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Kartenlesegerät-Vergleich: Kosten mit Ihrem Umsatz rechnen

Kartenlesegeräte unterscheiden sich in drei Posten: dem einmaligen Gerätepreis, einer möglichen Monatsgebühr und der Gebühr je Kartenzahlung. Welcher Anbieter bei welchem Umsatz am günstigsten ist, rechnet der Vergleich mit Ihrer Zahl aus. Dazu die Fragen, die der Preis nicht beantwortet: Welche Geräte nehmen die girocard an, was kosten Firmen- und Auslandskarten mehr, wie schnell ist das Geld da und wo gehören Konto und Terminal zusammen.
Geschrieben von
Janine El-Saghir
Geprüft von
Erkan Boga
Bearbeitet von
Sabine Zimmermann

Was kostet Kartenzahlung bei Ihrem Umsatz?

Tragen Sie Ihren monatlichen Kartenumsatz ein und schätzen Sie, welcher Anteil davon auf Premium-, Firmen- und Auslandskarten entfällt. Als Ausgangswert sind 10 % voreingestellt; in einem Laden mit Stammkundschaft liegt der Anteil eher darunter, in Tourismusorten und im B2B-Geschäft deutlich darüber.

Für diese Karten verlangen viele Anbieter höhere Gebühren.

Bei 5.000 € Kartenumsatz zahlen Sie je nach Anbieter zwischen 60 € und 84,50 € pro Monat.

6 Anbieter · sortiert nach Kosten pro Monat

Qonto Kartenlese­gerät
Platz 1 bei Ihrem Umsatz
Kosten pro Monat bei 5.000 € Kartenumsatzgünstigster Tarif: Standard inkl. Qonto Basic 11 €/Monat 60 €
69 €99 €
Gerät ab · Pocket, einmalig
0,8 %
Transaktionsgebühr · Premium- und Auslandskarten 2,6 %
Konto erforderlichgirocardTap to Pay ohne Gerät
Tarife
Standard keine Grundgebühr · Inlandskarten 0,8 % · Premium- und Auslandskarten 2,6 % · girocard 0,8 % · keine Vertragsbindung
Geräte (Preise netto, einmalig)
Pocket 69 €99 € · benötigt ein Smartphone · Bluetooth + WLAN
Pro 139 €199 € · mit Drucker
Auszahlung & Konto
KontoKonto beim Anbieter erforderlich – Qonto Basic, 11 € pro Monat
SumUp
Platz 2 bei Ihrem Umsatz
Kosten pro Monat bei 5.000 € Kartenumsatzgünstigster Tarif: Zahlungen Plus (19 € Grundgebühr) 61,50 €
34 €
Gerät ab · Solo Lite, einmalig
0,79 %
Transaktionsgebühr · Premium- und Auslandskarten 1,39 %
nächster Tag bis 7 Uhr
Auszahlung
Konto inklusiveTap to Pay ohne Gerät
Tarife
Standard keine Grundgebühr · Inlandskarten 1,39 % · keine Vertragsbindung
Zahlungen Plus 19 € pro Monat · Inlandskarten 0,79 % · Premium- und Auslandskarten 1,39 % · keine Vertragsbindung
Geräte (Preise netto, einmalig)
Solo Lite 34 € · benötigt ein Smartphone · Bluetooth
koppelt per Bluetooth mit dem Smartphone
Solo 79 € · WLAN + SIM
eigenständiges Gerät
Terminal 169 € · mit Drucker · WLAN + SIM
Auszahlung & Konto
Auszahlung aufs Anbieterkontonächster Tag bis 7 Uhr
Auszahlung auf ein Fremdkonto1–3 Werktage
KontoKonto inklusive, optional
PAYONE
Platz 3 bei Ihrem Umsatz
Kosten pro Monat bei 5.000 € Kartenumsatzgünstigster Tarif: All Time Flex (Mischsatz) 63,95 €
19 €
Gerät ab · Kartenlesegerät (All Time Flex), einmalig
1,21 %
Transaktionsgebühr · Premium- und Auslandskarten 1,9 %
girocardTap to Pay ohne Gerät
Tarife
All Time Flex (Mischsatz) keine Grundgebühr · Inlandskarten 1,21 % · Premium- und Auslandskarten 1,9 % · girocard 0,89 % · 24 Monate Mindestlaufzeit
HinweisMischsatz: PAYONE berechnet für girocard und Debitkarten 0,89 %, für jede Kreditkarte 1,9 % – auch für inländische. Den Satz für Inlandskarten rechnen wir mit PAYONEs eigener Annahme aus dem Tarifrechner (62 % girocard, 6 % Debitkarten, 32 % Kreditkarten) als 1,21 %; mit mehr girocard-Zahlungen wird es günstiger, mit mehr Kreditkarten teurer. Tap on Mobile (Smartphone statt Gerät): 0,89 % bzw. 1,9 %, mindestens 0,15 € je Zahlung, keine girocard. Pauschaltarif All Card Flat und PAYONE Classic sind nicht eingerechnet. PAYONE nennt auf den Tarifseiten weder netto noch brutto. Stand: 30.09.2026.
Geräte (Preise netto, einmalig)
Kartenlesegerät (All Time Flex) 19 € · mit Drucker · WLAN + SIM
einmalig ab 19 € für 24 Monate Miete, kein Kauf · stationär per LAN oder tragbar mit WLAN und SIM · generalüberholtes Gerät · PAYONE macht keine Netto-/Brutto-Angabe
Auszahlung & Konto
Auszahlung auf ein FremdkontoTerminal-Tarife: keine Angabe des Anbieters · Tap on Mobile: wöchentlich montags
Kontokein Konto beim Anbieter nötig
PayPal POS
Platz 4 bei Ihrem Umsatz
Kosten pro Monat bei 5.000 € Kartenumsatzgünstigster Tarif: Standard 69,50 €
29 €
Gerät ab · Kartenlesegerät, einmalig
1,39 %
Transaktionsgebühr
in Minuten
Auszahlung
Konto erforderlichTap to Pay ohne Gerät
Tarife
Standard keine Grundgebühr · Inlandskarten 1,39 %
HinweisManuelle Karteneingabe 2,9 % + 0,35 €.
Geräte (Preise netto, einmalig)
Kartenlesegerät 29 € · benötigt ein Smartphone · Bluetooth
erstes Gerät; jedes weitere 79 €
Terminal 199 € · WLAN + SIM
mit Barcode-Scanner 239 €, optional mit Printer & Dock zzgl. 99 € Standby – bis zu 48 Stunden Betriebsbereit – bis zu 12 Stunden
Auszahlung & Konto
Auszahlung aufs Anbieterkontoin Minuten
Auszahlung auf ein Fremdkontoper Abbuchung aufs Bankkonto
KontoKonto beim Anbieter erforderlich
myPOS
Platz 5 bei Ihrem Umsatz
Kosten pro Monat bei 5.000 € Kartenumsatzgünstigster Tarif: One 71,50 €
55 €69 €
Gerät ab · myPOS Flex, einmalig
1,29 %
Transaktionsgebühr · Premium- und Auslandskarten 2,69 %
sofort
Auszahlung
Konto erforderlichgirocard
Tarife
One keine Grundgebühr · Inlandskarten 1,29 % · Premium- und Auslandskarten 2,69 %
Plus 19 € pro Monat · Inlandskarten 0,89 % · Premium- und Auslandskarten 2,49 %
Pro 39 € pro Monat · Inlandskarten 0,79 % · Premium- und Auslandskarten 2,49 %
Geräte (Preise netto, einmalig)
myPOS Flex 55 €69 € · WLAN + SIM
Aktionspreis
myPOS Ultra GC 179 € · mit Drucker · Bluetooth + WLAN + SIM
Auszahlung & Konto
Auszahlung aufs Anbieterkontosofort
Auszahlung auf ein Fremdkontoper Überweisung
KontoKonto beim Anbieter erforderlich
Vivid Business Terminal
Platz 6 bei Ihrem Umsatz
Kosten pro Monat bei 5.000 € Kartenumsatzgünstigster Tarif: Free Start inkl. 20 € Mindestumsatzgebühr – unter 10.000 € Kartenumsatz 84,50 €
0 €299,99 €
Gerät ab · Vivid Terminal, einmalig
1,29 %
Transaktionsgebühr
nächster Werktag
Auszahlung
Konto erforderlichgirocard
Tarife
Free Start keine Grundgebühr · Inlandskarten 1,29 % · Mindestumsatz 10.000 €, sonst 20 € pro Monat · 12 Monate Mindestlaufzeit
Basic 6,90 € pro Monat · Inlandskarten 1,19 % · Mindestumsatz 10.000 €, sonst 20 € pro Monat · 12 Monate Mindestlaufzeit
Pro 18,90 € pro Monat · Inlandskarten 0,99 % · Mindestumsatz 10.000 €, sonst 20 € pro Monat · 12 Monate Mindestlaufzeit
HinweisUnter 10.000 € Kartenumsatz im Monat 20 € Mindestumsatzgebühr (Bedingungen für die Zahlungsabwicklung, Fassung 13.03.2026)
Geräte (Preise netto, einmalig)
Vivid Terminal 0 €299,99 € · WLAN + SIM
12 Monate Mindestlaufzeit, danach monatlich, Miete 0 €, ca. 8 Stunden Akku
Auszahlung & Konto
Auszahlung aufs Anbieterkontonächster Werktag
Auszahlung auf ein Fremdkonto–
KontoKonto beim Anbieter erforderlich

Kosten pro Monat = Monatsgebühr des Tarifs + Kartenumsatz × Transaktionsgebühr; für Premium-, Firmen- und Auslandskarten gilt der höhere Satz des Anbieters. Je Anbieter zeigen wir den Tarif, der bei Ihrem Umsatz am günstigsten ist. Setzt ein Anbieter sein eigenes Geschäftskonto voraus, ist die Gebühr des günstigsten dafür nötigen Kontotarifs eingerechnet – abschaltbar, falls Sie das Konto schon haben. Verlangt ein Tarif einen Mindestumsatz, ist die Mindestumsatzgebühr eingerechnet, solange Ihr Umsatz darunter liegt. Der Gerätepreis fällt einmalig an und ist nicht eingerechnet. Alle Preise netto zzgl. MwSt.

Die Liste ist nach Kosten sortiert. Bezahlte Platzierungen stehen ausschließlich im gekennzeichneten Anzeigen-Block und verändern die Reihenfolge nicht.

Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.

Der Rechner setzt für jeden Anbieter automatisch den Tarif an, der bei Ihrem Umsatz am günstigsten ist, und nennt ihn beim Namen. Der Gerätepreis steht separat daneben, weil er nur einmal anfällt. Welcher der Tarife von myPOS und SumUp bei welchem Kartenmix weniger kostet und welche ihrer Geräte die girocard annehmen, steht im Vergleich myPOS oder SumUp.

Nicht enthalten sind Posten, die nicht an der Kartenzahlung hängen: Kontogebühren für ein Konto, das Sie ohnehin führen, Kosten für Kassensoftware und Zubehör wie Ladestation oder Drucker. Alle Beträge sind Nettobeträge – was das für Kleinunternehmer bedeutet, steht weiter unten.

Das Wichtigste in Kürze
  • Drei Posten bestimmen die Kosten: der Gerätepreis einmalig, eine mögliche Monatsgebühr und die Transaktionsgebühr in Prozent vom Kartenumsatz. Welcher Posten überwiegt, hängt allein an Ihrem Umsatz – deshalb rechnet der Vergleich mit Ihrer Zahl statt mit einem Musterfall.
  • Ein Tarif mit Grundgebühr lohnt sich erst ab einem bestimmten Umsatz. Die Schwelle ergibt sich aus Grundgebühr geteilt durch den Unterschied der Prozentsätze.
  • Nicht jedes Gerät nimmt die girocard an. Wenn Ihre Kundschaft überwiegend mit der girocard zahlt, prüfen Sie die Akzeptanz geräteweise, nicht anbieterweise.
  • Premium-, Firmen- und Auslandskarten kosten bei den meisten Anbietern deutlich mehr als inländische Verbraucherkarten. Bei einem Teil der Anbieter gilt dagegen ein einheitlicher Satz für alle Karten.
  • Konto und Terminal aus einer Hand beschleunigen die Auszahlung, binden Sie aber an einen Anbieter. Wer sein Geschäftskonto behalten will, wählt ein Gerät, das auf eine beliebige IBAN auszahlt.

Konto und Terminal aus einer Hand

Einige Anbieter liefern zum Kartenlesegerät gleich ein Konto mit – und knüpfen das Gerät daran. Das hat einen handfesten Vorteil: Die Kartenumsätze landen ohne Umweg über einen zweiten Dienstleister auf demselben Konto, von dem Sie Lieferanten bezahlen. Die Auszahlung ist entsprechend schneller, und der Abgleich am Monatsende entfällt weitgehend.

Der Preis dafür ist die Bindung. Wer das Konto kündigt, verliert die Zahlungsannahme mit – und bei den Anbietern mit Kontopflicht gibt es keinen Weg, das Gerät an einem bestehenden Geschäftskonto zu betreiben. Umgekehrt zahlen die Geräte von Anbietern ohne Kontopflicht per Überweisung auf eine beliebige IBAN aus; dort bleibt Ihr Geschäftskonto, wo es ist.

Konto und Auszahlung bei Anbietern mit eigenem Kartenlesegerät (Stand: 20.09.2026)
Anbieter Konto beim Anbieter Auszahlung aufs Anbieterkonto Auszahlung auf ein Fremdkonto
SumUp kostenlos, optional nächster Tag bis 7 Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen ein bis drei Werktage, Rhythmus wählbar
myPOS kostenlos inklusive, mit eigener IBAN und Debitkarte in Sekunden, rund um die Uhr per Überweisung vom myPOS-Konto
PayPal POS PayPal-Geschäftskonto erforderlich in wenigen Minuten automatische Überweisung aufs Bankkonto, ohne Zusatzgebühr
Qonto Qonto-Konto erforderlich nächster Werktag, bereits abgeglichen –
Vivid Vivid Business erforderlich nächster Werktag, Sofortauszahlung gegen Aufschlag –
– = nicht vorgesehen, das Gerät arbeitet nur mit dem Konto des Anbieters. Quelle: Angaben der Anbieter auf den eigenen Produkt- und Hilfeseiten, abgerufen am 20.09.2026. Die beiden SumUp-Hilfeseiten nennen für die Auszahlung aufs Bankkonto einmal ein bis zwei und einmal zwei bis drei Werktage; deshalb steht hier die Spanne.

Ein Punkt, der beim Vergleich mit dem Bankkonto untergeht: SumUp, myPOS und Vivid führen die Guthabenkonten als E-Geld-Institute, nicht als Banken. Ihr Geld wird dort getrennt vom Vermögen des Anbieters bei Partnerbanken verwahrt, fällt aber nicht automatisch unter die gesetzliche Einlagensicherung von 100.000 €, wie sie für ein Bankkonto gilt. Vivid nennt für den Teil der Kundengelder, der bei der Partnerbank Natixis liegt, die französische Einlagensicherung bis 100.000 € je Kunde. Für das Tagesgeschäft ist das unerheblich, weil die Umsätze ohnehin weiterwandern; für größere Guthaben lohnt der Blick.

Welche Geschäftskonten ein Kartenlesegerät mitbringen und was Konto und Gerät zusammen im Monat kosten, steht im Vergleich Geschäftskonto mit Kartenlesegerät. Zwei davon in Kürze:

Qonto

Qonto
Grundgebühr p. M.
ab
0 €
*
Kosten / Buchung
ab
0,10 €
*
Guthabenzins
0 %
10 % auf Dispo
Geschäftskonten für fast alle Rechtsformen
Transparente Preisstrukturen
Hohe Freikontingente für SEPA-Überweisungen
Günstige SWIFT-Überweisungen
Bank Qonto SA
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Französische Aufsichtsbehörde,
Autorité de Contrôle Prudentiel et de Résolution (ACPR)
Einlagensicherung 100.000 €
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent NeinNein
VideoIdent JaJa
eIdent NeinNein
Qonto Starter
Qonto Basic
Qonto Smart
Qonto Premium
Qonto Essential
Qonto Business
Qonto Enterprise
Grundgebühr p. M.
0 €
ab
9 €
*
ab
19 €
*
ab
39 €
*
ab
49 €
*
ab
109 €
*
ab
199 €
*
Kostenlos bis 5 Transaktionen 30 Transaktionen 100 Transaktionen 200 Transaktionen 250 Transaktionen 500 Transaktionen 10000 Transaktionen
SEPA-Gebühr 0,20 €* 0,20 €* 0,20 €* 0,10 €* 0,15 €* 0,15 €* 0,10 €*
Sofortüberweisung 0,20 €* 0,20 €* 0,20 €* 0,10 €* 0,15 €* 0,15 €* 0,10 €*
Deutschland 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 €
Eurozone 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 € 2,00 €
Fremdwährung in EWR
2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 %
Außerhalb EWR / Weltweit
2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 % 2,00 € + 2,00 %
Deutschland 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 €
Eurozone — — — — — — —
Fremdwährung in EWR
ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %*
Außerhalb EWR / Weltweit
ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %* ab 2 %*
Hinweis zur Karteneinsatz: — — — — — — —
Ausgehende SWIFT Überweisung
1,2 %
*
0,8 %
*
0,8 %
*
0,56 %
*
0,56 %
*
0,56 %
*
0,56 %
*
Eingehende SWIFT Überweisung 5 €* 5 €* 5 €* 5 €* 5 €* 5 €* 5 €*
Gebühr Bargeldeinzahlung
—
—
—
—
—
—
—
Anzahl inkludierter Unterkonten 0 0 1 4 9 29 99
Unterkonten mit eigener IBAN NeinNein NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Kontokorrentkredit 10 %* 10 %* 10 %* 10 %* 10 %* 10 %* 10 %*
Geduldete Kontoüberziehung — — — — — — —
Zinsen auf Guthaben 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 %
Hinweis * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
Qonto Starter
Qonto Basic
Qonto Smart
Qonto Premium
Qonto Essential
Qonto Business
Qonto Enterprise
DATEV Schnittstelle — — JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Zugang für Buchhaltung JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Rechnungen erstellen JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
SevDesk JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Easybill NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Fastbill JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
LexOffice JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Qonto Starter
Qonto Basic
Qonto Smart
Qonto Premium
Qonto Essential
Qonto Business
Qonto Enterprise
Freiberufler JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Aktiengesellschaft (AG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Unternehmergesellschaft (UG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH & Co. KG NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
Verein NeinNein JaJa NeinNein JaJa NeinNein JaJa NeinNein
Genossenschaften (eG) NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein NeinNein
Kommanditgesellschaft (KG) NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
GmbH in Gründung NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa
UG in Gründung NeinNein JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa JaJa

Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.


Zwei eigene Terminals, ein Taschenformat und ein Gerät mit Belegdrucker; beide nehmen die girocard an, die Umsätze sind am nächsten Werktag abgeglichen auf dem Qonto-Konto, und das Terminal läuft nur mit diesem Konto.

Vivid

Grundgebühr p. M.
ab
0 €
*
Kosten / Buchung
0 €
Guthabenzins
0 %
2 Monate kostenlos testen
Leistungsstarkes digitales Geschäftskonto für alle Rechtsformen
Parallel private und geschäftliche Kontoführung möglich
Buchhaltungsintegration
Bank Vivid Money GmbH
Bankenart Neobank
Sicherheit
Finanzaufsicht Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
Einlagensicherung 100.000 €
Bank mit Filialen NeinNein
Verifizierung
PostIdent NeinNein
VideoIdent JaJa
eIdent JaJa
Vivid Business Free Start
Vivid Business Basic
Vivid Business Pro
Grundgebühr p. M.
0 €
ab
6,90 €
*
ab
18,90 €
*
Kostenlos bis 999999 Transaktionen 9999999 Transaktionen 999999 Transaktionen
SEPA-Gebühr
0 €
0 €
0 €
Sofortüberweisung
0 €
*
0 €
*
0 €
*
Deutschland 2,00 % 1,00 % 1,00 %
Eurozone 2,00 % 1,00 % 1,00 %
Fremdwährung in EWR
2,00 % 1,00 % 1,00 %
Außerhalb EWR / Weltweit
2,00 % 1,00 % 1,00 %
Deutschland 0 € 0 € 0 €
Eurozone — — —
Fremdwährung in EWR
— — —
Außerhalb EWR / Weltweit
— — —
Hinweis zur Karteneinsatz: — — —
Ausgehende SWIFT Überweisung 5 €*
5 €
*
5 €
*
Eingehende SWIFT Überweisung 0 € 0 € 0 €
Gebühr Bargeldeinzahlung
—
—
—
Anzahl inkludierter Unterkonten 0 0 0
Unterkonten mit eigener IBAN JaJa JaJa JaJa
Kontokorrentkredit — — —
Geduldete Kontoüberziehung — — —
Zinsen auf Guthaben 0 % 4 % p. a. Zinsen für die ersten 4 Monate, danach 0,1 % 0 % 4 % p. a. Zinsen für die ersten 4 Monate, danach 0,5% 0 % 4 % p. a. Zinsen für die ersten 4 Monate, danach 1.3 %
Hinweis * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer * Die Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer
Zum Anbieter Zum Anbieter Zum Anbieter
Vivid Business Free Start
Vivid Business Basic
Vivid Business Pro
DATEV Schnittstelle JaJa JaJa JaJa
Zugang für Buchhaltung JaJa JaJa JaJa
Rechnungen erstellen JaJa JaJa JaJa
SevDesk JaJa JaJa JaJa
Easybill JaJa JaJa JaJa
Fastbill JaJa JaJa JaJa
LexOffice JaJa JaJa JaJa
Stripe NeinNein NeinNein NeinNein
Vivid Business Free Start
Vivid Business Basic
Vivid Business Pro
Freiberufler JaJa JaJa JaJa
Gewerbetreibende JaJa JaJa JaJa
Einzelunternehmer JaJa JaJa JaJa
Eingetragenen Kaufleute (eK) JaJa JaJa JaJa
GmbH JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) JaJa JaJa JaJa
Aktiengesellschaft (AG) JaJa JaJa JaJa
Unternehmergesellschaft (UG) JaJa JaJa JaJa
Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) JaJa JaJa JaJa
Offene Handelsgesellschaft (OHG) JaJa JaJa JaJa
Partnerschaftsgesellschaft (PartG) JaJa JaJa JaJa
GmbH & Co. KG JaJa JaJa JaJa
Verein JaJa JaJa JaJa
Genossenschaften (eG) JaJa JaJa JaJa
Kommanditgesellschaft (KG) JaJa JaJa JaJa
GmbH in Gründung JaJa JaJa JaJa
UG in Gründung JaJa JaJa JaJa

Werbehinweis: Anbieter-Links in dieser Übersicht sind Werbelinks (Affiliate-Links) — für Abschlüsse darüber erhalten wir eine Provision vom Anbieter.


Terminal zum Geschäftskonto, mit SIM-Karte, WLAN und Belegdruck; es nimmt girocard, Kreditkarten und Wallets an, die Transaktionsgebühr sinkt mit dem Kontotarif, und ohne Terminal lassen sich Zahlungen per QR-Code oder Zahlungslink annehmen. Vivid vermietet das Terminal für 0 € bei zwölf Monaten Mindestlaufzeit; in Monaten mit weniger als 10.000 € Kartenumsatz am Terminal fallen 20 € Mindestumsatzgebühr an (Stand: 01.10.2026).

Welches Gerät passt zu Ihrem Geschäft?

Für den Einstieg reichen drei Bauarten. Der Unterschied liegt weniger im Preis als in der Frage, ob Sie ein Smartphone dabeihaben, ob Sie Belege drucken müssen und wie viele Zahlungen am Tag zusammenkommen.

Der zweite Punkt, an dem sich Geräte unterscheiden, ist die Verbindung. Jedes Terminal braucht Internet, um eine Zahlung zu autorisieren. Geräte mit eingebauter SIM-Karte funktionieren auf dem Wochenmarkt und an der Baustelle; reine WLAN-Geräte stehen ohne Netz still. Wer wechselnde Standorte hat, sollte auf eine SIM-Karte achten – und darauf, ob deren Datenvolumen im Gerätepreis enthalten ist.

Die drei Bauarten von Kartenlesegeräten im Überblick
Bauart Wie es funktioniert Passt zu Grenzen
Tap to Pay auf dem Smartphone Das Handy selbst liest die Karte per NFC, nötig ist nur die App des Anbieters Dienstleistern, Handwerk, Marktständen, als Zweitgerät in Stoßzeiten kein Belegdruck, Akku des Handys, girocard meist nicht dabei
Mobiles Kartenlesegerät Kleines Gerät, das sich per Bluetooth mit Smartphone oder Tablet koppelt kleinen Läden und allen, die ohnehin mit dem Handy kassieren ohne gekoppeltes Gerät nicht einsatzfähig
Eigenständiges Terminal Arbeitet allein, mit SIM-Karte und WLAN, oft mit Touchscreen und Belegdrucker Gastronomie, Einzelhandel, überall mit vielen Zahlungen am Tag höherer Anschaffungspreis, größer und schwerer
Welche Karten ein einzelnes Modell annimmt, steht in dieser Tabelle (Stand der Geräteangaben: 20.09.2026).
Die girocard zuerst prüfen

Die girocard ist ausgerechnet die Karte, die bei mehreren Anbietern nicht auf jedem Gerät läuft. Die Akzeptanz hängt am Gerät, nicht am Anbieter: Bei einem Anbieter nimmt nur das größte Terminal die girocard an, bei anderen tun es alle Terminals, aber nicht die Tap-to-Pay-Lösung auf dem Smartphone. Wenn an Ihrer Kasse überwiegend girocards über den Tresen gehen, prüfen Sie die Geräteangaben in der Tabelle oben vor dem Preis.

Kartenlesegerät kaufen oder mieten?

Die Anbieter aus diesem Vergleich verkaufen ihre Geräte überwiegend: ein einmaliger Betrag, danach nur noch die Gebühr je Zahlung. Klassische Netzbetreiber und Kassenhäuser vermieten dagegen – mit Monatsmiete, fester Vertragslaufzeit und einem Servicepaket, das Austausch und Wartung abdeckt.

Für den Kauf spricht
  • Keine Vertragslaufzeit: Sie können den Anbieter wechseln, sobald ein anderer günstiger ist.
  • Die Kosten sind nach dem ersten Monat vollständig umsatzabhängig – an Tagen ohne Verkauf zahlen Sie nichts.
  • Das Gerät gehört Ihnen und lässt sich je nach Anschaffungswert abschreiben oder sofort als Betriebsausgabe absetzen.

Für die Miete spricht
  • Kein Anschaffungsbetrag zum Start, planbare Monatskosten.
  • Austausch, Wartung und oft auch der Support sind im Preis enthalten.
  • Bei vielen Geräten an mehreren Standorten ist ein Rahmenvertrag einfacher zu verwalten.

Eine Zwischenform hat sich 2026 etabliert: Aktionsgeräte, die stark vergünstigt oder kostenlos abgegeben werden, aber Eigentum des Anbieters bleiben und bei Vertragsende zurückzugeben sind. Wirtschaftlich ist das eine Miete ohne Monatsrate. Lesen Sie in solchen Fällen die Fußnote unter dem Aktionspreis, bevor Sie bestellen.

Gebühren verstehen: Gerätepreis, Monatsgebühr, Transaktionsgebühr

Der Gerätepreis fällt einmal an. Er ist der einzige Posten, der sich nicht am Umsatz orientiert, und deshalb der unwichtigste von dreien, sobald regelmäßig Karten über den Tresen gehen. Bei Aktionspreisen lohnt der Blick auf den Regulärpreis, denn er gilt für jedes weitere Gerät.

Die Monatsgebühr ist entweder eine reine Zahlungsgebühr – ein Abo, das die Transaktionsgebühr senkt – oder die Kontogebühr eines Anbieters, bei dem das Terminal zum Konto gehört. Der Unterschied ist wichtig: Im zweiten Fall zahlen Sie die Gebühr auch dann, wenn Sie einen Monat lang keine Karte annehmen.

Die Transaktionsgebühr ist bei den meisten Anbietern ein Prozentsatz vom Umsatz, bei einigen zusätzlich ein Fixbetrag je Zahlung. Der Fixbetrag ist der stille Kostentreiber im Kleinbetragsgeschäft: Bei einem Bon von 5 € wiegt ein Fixbetrag von 30 Cent schwerer als jeder Prozentsatz.

Warum nicht jede Karte gleich viel kostet

Jede Kartenzahlung wird zwischen drei Beteiligten aufgeteilt – der Bank des Kunden, dem Kartensystem und Ihrem Zahlungsdienstleister. Der größte Block ist das Interbankenentgelt, das an die Bank des Kunden geht. Für Verbraucherkarten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum ist es gesetzlich gedeckelt; für Firmenkarten, Premium-Karten und Karten von außerhalb des EWR gilt diese Deckelung nicht. Genau diese Karten stellen die meisten Anbieter deshalb teurer.

Daraus folgen zwei Preismodelle. Beim Mischsatz nennt der Anbieter einen Prozentsatz je Kartengruppe und trägt das Risiko, wenn die Zusammensetzung anders ausfällt als kalkuliert – das ist das Modell praktisch aller Anbieter in diesem Vergleich. Bei Interchange++ werden Interbankenentgelt, Systemgebühr und Marge einzeln ausgewiesen; das ist transparenter und bei hohen Umsätzen oft günstiger, aber die Abrechnung wird deutlich komplizierter. Individuell verhandelte Konditionen öffnen die Anbieter aus diesem Vergleich ohnehin erst bei einem fünfstelligen Kartenumsatz im Monat.

Ein dritter Fall kommt hinzu: Einzelne Anbieter verlangen für alle Karten denselben Satz. Wer viel Auslandskundschaft oder viele Firmenkarten hat, fährt damit unter Umständen besser als mit einem niedrigen Einstiegssatz und einem hohen Aufschlag.

Ab wann sich ein Tarif mit Grundgebühr lohnt

Die Schwelle lässt sich in einem Satz ausrechnen: Grundgebühr geteilt durch den Unterschied der Transaktionsgebühren ergibt den Kartenumsatz, ab dem der teurere Tarif günstiger wird. Bei 20 € Grundgebühr und einem Unterschied von 0,5 Prozentpunkten sind das 4.000 € Kartenumsatz im Monat.

Zwei Dinge verschieben diese Rechnung. Erstens gilt der gesenkte Satz bei mehreren Anbietern nur für inländische Verbraucherkarten – bei einem hohen Anteil an Firmen- und Auslandskarten wirkt die Ersparnis auf einen kleineren Teil des Umsatzes. Zweitens schwankt der Kartenumsatz saisonal; ein Abo, das im Dezember trägt, kann im Februar Verlust sein. Monatlich kündbare Tarife nehmen diesem Punkt die Schärfe. Mit den echten Sätzen der Anbieter durchgerechnet: Kartenzahlung Gebühren.

Kartenzahlung für Kleinunternehmer

Anbieter nennen Gerätepreise und Monatsgebühren fast durchgängig netto. Für Unternehmen mit Vorsteuerabzug ist das die richtige Größe – die Umsatzsteuer holen sie sich zurück. Wer die Kleinunternehmerregelung nutzt, hat diesen Abzug nicht: Für ihn ist der Bruttobetrag der tatsächliche Preis. Aus einem Gerät für 100 € netto werden 119 €, aus einem Abo für 20 € im Monat 23,80 €.

Nach § 19 Abs. 1 UStG sind die Umsätze eines Kleinunternehmers steuerfrei, solange der Gesamtumsatz im Vorjahr 25.000 € nicht überschritten hat und im laufenden Jahr 100.000 € nicht überschreitet (Rechtsstand: 20.09.2026). Die Transaktionsgebühr trifft beide Gruppen gleich, denn sie wird vom Umsatz abgezogen, bevor er auf dem Konto ankommt.

Für kleine Umsätze folgt daraus eine einfache Faustregel: Ein Tarif ohne Grundgebühr und ohne Vertragsbindung ist fast immer die richtige Wahl, und Tap to Pay auf dem vorhandenen Smartphone spart den Gerätepreis ganz. Welche Konten ohne laufende Kosten dazu passen, steht im Vergleich der kostenlosen Geschäftskonten und auf unserer Seite zum Geschäftskonto für Kleinunternehmer.

Kasse, TSE und Buchhaltung

Eine allgemeine Pflicht zur elektronischen Registrierkasse gibt es in Deutschland nicht. Die Pflicht knüpft an die Nutzung an: Nach § 146a Abs. 1 AO muss, wer Geschäftsvorfälle „mit Hilfe eines elektronischen Aufzeichnungssystems“ erfasst, ein System mit zertifizierter technischer Sicherheitseinrichtung (TSE) verwenden. Als elektronische Aufzeichnungssysteme gelten nach § 1 Abs. 1 KassenSichV „elektronische oder computergestützte Kassensysteme oder Registrierkassen“; Buchhaltungsprogramme zählen ausdrücklich nicht dazu.

Praktisch heißt das: Ein reines Kartenlesegerät, das nur Zahlungen abwickelt, ist keine Kasse. Sobald dasselbe Gerät oder die zugehörige App Artikel, Preise und Bons verwaltet, wird daraus ein Kassensystem – und dann greifen TSE-Pflicht und die Belegausgabepflicht nach § 146a Abs. 2 AO. Einige Anbieter stellen die TSE-fähige Kassensoftware ohne monatliche Zusatzgebühr bereit, andere führen sie als kostenpflichtiges Zusatzprodukt.

Meldepflicht beim Finanzamt

Wer ein elektronisches Aufzeichnungssystem einsetzt, muss es dem zuständigen Finanzamt elektronisch melden – mit Art der Sicherheitseinrichtung, Art und Anzahl der Systeme, Seriennummer sowie dem Datum der Anschaffung und der Außerbetriebnahme. Die Meldung ist innerhalb eines Monats nach Anschaffung oder Außerbetriebnahme zu erstatten (§ 146a Abs. 4 AO, Rechtsstand 20.09.2026). Diese Frist wird beim Gerätekauf regelmäßig übersehen.

Für die Buchhaltung zählt vor allem, wie die Umsätze aus dem Terminal in Ihre Software kommen. Die meisten Anbieter exportieren als CSV oder PDF; mehrere bieten fertige Schnittstellen zu DATEV, Lexware Office und sevDesk, teils inklusive Belegbildübertragung. Wenn Ihre Steuerberatung mit DATEV arbeitet, sparen Sie sich damit jeden Monat einen manuellen Schritt. Welche Konten diese Anbindungen mitbringen, steht auf unserer Seite zum Geschäftskonto mit Buchhaltung.

Wie Sie Kartenzahlung Schritt für Schritt einführen und welche Geräte sich für Gastronomie, Taxi oder Verein eignen, steht in unserem Ratgeber Kartenzahlung anbieten; wie Tap to Pay auf iPhone und Android funktioniert, im Ratgeber Tap to Pay.

So rechnen wir

Kosten pro Monat = Monatsgebühr des Tarifs + Kartenumsatz × Transaktionsgebühr. Für Premium-, Firmen- und Auslandskarten setzen wir den höheren Satz des Anbieters an. Je Anbieter wählen wir automatisch den Tarif, der bei Ihrem Umsatz am günstigsten ist, und nennen ihn beim Namen. Der Gerätepreis fällt einmalig an und steht separat daneben. Alle Preise netto zzgl. MwSt.

Die Konditionen stammen aus den Preis- und Produktseiten der Anbieter und aus unserer eigenen Produktdatenbank; jede Angabe trägt ihr Stand-Datum. Ändert ein Anbieter seine Gebühren, ändert sich der Rechner mit – Zahlen im Fließtext wären nach wenigen Wochen falsch, deshalb stehen sie dort nicht.

Reihenfolge und Anzeigen: Die Liste ist nach Kosten sortiert. Bezahlte Platzierungen stehen ausschließlich im gekennzeichneten Anzeigen-Block und verändern die Reihenfolge der Liste nie. Für Abschlüsse über „Zum Anbieter“ erhalten wir teilweise eine Provision.

Welches Geschäftskonto unabhängig von der Kartenzahlung zu Ihnen passt, klärt der Geschäftskonto-Vergleich.

Häufig gestellte Fragen – FAQ

Das hängt vom Tarif ab. Bei mehreren Anbietern fällt gar keine Monatsgebühr an – Sie zahlen den Gerätepreis einmalig und danach nur eine Gebühr je Kartenzahlung. Andere bieten ein Abo an, das die Transaktionsgebühr senkt, und wieder andere koppeln das Gerät an ein Geschäftskonto, dessen Kontogebühr dann monatlich anfällt. Die Schwelle, ab der sich ein Tarif mit Grundgebühr lohnt, ergibt sich aus der Grundgebühr geteilt durch den Unterschied der Transaktionsgebühren: Bei 20 € Grundgebühr und 0,5 Prozentpunkten Unterschied sind das 4.000 € Kartenumsatz im Monat. Der Rechner oben nimmt Ihnen diese Rechnung für alle Anbieter ab.

Das entscheidet das einzelne Gerät, nicht der Anbieter. Bei einigen Anbietern nehmen alle Kartenterminals die girocard an, die Tap-to-Pay-Lösung auf dem Smartphone dagegen nicht. Bei einem Anbieter kann derzeit nur das größte Terminal girocard, bei den kleineren Geräten ist die Akzeptanz angekündigt. Und ein Anbieter nennt die girocard auf seinen deutschen Seiten gar nicht. Wenn an Ihrer Kasse überwiegend girocards über den Tresen gehen, gehört diese Frage vor die Preisfrage: Die Gerätetabelle auf dieser Seite nennt die Akzeptanz je Gerät.

Nicht zwingend. Ein Teil der Anbieter zahlt die Umsätze per Überweisung auf eine beliebige IBAN aus – dort behalten Sie Ihr bestehendes Geschäftskonto. Andere Anbieter koppeln das Gerät fest an ihr eigenes Konto; dort gibt es die Kartenzahlung nur im Paket. Der Vorteil dieser Kopplung ist Tempo: Die Umsätze sind am nächsten Werktag oder sogar in Sekunden verfügbar und bereits den Belegen zugeordnet. Der Nachteil ist die Bindung – wer das Konto kündigt, verliert die Zahlungsannahme mit.

Auf dem Konto des Zahlungsanbieters geht es am schnellsten: je nach Anbieter innerhalb von Sekunden, in wenigen Minuten oder am nächsten Morgen, teilweise auch an Wochenenden und Feiertagen. Auf ein Konto bei einer anderen Bank dauert es ein bis drei Werktage, wobei sich der Auszahlungsrhythmus meist einstellen lässt – täglich, wöchentlich oder monatlich. Wer auf schnelle Liquidität angewiesen ist, sollte diese Spalte im Vergleich ebenso ernst nehmen wie die Gebühr.

Der größte Teil jeder Transaktionsgebühr ist das Interbankenentgelt, das an die Bank der Kundin oder des Kunden geht. Für Verbraucherkarten aus dem Europäischen Wirtschaftsraum ist dieses Entgelt gesetzlich gedeckelt. Für Firmenkarten, Premium-Karten und Karten von außerhalb des EWR gilt die Deckelung nicht, und die Anbieter geben die höheren Kosten weiter. Bei manchen Anbietern liegt der Aufschlag im Bereich von mehr als einem Prozentpunkt, bei anderen gilt ein einheitlicher Satz für alle Karten. Wer viele Geschäftskunden oder Touristen bedient, rechnet deshalb mit einem höheren Premium-Anteil.

Ein reines Kartenlesegerät, das nur Zahlungen abwickelt, ist keine Kasse. Elektronische Aufzeichnungssysteme im Sinne von § 146a Abs. 1 AO sind nach § 1 Abs. 1 KassenSichV „elektronische oder computergestützte Kassensysteme oder Registrierkassen“. Sobald das Gerät oder die zugehörige App aber Artikel, Preise und Bons verwaltet, wird daraus ein Kassensystem – dann brauchen Sie eine zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung (TSE) und müssen Belege ausgeben. Zusätzlich ist das System dem Finanzamt innerhalb eines Monats nach Anschaffung oder Außerbetriebnahme elektronisch zu melden (§ 146a Abs. 4 AO). Rechtsstand: 20.09.2026.

Ja. Bei Tap to Pay liest das Smartphone die Karte selbst per NFC, nötig ist nur die App des Anbieters. Das funktioniert auf dem iPhone und auf Android-Geräten, kostet keine Anschaffung und eignet sich gut als Einstieg oder als Zweitgerät in Stoßzeiten. Zwei Einschränkungen gibt es: Belege lassen sich nur digital ausgeben, und die girocard ist bei Tap to Pay häufig nicht dabei. Die Transaktionsgebühr ist dieselbe wie am Kartenterminal desselben Anbieters.

Quellen und Rechtsgrundlagen (Stand: 20.09.2026)

Gesetze (gesetze-im-internet.de, abgerufen am 20.09.2026): § 19 UStG (Kleinunternehmer, Umsatzgrenzen) · § 146a AO (zertifizierte technische Sicherheitseinrichtung, Belegausgabe, Meldepflicht) · § 1 KassenSichV (was als elektronisches Aufzeichnungssystem gilt).

Anbieterdokumente (Preis-, Produkt- und Hilfeseiten, abgerufen am 20.09.2026): SumUp Preise und Gebühren, dazu die Produktseiten der Terminals und von Tap to Pay, die Hilfeseiten zur Auszahlung und die Seite zum Geschäftskonto · myPOS Preise und Gebühren, Kartenlesegeräte und Geschäftskonto · PayPal POS Kosten und Gebühren und Händlergebühren · Qonto Kartenlesegerät und Preise und Pläne · Vivid Kartenlesegerät und Tarife, dazu (abgerufen am 01.10.2026) die Bedingungen für die Terminalmiete (Fassung vom 07.10.2025) und die Hilfeartikel „Welche Kosten sind mit der Nutzung eines Kartenlesegeräts verbunden?“ und „Wie erhalte ich Kartenzahlungen von meinen Kunden?“. Die Werte im Kostenrechner stammen aus unserer eigenen Produktdatenbank.

Über die Autoren
Janine El-Saghir Janine El Saghir ist bei gruendung.de die Spezialistin für die konkreten, praktischen Schritte auf dem Weg in die Selbstständigkeit. Sie hat das besondere Talent, trockene...
Erkan Boga Als Gründer der qmedia GmbH und Initiator von gruendung.de ist Erkan Boga die treibende Kraft hinter dem Portal. gruendung.de entstand aus seiner eigenen unternehmerischen Erfahrung... Mehr erfahren
Sabine Zimmermann Die Finanzen im Griff – von der Gründung bis zum Wachstum Sabine Zimmermann ist im Finanz-Ressort bei gruendung.de. Als Expertin für Firmenkunden-Banking und Unternehmensfinanzierung weiß... Mehr erfahren