profitieren in hohem Maße von einem Geschäftskonto im Ausland. Bezahlvorgänge können damit besonders kundenfreundlich abgewickelt werden.
Europäisches B2B Geschäft
Das Gleiche gilt für die Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern im europäischen Ausland. Eine ausländische IBAN sorgt im B2B Geschäft für mehr Vertrauen – mit positiven Effekten für die Reputation des Unternehmens und das Markenimage.
Regelmäßige Geschäftsreisen
Ein Konto im Ausland bietet sich auch an, wenn Unternehmer oder ihre Mitarbeiter regelmäßig auf Geschäftsreisen in bestimmten Ländern unterwegs sind. Für Zahlungen oder Buchungen mit der ausländischen Firmenkreditkarte gelten möglicherweise günstigere Konditionen.
Niederlassungen im Ausland
Unternehmen, die im Ausland Niederlassungen unterhalten, benötigen ein Geschäftskonto im jeweiligen Land, um den Zahlungsverkehr der Dependance inklusive der Gehaltszahlungen an Mitarbeiter problemlos abzuwickeln.
Günstige Konditionen für Fremdwährungstransaktionen
Ein Geschäftskonto im Ausland kann außerdem für Unternehmen mit einem hohen Aufkommen an Fremdwährungstransaktionen sinnvoll sein. Beispielsweise haben sich die FinTechs Revolut und Wise mit ihren Geschäftskonten auf diese Zielgruppe spezialisiert und unterstützen globale Währungstransaktionen.
EU-Firmenkonto für Gründer und Unternehmer ohne deutschen Wohnsitz
Unternehmer ohne deutschen Wohnsitz, die in Deutschland eine Firma gründen wollen, haben häufig Schwierigkeiten, ein deutsches Geschäftskonto zu eröffnen. Die meisten Anbieter von Geschäftskonten setzen für die Kontoeröffnung einen deutschen Wohn- und Firmensitz voraus. Besonders problematisch für Gründer: Ohne Gründungskonto für die Einzahlung des Stammkapitals einer registerpflichtigen Gesellschaft – unter anderem einer UG oder einer GmbH – kann kein Eintrag ins Handelsregister vorgenommen werden, um die Gründung abzuschließen.
Wenn die Gründer ihren Wohnsitz in einem anderen EU-Land haben, spricht rechtlich nichts dagegen, dort ein Geschäftskonto zu eröffnen und als Gründungskonto zu verwenden. Das deutsche GmbH-Gesetz (GmbHG) sieht in Paragraf 7, Absatz 2 lediglich vor, dass das Stammkapital einer UG oder GmbH zur freien Verfügung der Geschäftsführer auf ein Firmenkonto einzuzahlen ist – dabei muss es sich jedoch nicht um ein Geschäftskonto in Deutschland handeln.
Gründer, die ein EU-Geschäftskonto als Gründungskonto nutzen, sollten diese Frage jedoch vorab mit dem zuständigen Registergericht in Deutschland klären. Viele Gerichte wissen nicht, dass diese Möglichkeit besteht und rechtlich abgesichert ist.
Geschäftskonto im Ausland – ohne Schufa-Prüfung möglich
Auch bei finanziellen Schwierigkeiten und schlechtem Schufa-Scoring kann ein Geschäftskonto im Ausland eine sinnvolle Option sein.
In Deutschland führen die meisten Banken vor der Kontoeröffnung eine Schufa-Prüfung durch. Dagegen ist für die Eröffnung eines Geschäftskontos im Ausland keine Schufa-Prüfung nötig. Eine Schufa-Abfrage ist ausschließlich für Geschäftskonten in Deutschland relevant.
Zwar gibt es im FinTech-Segment einige Geschäftskonten ohne Schufa, die aufgrund der in Deutschland geltenden zentralen Meldepflicht für Konten jedoch nicht vor einer Kontopfändung schützen. Ein Konto im Ausland bietet diesen Schutz dagegen in gewissem Umfang, allerdings nicht immer dauerhaft. Um die Folgen einer Kontopfändung für das Unternehmen einzuschränken, ist es sinnvoll, zumindest parallel ein deutsches P-Konto zu eröffnen.
Im Rahmen einer eidesstattlichen Versicherung müssen gegenüber Gläubigern alle Vermögenswerte, Bankkonten und entsprechend Auslandskonten angegeben werden.
Ein Auslandskonto entbindet nicht von der Steuerpflicht
Ein Online-Geschäftskonto im Ausland entbindet seine Nutzer jedoch nicht von ihrer Steuerpflicht in Deutschland. Hinzu können weitere steuerliche Verpflichtungen in anderen EU-Ländern kommen. Wer Zahlungseingänge auf einem ausländischen Geschäftskonto gegenüber dem Finanzamt verschweigt, macht sich der Steuerhinterziehung schuldig. Zudem wird die kontoführende Bank auch im Ausland von ihren Business-Kunden Steuerinformationen fordern.
IBAN-Diskriminierung – rechtlich nicht erlaubt
Kunden und Geschäftspartner haben keine Nachteile, wenn ein Unternehmen sein Geschäftskonto im europäischen Ausland führt. SEPA (Single Euro Payments Area) hat die Grundlage dafür geschaffen, Banküberweisungen und Lastschriften in der gesamten Euro-Zone und einigen weiteren Ländern – beispielsweise Großbritannien, Norwegen, der Schweiz und Liechtenstein – nach einheitlichen Standards abzuwickeln. Es gibt also keinen sachlichen Grund, Zahlungen von einem Geschäftskonto mit einer europäischen IBAN abzulehnen.
In der Praxis wirkt sich allerdings die sogenannte IBAN-Diskriminierung aus. Sie ist gegeben, wenn ein Zahlungspartner die IBANs anderer europäischer Länder ablehnt, und ist vor allem in Deutschland weitverbreitet. Eine rechtliche Grundlage dafür gibt es nicht – im Gegenteil: IBAN-Diskriminierung verstößt gegen geltendes EU-Recht. Laut EU-Verordnung 260/2012 dürfen Zahlungspartner nicht bestimmen, in welchem EU-Land das Konto geführt wird. Wenn sich ein Zahlungspartner in Deutschland weigert, ein Geschäftskonto mit ausländischer IBAN zu akzeptieren, hat der Kontoinhaber das Recht, die Beschwerdestelle der Wettbewerbszentrale einzuschalten.
Geschäftskonten ausländischer Anbieter
Im Folgenden stellen wir die Geschäftskonten von Qonto, Revolut Business und Wise vor. Die Anbieter verfolgen unterschiedliche Konzepte und eignen sich je nach Geschäftsmodell für verschiedene Anforderungen – etwa beim internationalen Zahlungsverkehr, Fremdwährungstransaktionen oder der IBAN.
Qonto
0 € / Jahr (0 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
0 € / Monat (0 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat (0 € mit MwSt.)Jahresabo (Vorauszahlung):
108 € / Jahr (128,52 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 9 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
11 € / Monat (13,09 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat (0 € mit MwSt.)Jahresabo (Vorauszahlung):
228 € / Jahr (271,32 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 19 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
23 € / Monat (27,37 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat (0 € mit MwSt.)Jahresabo (Vorauszahlung):
468 € / Jahr (556,92 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 39 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
45 € / Monat (53,55 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat (0 € mit MwSt.)Jahresabo (Vorauszahlung):
588 € / Jahr (699,72 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 49 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
59 € / Monat (70,21 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat (0 € mit MwSt.)Jahresabo (Vorauszahlung):
1.188 € / Jahr (1.413,72 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 99 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
119 € / Monat (141,61 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0 € / Monat (0 € mit MwSt.)Jahresabo (Vorauszahlung):
2.388 € / Jahr (2.841,72 € mit MwSt.)
Entspricht ca. 199 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar):
249 € / Monat (296,31 € mit MwSt.)
Monatliche Abrechnung
0,20 € *
0,40 € *
0,40 € *
0,10 € *
0,25 € *
0,25 € *
0,10 € *
Einlagensicherung: 100.000 €
| Bank | Olinda SAS |
| Bankenart | Neobank |
| Sicherheit | |
|---|---|
| Finanzaufsicht |
Französische Aufsichtsbehörde, Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (ACPR) |
| Einlagensicherung | Kundengelder als E-Geld gesichert (keine gesetzliche Einlagensicherung). |
| Bank mit Filialen | |
| Verifizierung | |
| PostIdent | |
| VideoIdent | |
| eIdent | |
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Qonto Starter
|
Qonto Basic
|
Qonto Smart
|
Qonto Premium
|
Qonto Essential
|
Qonto Business
|
Qonto Enterprise
|
|
| Grundgebühr p. M. |
0 € Jahresabo (Vorauszahlung):0 € / Jahr Entspricht ca. 0 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar): 0 € / Monat Monatliche Abrechnung |
ab
9 € Aktionspreis (erste 1 Monate):0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung): 108 € / Jahr (128,52 € mit MwSt.) Entspricht ca. 9 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar): 11 € / Monat (13,09 € mit MwSt.) Monatliche Abrechnung |
ab
19 € Aktionspreis (erste 1 Monate):0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung): 228 € / Jahr (271,32 € mit MwSt.) Entspricht ca. 19 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar): 23 € / Monat (27,37 € mit MwSt.) Monatliche Abrechnung |
ab
39 € Aktionspreis (erste 1 Monate):0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung): 468 € / Jahr (556,92 € mit MwSt.) Entspricht ca. 39 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar): 45 € / Monat (53,55 € mit MwSt.) Monatliche Abrechnung |
ab
49 € Aktionspreis (erste 1 Monate):0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung): 588 € / Jahr (699,72 € mit MwSt.) Entspricht ca. 49 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar): 59 € / Monat (70,21 € mit MwSt.) Monatliche Abrechnung |
ab
99 € Aktionspreis (erste 1 Monate):0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung): 1.188 € / Jahr (1.413,72 € mit MwSt.) Entspricht ca. 99 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar): 119 € / Monat (141,61 € mit MwSt.) Monatliche Abrechnung |
ab
199 € Aktionspreis (erste 1 Monate):0 € / MonatJahresabo (Vorauszahlung): 2.388 € / Jahr (2.841,72 € mit MwSt.) Entspricht ca. 199 € / MonatFlex-Tarif (monatlich kündbar): 249 € / Monat (296,31 € mit MwSt.) Monatliche Abrechnung |
| Kostenlos bis | 5 Transaktionen | 30 Transaktionen | 60 Transaktionen | 100 Transaktionen | 150 Transaktionen | 500 Transaktionen | 1000 Transaktionen |
| SEPA-Gebühr | 0,20 € * | 0,40 € * | 0,40 € * | 0,10 € * | 0,25 € * | 0,25 € * | 0,10 € * |
| Sofortüberweisung | 0,20 € * | 0,40 € * | 0,40 € * | 0,10 € * | 0,25 € * | 0,25 € * | 0,10 € * |
| Deutschland | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € |
| Eurozone | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € | 2,00 € |
|
Fremdwährung in EWR EWR:Europäischer Wirtschaftsraum besteht aus allen EU Mitgliedstaaten inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % |
|
Außerhalb EWR / Weltweit Gebühr für die weltweite Nutzung, außerhalb der EU und EWR |
2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % | 2,00 € + 2,00 % |
| Deutschland | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € | 0 € |
| Eurozone | — | — | — | — | — | — | — |
|
Fremdwährung in EWR EWR:Europäischer Wirtschaftsraum besteht aus allen EU Mitgliedstaaten inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * |
|
Außerhalb EWR / Weltweit Gebühr für die weltweite Nutzung, außerhalb der EU und EWR |
ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * | ab 2 % * |
| Hinweis zur Karteneinsatz: | — | — | — | — | — | — | — |
| Ausgehende SWIFT Überweisung |
1,2 % Die minimale SWIFT-Sendegebühr: 5 €SWIFT-Überweisungen in USD, GBP und CHF kosten 1,2 %, mind. 5 €. Andere Währungen kosten 2,0 %, mind. 5 €. |
0,8 % Die minimale SWIFT-Sendegebühr: 5 €SWIFT-Überweisungen in USD, GBP und CHF kosten 0,8 %, mind. 5 €. Andere Währungen kosten 1,8 %, mind. 5 €. |
0,8 % Die minimale SWIFT-Sendegebühr: 5 €SWIFT-Überweisungen in USD, GBP und CHF kosten 0,8 %, mind. 5 €. Andere Währungen kosten 1,8 %, mind. 5 €. |
0,56 % Die minimale SWIFT-Sendegebühr: 5 €SWIFT-Überweisungen in USD, GBP und CHF kosten 0,56 %, mind. 5 €. Andere Währungen kosten 1,56 %, mind. 5 €. |
0,56 % Die minimale SWIFT-Sendegebühr: 5 €SWIFT-Überweisungen in USD, GBP und CHF kosten 0,56 %, mind. 5 €. Andere Währungen kosten 1,56 %, mind. 5 €. |
0,56 % Die minimale SWIFT-Sendegebühr: 5 €SWIFT-Überweisungen in USD, GBP und CHF kosten 0,56 %, mind. 5 €. Andere Währungen kosten 1,56 %, mind. 5 €. |
0,56 % Die minimale SWIFT-Sendegebühr: 5 €SWIFT-Überweisungen in USD, GBP und CHF kosten 0,56 %, mind. 5 €. Andere Währungen kosten 1,56 %, mind. 5 €. |
| Eingehende SWIFT Überweisung | 5 € * | 5 € * | 5 € * | 5 € * | 5 € * | 5 € * | 5 € * |
| Gebühr Bargeldeinzahlung |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
| Anzahl inkludierter Unterkonten | — | — | 1 | 4 | 4 | 9 | 24 |
| Unterkonten mit eigener IBAN | |||||||
| Kontokorrentkredit | 10 % * | 10 % * | 10 % * | 10 % * | 10 % * | 10 % * | 10 % * |
| Geduldete Kontoüberziehung | — | — | — | — | — | — | — |
| Zinsen auf Guthaben | 0 % | 0 % | 0 % | 0 % | 0 % | 0 % | 0 % |
| Hinweis | * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer | * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer | * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer | * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer | * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer | * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer | * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer |
| Zum Anbieter | Zum Anbieter | Zum Anbieter | Zum Anbieter | Zum Anbieter | Zum Anbieter | Zum Anbieter |
|
Qonto Starter
|
Qonto Basic
|
Qonto Smart
|
Qonto Premium
|
Qonto Essential
|
Qonto Business
|
Qonto Enterprise
|
|
| DATEV Schnittstelle | |||||||
| Zugang für Buchhaltung | |||||||
| Rechnungen erstellen | |||||||
| SevDesk | |||||||
| Easybill | |||||||
| Fastbill | |||||||
| LexOffice | |||||||
| Stripe |
|
Qonto Starter
|
Qonto Basic
|
Qonto Smart
|
Qonto Premium
|
Qonto Essential
|
Qonto Business
|
Qonto Enterprise
|
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| Freiberufler | |||||||
| Gewerbetreibende | |||||||
| Einzelunternehmer | |||||||
| Eingetragenen Kaufleute (eK) | |||||||
| GmbH | |||||||
| Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) | |||||||
| Aktiengesellschaft (AG) | |||||||
| Unternehmergesellschaft (UG) | |||||||
| Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) | |||||||
| Offene Handelsgesellschaft (OHG) | |||||||
| Partnerschaftsgesellschaft (PartG) | |||||||
| GmbH & Co. KG | |||||||
| Verein | |||||||
| Genossenschaften (eG) | |||||||
| Kommanditgesellschaft (KG) | |||||||
| GmbH in Gründung | |||||||
| UG in Gründung |
Qonto ist ein französischer Digitalanbieter, der 2017 in Paris gegründet wurde und seit 2019 auch auf dem deutschen Markt aktiv ist.
Ein Qonto Geschäftskonto mit lokaler IBAN wird derzeit in Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien angeboten. Der Leistungsumfang der Konten unterscheidet sich in den unterstützten Ländern nicht. Voraussetzung für die Eröffnung eines Geschäftskontos im Ausland ist allerdings, dass sich der Firmensitz im jeweiligen Land befindet. Bei Freiberuflern ist hierfür der Wohnsitz ausschlaggebend. Eine Schufa-Abfrage ist auch für die Eröffnung eines deutschen Qonto Business-Kontos nicht erforderlich. Kunden mit Wohn- und Geschäftssitz in Deutschland erhalten für ihr Konto grundsätzlich eine DE-IBAN.
Das Qonto Geschäftskonto können Freiberufler, Solo-Selbstständige und Unternehmen der meisten Rechtsformen eröffnen. Qonto behält sich jedoch vor, bestimmte Branchen von der Kontoeröffnung auszuschließen.
Geeignet sind die Qonto Geschäftskonten für alle, die sich ein Geschäftskonto mit umfassendem Leistungsumfang wünschen. Kundenguthaben auf einem Qonto Geschäftskonto sind durch die EU-weite gesetzliche Einlagensicherung bis zu 100.000 € abgesichert.
Qonto Kontomodelle
Mit seinen Geschäftskonten wendet sich Qonto an Unternehmen unterschiedlicher Größenordnungen:
- Qonto Starter: dauerhaft kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler und Solo-Selbstständige
- Qonto Basic, Smart und Premium: für Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen; Monatspreise bei jährlicher Zahlung 9 €, 19 € oder 39 €; bei monatlicher Zahlung 11 €, 23 € oder 45 €
- Qonto Essential, Business und Enterprise: für Start-ups und KMU; Monatspreise bei jährlicher Zahlung 49 €, 99 € oder 199 €; bei monatlicher Zahlung 59 €, 119 € oder 249 €
Qonto Leistungen
Alle Qonto Business-Konten sind mit digitalen Tools für Buchhaltung, Rechnungsstellung und Finanzverwaltung sowie mit Teamfunktionen ausgestattet. Über Schnittstellen können Buchhaltungssoftware unterschiedlicher Hersteller und andere Digitalsysteme angeboten werden. Die Kontoführung erfolgt browserbasiert oder mit der mobilen Qonto App.
Virtuelle und physische Debitkarten gehören ebenso wie Apple Pay und Google Pay zum Leistungsumfang der Qonto Geschäftskonten. Zusätzlich bietet Qonto mit der Plus Card und der X Card zwei weitere Debitkarten an. Sie unterscheiden sich von der Standardkarte unter anderem bei den Konditionen für Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen sowie den enthaltenen Versicherungsleistungen.
Zusätzlich bietet Qonto eine Business-Kreditkarte mit einem Kreditrahmen von bis zu 15.000 € an. Die Vergabe erfolgt nach einer internen Bonitätsprüfung. Optional können außerdem ein Kontokorrentkredit und individuelle Unternehmensfinanzierungen beantragt werden.
Zu den Stärken der Qonto Business-Konten zählen günstige Konditionen für Kartenzahlungen und Bargeldabhebungen – sowohl in Euro als auch in Fremdwährungen.
Qonto Kontoeröffnung
Für die Kontoeröffnung verlangt Qonto die folgenden Unterlagen:
- Personalausweis oder Reisepass
- Bei Nicht-EU-Ausländern Nachweis eines gültigen Aufenthaltstitels
- Unterlagen zum Unternehmen. Welche Dokumente erforderlich sind, richtet sich nach der Rechtsform des Unternehmens. Sie werden während des Registrierungsprozesses auf der Qonto Webseite angezeigt. Der Upload muss in Form von Farbkopien erfolgen.
Revolut Business
10 € / Monat
Monatliche Abrechnung
30 € / Monat
Monatliche Abrechnung
90 € / Monat
Monatliche Abrechnung
0 €
0 €
0 €
Einlagensicherung: 100.000 €
| Bank | Revolut Bank |
| Bankenart | Neobank |
| Sicherheit | |
|---|---|
| Finanzaufsicht | Finanzaufsichtsbehörde der Republik Litauen. |
| Einlagensicherung | 100.000 € Ihre Einlagen bei der Revolut Bank UAB sind über die litauische staatliche Einlagen- und Investitionsversicherung abgesichert. |
| Bank mit Filialen | |
| Verifizierung | |
| PostIdent | |
| VideoIdent | |
| eIdent | |
|
Revolut Business Basic
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Revolut Business Grow
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Revolut Business Scale
|
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| Grundgebühr p. M. |
10 € Flex-Tarif (monatlich kündbar):10 € / Monat Monatliche Abrechnung |
30 € Flex-Tarif (monatlich kündbar):30 € / Monat Monatliche Abrechnung |
90 € Flex-Tarif (monatlich kündbar):90 € / Monat Monatliche Abrechnung |
| Kostenlos bis | 5 Transaktionen | 100 Transaktionen | 1000 Transaktionen |
| SEPA-Gebühr | 0,20 € | 0,20 € | 0,20 € |
| Sofortüberweisung | 0,20 € | 0,20 € | 0,20 € |
| Deutschland | k.A. | k.A. | k.A. |
| Eurozone | k.A. | k.A. | k.A. |
|
Fremdwährung in EWR EWR:Europäischer Wirtschaftsraum besteht aus allen EU Mitgliedstaaten inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
k.A. | k.A. | k.A. |
|
Außerhalb EWR / Weltweit Gebühr für die weltweite Nutzung, außerhalb der EU und EWR |
k.A. | k.A. | k.A. |
| Ausgehende SWIFT Überweisung | 0 € | 0 € | 0 € |
| Eingehende SWIFT Überweisung | 0 € | 0 € | 0 € |
| Gebühr Bargeldeinzahlung |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
| Unterkonten |
— Unterkonten werden nicht unterstützt. |
— Unterkonten werden nicht unterstützt. |
— Unterkonten werden nicht unterstützt. |
| Kontokorrentkredit | — | — | — |
| Geduldete Kontoüberziehung | — | — | — |
| Zinsen auf Guthaben | 0 % | 0 % | 0 % |
| Hinweis | — | — | — |
| Zum Anbieter | Zum Anbieter | Zum Anbieter |
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Revolut Business Basic
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Revolut Business Grow
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Revolut Business Scale
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| DATEV Schnittstelle | — | — | — |
| Zugang für Buchhaltung | |||
| Rechnungen erstellen | |||
| SevDesk | |||
| Easybill | |||
| Fastbill | |||
| LexOffice | |||
| Stripe |
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Revolut Business Basic
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Revolut Business Grow
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Revolut Business Scale
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| Freiberufler | |||
| Gewerbetreibende | |||
| Einzelunternehmer | |||
| Eingetragenen Kaufleute (eK) | |||
| GmbH | |||
| Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) | |||
| Aktiengesellschaft (AG) | |||
| Unternehmergesellschaft (UG) | |||
| Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) | |||
| Offene Handelsgesellschaft (OHG) | |||
| Partnerschaftsgesellschaft (PartG) | |||
| GmbH & Co. KG | |||
| Verein | |||
| Genossenschaften (eG) | |||
| Kommanditgesellschaft (KG) | |||
| GmbH in Gründung | |||
| UG in Gründung |
Das britische Unternehmen Revolut wurde 2015 in London gegründet. Das Ziel der Gründer war, eine digitale Plattform für globale Zahlungsvorgänge zu Großbanken-Wechselkursen zu schaffen. Ab 2017 hat das FinTech private Girokonten und Geschäftskonten eingeführt und 2019 eine Banklizenz in Litauen erhalten. Ende 2024 folgte die Gründung einer Zweigniederlassung in Deutschland. Seitdem erhalten neue Kunden standardmäßig eine deutsche IBAN.
Das Geschäftskonto Revolut Business nutzen derzeit über 800.000 Firmenkunden. Es kann auch mit einem Wohn- und Firmensitz außerhalb der EU eröffnet werden und ist nahezu weltweit verfügbar.
Ein Revolut Geschäftskonto können Freiberufler, Solo-Selbstständige und Unternehmen der meisten Rechtsformen eröffnen. Der Anbieter verfolgt hier eine flexible Strategie. In den Ländern, in denen Revolut aktiv ist, werden in der Regel alle gängigen Rechtsformen unterstützt.
Die Kontoführung ist derzeit in 30 Währungen möglich. Für viele dieser Währungen können außerdem separate Unterkonten mit eigener IBAN eingerichtet werden. Bargeldabhebungen und Kartenzahlungen werden in mehr als 140 Währungen unterstützt. Dabei unterscheidet Revolut zwischen lokalen und internationalen Zahlungstransaktionen. Als lokale Transaktionen gelten alle Zahlungen in Euro.
Revolut Business bietet in Deutschland 4 Kontomodelle an: Basic, Grow, Scale und Enterprise. Unterschiede zwischen den Konten beziehen sich auf die unterstützte Nutzeranzahl, Freikontingente für lokale und internationale Überweisungen sowie Freibeträge für den internationalen Währungsumtausch. Nach dem Überschreiten dieser Limits wird eine Servicegebühr erhoben, deren Höhe davon abhängt, ob es sich um lokale oder internationale Transaktionen handelt. Der Leistungsumfang des Enterprise-Kontos wird in Absprache mit Revolut individuell durch die Nutzer festgelegt.
Die Revolut Geschäftskonten eignen sich vorwiegend für Nutzer mit einem hohen Aufkommen an internationalen Zahlungs- und Währungstransaktionen. Guthaben auf einem Revolut Business-Konto sind durch die EU-weite gesetzliche Einlagensicherung bis zur Höhe von 100.000 € abgesichert.
Revolut Kontomodelle
Revolut Business bietet derzeit 4 Tarife für Unternehmen sowie ein individuell konfigurierbares Enterprise-Konto an. Die Unterschiede liegen vor allem bei den Freikontingenten für Überweisungen, Fremdwährungstransaktionen, Teamfunktionen und Zusatzleistungen. Bei jährlicher Zahlung reduziert sich der monatliche Grundpreis der Tarife Grow und Scale.
- Basic: ab 10 € pro Monat – Einstiegstarif für Unternehmen und Selbstständige mit geringem Transaktionsvolumen.
- Grow: ab 30 € bei jährlicher oder 35 € bei monatlicher Zahlung – im Vergleich zu Basic höhere Freikontingente und zusätzliche Teamfunktionen.
- Scale: ab 90 € bei jährlicher oder 125 € bei monatlicher Zahlung – für Unternehmen mit umfangreicherem Zahlungsverkehr und internationalen Transaktionen.
- Enterprise: individuell kalkuliertes Geschäftskonto für größere Unternehmen mit maßgeschneiderten Leistungen.
Revolut Leistungen
Die Kontoführung erfolgt mittels mobiler App. Zusätzlich steht browserbasiertes Online-Banking zur Verfügung.
Alle Konten sind entsprechend ihrer Nutzeranzahl mit physischen und virtuellen Master-Debitkarten ausgestattet, die auch Apple Pay, Google Pay und Garmin Pay unterstützen. Eingehende Zahlungen können per SEPA-Überweisung oder SWIFT-Überweisung, mit europäischen und internationalen Karten sowie über den internen Zahlungsdienst Revolut Pay abgewickelt werden.
Zusatzleistungen der Revolut Business-Konten sind unter anderem Sammelzahlungen, Daueraufträge, Teamfunktionen, Rechnungsstellung, Ausgabenmanagement sowie Analyse- und Reportingfunktionen. Über API-Schnittstellen lassen sich außerdem Buchhaltungssoftware, ERP-Systeme und weitere Unternehmensanwendungen in das Geschäftskonto integrieren. Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Tarif.
Eine der größten Stärken der Revolut Business-Konten liegt im internationalen Zahlungsverkehr und Fremdwährungsmanagement. Je nach Tarif erfolgen Währungsumtausch und internationale Transaktionen innerhalb der enthaltenen Freikontingente zu attraktiven Wechselkursen. Nach deren Ausschöpfung fallen die tarifabhängigen Gebühren von Revolut an. Darüber hinaus können Unternehmen ihr Revolut Geschäftskonto auch für den Kauf, Verkauf und Umtausch von Kryptowährungen nutzen. Dafür berechnet Revolut gesonderte Gebühren.
Die Revolut Business-Konten werden ausschließlich als Guthabenkonto geführt. Ein Kontokorrentkredit und Finanzierungen gehören bisher nicht zum Leistungsumfang.
Revolut Kontoeröffnung
Ein Revolut Geschäftskonto zu eröffnen, ist in allen Ländern möglich, in denen Revolut diese Konten anbietet. Hierzu gehören derzeit alle EU-Länder, die Länder des Europäischen Wirtschaftsraumes, die Schweiz und die USA. Ebenso wie Qonto behält sich Revolut jedoch vor, bestimmte Branchen und Geschäftsmodelle von der Kontoeröffnung auszuschließen.
Freiberufler und Solo-Selbstständige benötigen für die Kontoeröffnung ihren Personalausweis oder Reisepass. Außerdem werden für den Kontoantrag Informationen zum Tätigkeitsprofil und – falls vorhanden – die URL der eigenen Webseite abgefragt. Einmal jährlich fordert Revolut Informationen zum steuerlichen Status des Kontoinhabers an.
Personen- und Kapitalgesellschaften durchlaufen für die Kontoeröffnung zunächst das Standardverfahren. Dabei müssen die folgenden Informationen angegeben werden:
- Unternehmensname
- Firmensitz
- URL der Unternehmenswebseite
- Angaben zum Geschäftsmodell
- Persönliche Angaben und Ausweisdokumente: Geschäftsführer, alle Gesellschafter mit Unternehmensanteilen von mindestens 25 Prozent, alle zeichnungsberechtigten Personen.
Als Nachweis der Art des Unternehmens akzeptiert Revolut neben Registerauszügen auch Rechnungen, Kontoauszüge und Verträge mit Kunden oder Lieferanten, sofern das Leistungsangebot der Firma daraus eindeutig hervorgeht. Gründer, die ihr Revolut Geschäftskonto als Gründungskonto nutzen wollen, reichen für die Kontoeröffnung etwa eine Unternehmenspräsentation oder ihren Businessplan ein.
Unternehmen mit umfangreichen internationalen Geschäftsbeziehungen, die Unterkonten in Fremdwährungen führen wollen, sollten auf freiwilliger Basis außerdem das Advanced Verfahren durchlaufen. Hierfür fordert Revolut offizielle Gründungsunterlagen, Kontoauszüge der letzten drei Monate und gegebenenfalls weitere Dokumente an.
Wise Business
0 € / Monat
Monatliche Abrechnung
Einlagensicherung: 0 €
| Bank | Wise Europe SA/NV |
| Bankenart | Neobank |
| Sicherheit | |
|---|---|
| Finanzaufsicht | Wise Europe unterliegt primär dem EU-Recht und den Aufsichtsbehörden in Belgien (FSMA) |
| Einlagensicherung | Kundengelder als E-Geld gesichert (keine gesetzliche Einlagensicherung). Wise ist regulatorisch verpflichtet, alle Kundengelder in bar und in sicheren liquiden Mitteln zu halten. Die Kundengelder der europäischen Kunden sind bei der bei Barclays Bank und in den USA bei der Wells Fargo Bank. |
| Bank mit Filialen | |
| Verifizierung | |
| PostIdent | |
| VideoIdent | |
| eIdent | |
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Wise Business
|
|
| Grundgebühr p. M. |
0 € Flex-Tarif (monatlich kündbar):0 € / Monat Monatliche Abrechnung |
| Kostenlos bis | — |
| SEPA-Gebühr | 1 € |
| Sofortüberweisung | 1 € |
| Deutschland | 0,50 € + 1,75 % |
| Eurozone | 0,50 € + 1,75 % |
|
Fremdwährung in EWR EWR:Europäischer Wirtschaftsraum besteht aus allen EU Mitgliedstaaten inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
0,50 € + 1,75 % + 0,33 % Umrechnung Währungsgebühr variiert je nach Währung. Mindestens jedoch 0,33 %. |
|
Außerhalb EWR / Weltweit Gebühr für die weltweite Nutzung, außerhalb der EU und EWR |
0,50 € + 1,75 % + 0,33 % Umrechnung The currency exchange fee varies by currency—minimum 0.33%. |
| Deutschland | 0 € |
| Eurozone | — |
|
Fremdwährung in EWR EWR:Europäischer Wirtschaftsraum besteht aus allen EU Mitgliedstaaten inklusive den Ländern Island, Liechtenstein und Norwegen. |
ab 0,33 % |
|
Außerhalb EWR / Weltweit Gebühr für die weltweite Nutzung, außerhalb der EU und EWR |
ab 0,33 % |
| Hinweis zur Karteneinsatz: | Gebühr variiert je nach Währung. Mindestens jedoch 0,33 %. |
| Ausgehende SWIFT Überweisung |
— Der Versand von SEPA-Überweisungen wird nicht unterstützt. |
| Eingehende SWIFT Überweisung |
— Der Empfang von SEPA-Überweisungen wird nicht unterstützt. |
| Gebühr Bargeldeinzahlung |
— Bareinlagen sind nicht möglich. |
| Unterkonten |
— Unterkonten werden nicht unterstützt. |
| Kontokorrentkredit | — |
| Geduldete Kontoüberziehung | — |
| Zinsen auf Guthaben | 0 % |
| Hinweis | — |
| Zum Anbieter |
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Wise Business
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| DATEV Schnittstelle | |
| Zugang für Buchhaltung | |
| Rechnungen erstellen | |
| SevDesk | |
| Easybill | |
| Fastbill | |
| LexOffice | |
| Stripe |
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Wise Business
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| Freiberufler | |
| Gewerbetreibende | |
| Einzelunternehmer | |
| Eingetragenen Kaufleute (eK) | |
| GmbH | |
| Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) | |
| Aktiengesellschaft (AG) | |
| Unternehmergesellschaft (UG) | |
| Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) | |
| Offene Handelsgesellschaft (OHG) | |
| Partnerschaftsgesellschaft (PartG) | |
| GmbH & Co. KG | |
| Verein | |
| Genossenschaften (eG) | |
| Kommanditgesellschaft (KG) | |
| GmbH in Gründung | |
| UG in Gründung |
Das britische FinTech Wise – früher Transferwise – wurde 2011 als digitaler Service für Geldtransfers gegründet. Das Kerngeschäft des seit 2021 börsennotierten Unternehmens besteht in der schnellen und günstigen Abwicklung von Auslandsüberweisungen. Die Grundlage dafür bildet ein digitales Peer-to-Peer-System.
Wise Business agiert heute als leistungsstarkes globales Zahlungsnetzwerk und internationale Zahlungsplattform, die unter anderem Anbieter wie die Berliner N26 Bank oder Bunq dazu nutzen, um Fremdwährungstransaktionen in ihre Produkte zu integrieren. Nach eigenen Angaben verfügt das Unternehmen weltweit derzeit über zehn Millionen Kunden.
Das Geschäftskonto Wise Business können Freiberufler, Solo-Selbstständige, Partnerschaftsgesellschaften (PartG), GmbHs, Aktiengesellschaften sowie Stiftungen eröffnen. Freiberufler und Einzelunternehmer benötigen einen Nachweis, dass es sich dabei um eine offizielle Tätigkeit handelt, die beim Finanzamt und – falls erforderlich – beim Gewerbeamt angemeldet ist.
Seit dem Brexit ist das Geschäftskonto Wise Business nicht mehr mit einer britischen, sondern mit einer belgischen IBAN ausgestattet. Mit dem Wise Geschäftskonto ist es möglich, Mitarbeiter und Geschäftspartner in derzeit über 70 Ländern zu bezahlen. Für bis zu zehn Währungen können eigene Bankverbindungen eingerichtet werden.
Das Wise Konto wird durch die belgische Finanzaufsicht reguliert, unterliegt jedoch nicht der gesetzlichen EU-Einlagensicherung. Die Sicherheit von Kundengeldern wird stattdessen durch strikte regulatorische Anforderungen gewährleistet.
Wise Kontomodelle
Wise bietet Geschäftskunden 2 Varianten seines Business-Kontos an. Das Kontomodell Wise Business Essential kann kostenlos und ohne Freischaltungsgebühr genutzt werden, bietet jedoch einen eingeschränkten Funktionsumfang. Wer lokale Bankverbindungen für den Empfang von Zahlungen sowie den vollständigen Leistungsumfang nutzen möchte, schaltet das Konto einmalig auf Wise Business Advanced frei.
Für die Freischaltung von Wise Business Advanced wird im Europäischen Wirtschaftsraum eine einmalige Gebühr von 50 € erhoben. Monatliche Kontoführungsgebühren fallen in beiden Varianten nicht an.
Beleglose Überweisungen sind in unbegrenzter Menge kostenfrei. Für den Umtausch von Währungen wird je nach Währung und Transaktion eine Servicegebühr berechnet.
Wise Leistungen
Die Kontoführung erfolgt mit der mobilen Wise App oder durch browserbasiertes Online-Banking.
Der Leistungsumfang dieses Geschäftskontos im Ausland beschränkt sich auf die Abwicklung von Zahlungstransaktionen. Zusatzleistungen wie die Anbindung von Buchhaltungs- und Finanzverwaltungssoftware, ein Kontokorrentkredit oder andere Finanzierungen sind nicht vorgesehen. Eine effiziente Buchhaltung wird jedoch durch Apps wie QuickBooks oder Xero unterstützt. Für Mitarbeiter können individuelle Zugriffsrechte auf das Konto eingerichtet werden.
Zum Wise Geschäftskonto gehört standardmäßig eine Master Debit Card. Die Ausstellung zusätzlicher Karten inklusive einer VISA Card ist kostenpflichtig möglich. Business-Kunden in Ländern, für die keine physische Karte ausgestellt werden kann, können eine virtuelle Kreditkarte für Online-Zahlungen nutzen.
Wise Kontoeröffnung
Die Kontoeröffnung ist weltweit möglich, sofern Wise im jeweiligen Land aktiv ist. Wichtig ist vorwiegend, dass die regulatorischen Vorgaben des jeweiligen Landes eingehalten werden. Für einige Länder gelten daher spezielle Voraussetzungen für die Verifizierung.
Antragsteller übermitteln für die Kontoeröffnung, ihre persönlichen Daten und Ausweisdokumente sowie Informationen zu ihrer Geschäftstätigkeit oder ihrem Unternehmen (Registernummer, Standort, Branche, URL der Webseite, Social-Media-Präsenzen). Wenn das Konto für eine Personen- oder Kapitalgesellschaft eröffnet werden soll, müssen die persönlichen Daten und das Wohnsitzland des Geschäftsführers und aller Anteilseigner angegeben werden.
Die Registrierung für Wise Business ist zunächst kostenlos. Die einmalige Freischaltungsgebühr von 50 € wird erst fällig, wenn die globalen Bankverbindungen und damit der vollständige Funktionsumfang des Geschäftskontos aktiviert werden sollen.
Fazit
Der Eröffnung eines Geschäftskontos im Ausland durch Freiberufler, Solo-Selbstständige und Unternehmen steht rechtlich grundsätzlich nichts entgegen. Entscheidend ist jedoch, dass der jeweilige Anbieter Kunden mit Wohn- oder Firmensitz in Deutschland akzeptiert und die gewünschte Rechtsform unterstützt. Vor der Kontoeröffnung lohnt sich deshalb ein genauer Vergleich der angebotenen Leistungen und Voraussetzungen.
Ein Geschäftskonto im Ausland kann insbesondere für international tätige Unternehmen sinnvoll sein. Anbieter wie Wise, Qonto und Revolut Business bieten unterschiedliche Schwerpunkte – von internationalem Zahlungsverkehr und Fremdwährungskonten bis hin zu digitalen Finanz- und Buchhaltungslösungen. Welches Konto am besten geeignet ist, hängt daher vor allem vom eigenen Geschäftsmodell und den individuellen Anforderungen ab.
Häufig gestellte Fragen – FAQ
Unternehmer mit Wohn- oder Firmensitz in Deutschland können grundsätzlich auch ein Geschäftskonto in einem anderen EU-Land oder Drittstaat eröffnen, sofern der jeweilige Anbieter Kunden aus Deutschland akzeptiert und die gewünschte Rechtsform unterstützt. FinTechs und digitale Anbieter stehen der Kontoeröffnung häufig offener gegenüber als klassische Banken.
Grundsätzlich ja. Der Gesetzgeber macht hierzu keine Vorgaben. Empfehlenswert ist jedoch, vorab das zuständige Registergericht zu konsultieren.
Ein Geschäftskonto im Ausland wird grundsätzlich ohne Schufa-Prüfung eröffnet, da die Schufa nur für den deutschen Markt relevant ist. Auch einige ausländische Anbieter, die Geschäftskonten gezielt für deutsche Kunden anbieten, verzichten auf eine Schufa-Abfrage und prüfen stattdessen andere Bonitätskriterien. Ein Auslandskonto ersetzt jedoch keinen Pfändungsschutz und entbindet nicht von gesetzlichen Pflichten gegenüber Gläubigern oder Behörden.